Klassiker der Filmgeschichte (1990-2010)

100 Pro

Zwei junge Typen – der Frauenheld Floh (Ken Duken) und sein bester Freund Marcel (Luca Verhoeven) erleben in 48 Stunden alle Ups und vor allem Downs, für die man echte Nehmerqualitäten braucht.
Alles beginnt damit, dass die beiden zwei atemberaubende Unterwäschemodels kennenlernen und Floh seinen Freund überredet, einen romantischen Abend zur Feier der sechsmonatigen Beziehung mit Freundin Vicky (Mavie Hörbiger) sausen zu lassen, um sich mit den beiden Schönheiten im angesagtesten Club der Stadt zu treffen. Doch die Ereignisse überschlagen sich. Mit den Beats von MC Rene, Echorausch und DJ Jerome geraten die zwei Freunde in einen Strudel kaum fassbarer Begebenheiten. So endet die Nacht in einem gestrandeten Ford Mustang, mit gebrochenem Herz und gebrochener Nase und einer unerwarteten Begegnung…..
Mit seinem Spielfilm-Debüt bringt Drehbuchautor und Regisseur Simon Verhoeven eine beschwingte, locker-leichte Sommergeschichte auf die Leinwand, die vom Glücksgefühl der Jugend erzählt. Er zeigt das bei der Suche nach eigener Indentität, Anerkennung und Selbstwertgefühl das Glück immer dort auf einen wartet, wo man es am wenigsten vermutet.
Das Herz des Filmes bildet seine junge Darsteller-Regie, angeführt von der neuen deutschen Hoffnung Ken Duken. Und auch der Nachwuchs berühmter Schauspielfamilien Luca Verhoeven, Marvie Hörbiger und Ex-MTV-Moderator Max von Thun beweist, dass sich hinter prominenten Namen nicht minder beachtenswerte Talente verbergen. Unterstützung erhalten sie unter anderem von der unvergleichlichen Charakterdarstellerin Gisela Schneeberger (“Kalt ist der Aberndhauch”).
Erneut bekommen wir einen guten deutschen Film zu sehen.

 

10 Dinge Die Ich An Dir Hasse

Niemand, der Bianca (LARISA OLEYNIK) und Kat Stratford (JULIA STILES) nebeneinander auf dem Hof der Padua High School stehen sieht, würde glauben, dass diese beiden Mädchen Schwestern sind. Denn sie sind in ihrer Ausstrahlung und in ihrem Verhalten völlig verschieden. Bianca ist modisch und charmant, hat für jeden ein unverbindliches Lächeln übrig und geistert des Nachts durch die Träume von so ziemlich jedem ihrer Mitschüler. Kat dagegen trägt Grunge-Klamotten, lässt ihr Haar einfach herunterhängen, statt es kunstvoll zu toupieren, und ist auf permanentem Konfrontationskurs. Nahezu jeder ihrer Mitschüler und Lehrer ist bereits in Kats verbales Sperrfeuer geraten – sie ist pampig, unverschämt und aggressiv. Es versteht sich also von selbst, dass Kat sich höchstens mal in einem Albtraum ihrer Klassenkameraden verirrt.
Eigendlich könnte es Bianca ja egal sein, dass ihre Schwester als bedrohlichste Giftspritze der gesammten Schule gilt, wäre da nicht die seltsame Regel, die ihr Vater (LARRY MILLER) aufgestellt hat: Bianca darf erst dann zu einem Rendezvous gehen, wenn auch ihre ältere Schwester ein Date hat. Walter Stratford hält das für eine ungemein gerissene Idee und meint, mit dieser Date-Klausel sicherzustellen, dass die flirtwillige Bianca ihn niemals mit einer ungewollten Schwangerschaft überrascht. Denn Kat hasst Jungs. Sie hasst Romanzen, Turteleien und all die blöden Balzrituale. Na ja, zumindest behauptet sie das…
Bianca ist zutiefst frustriert. Denn sie hat ein Auge auf Joey (ANDREW KEEGAN) geworfen, den coolsten und umschwärmtesten Jungen der Schule. Dass Joey ein selbstverliebter Schwachkopf ist, hat sie noch nicht bemerkt. Wie auch? Schließlich darf sie ja nicht mit ihm ausgehen. Als Retter aus der Misere erweist sich Cameron (JOSEPF GORDON-LEVITT), ein netter Junge, der sich Hals über Kopf in Bianca verknallt hat. Der schlägt ihr einen Deal vor: Wenn er Kat ein Date verschaffen kann, dann soll Bianca mal mit ihm ausgehen. Bianca willigt ein – obgleich sie sich natürlich mit Joey und nicht mit Cameron verabreden würde, wenn sich endlich die Gelegenheit böte.
Cameron und sein Freund Michael (DAVID KRUMHOLTZ) schmieden einen Plan: Sie wollen irgendjemanden dafür bezahlen, dass er Kat ausführt. Doch selbst die Dicken, Doofen und Debilen winken ab – niemand ist masochistisch genug, sich freiwillig in die Nähe von Kat zu begeben. Niemand – außer Patrick Verona (HEATH LEDGER), der Underdog der Schule. Von Patrick heißt es, er hätte schon im Zuchthaus gesessen, einen Kampfhund erwürgt und einem lebenden Huhn den Kopf abgebissen. Patrick ist, genau wie Kat, ein Einzelgänger aus Überzeugung. Das Geld allerdings, das er für ein vergleichsweise simplens Unterfangen wie ein Date geboten bekommt, reizt ihn. Und irgendwie, auch wenn er es nie zugeben würde, reizt ihn auch die ruppige Kat.
„ZEHN DINGE DIE ICH AN DIR HASSE“ ist im Prinzip eine Neuauflage von Shakespeares Bühnenklassiker „Die Widerspenstige Zähmung“ im Gewand der 90er. Und in der Tat hat William Shakespear einige besonder Auftritte in diesem Film, welcher genau die richtige Mischung aus Humor und Highschoolalltag mit vielen gelungenen satirischen Seitenhiebe trägt. Denn er wirkt nicht ganz so überzogen und klamaukartig wie zum Beispiel vor einem Jahr „Verrückt nach Mary“. Eine sehr gelungene Teenager-Komödie.

 

Der 13. Ritter

Verhängnisvolle Affären wurden auch ,gegen Ende des ersten Jahrtausends nach Christus mit Konsequenzen bestraft – so kann der privilegierte Ahmed Ibn Fadlan (Antonio Banderas) von Glück reden, nur kurzerhand des Landes verwiesen zu werden, als seine Liebschaft mit einer verheirateten Schönheit ruchbar wird. Ibn hat keine Wahl: Er muss der Zivilisation und kulturellen Blüte der Prachtstadt Bagdad für geraume Zeit den Rücken kehren, um im Auftrag seines Monarchen ferne – sehr ferne – Länder zu bereisen und als Emissär fremde Völker und Sitten zu studieren. In seiner Karawane steht Ibn mit Leibdiener Melchisiclek (Omar Sharif) ein weiser, polyglotter Ratgeber zur Seite, der seinen unbeherrschten Herrn des öfteren vor Fallen und Fehlurteilen bewahrt. Nur ist manchmal gar nicht genug Zeit, ein Urteil zu fällen. Wenn etwa das Schicksal längst entschieden hat…
Sie sind laut und lustig, wüst und vulgär, herzlich und hart im Nehmen – die Gruppe nordischer Krieger, der Ibn und Melchisidek am Ende des Horizonts begegnen, scheint einer anderen Welt zu entstammen. Was entfernt zutrifft, denn die Nordmänner sind aus Skandinavien nach Zentralasien gereist, wo sie gerade standesgemäß lebenslustig das Begräbnis ihres Anführers feiern. Und der Tod kann rasch kommen für diese Männer, die als Söldner ihren Lebensunterhalt verdienen – an der Spitze der enigmatische Buliwyf (Vladimir Kulich), dem unter anderem Herger, der Fröhliche (Dennis Storhoi), Helfdane, der Große (Clive Russell), Roneth, der Reiter (Neil Maffin) und einige Gesellen mehr unterstehen…
Erste ungelenke Versuche der Völkerverständigung zwischen dem überheblichen Ibn und den gleichgültigen Wikingern sind möglich, weil auf beiden Seiten Latein gesprochen wird. Doch bevor genug Zeit ist, auch nur einen zünftigen Streit vom Zaun zu brechen, legt in der Nacht ein gespenstisches Schiff an.
Ein Bote trägt den Wikingern einen Auftrag vor, der eher flehentlichem Bitten gleicht. in seinem Heimatreich, so berichtet er, gingen schreckliche Kreaturen um, die bei Nebel kämen und ihre Zähne in die zahlreichen Toten schlügen, die sie hinterließen. Bei den Wikingern macht sich Stille breit. Sie haben gehört von diesem Grauen, das kaum einer laut zu benennen wagt: ‚Eaters of the Dead. Und sie nehmen die Herausforderung an, das Weltmeer zu überqueren und zurück auf ihren Kontinent zu kehren, um das vom Ausmerzen bedrohte Reich ihrer Ahnen zu schützen. Zuvor befragen sie ein Orakel – es besagt, dass die Mission nur von Erfolg gekrönt sein werde, wenn dreizehn Krieger aufbrechen. Ein Dutzend draufgängerischer Wikinger ist schnell beisammen. Doch der letzte Krieger muss ein Fremder sein…
Und so geschieht es in Windeseile, dass der arabische Fürst Ibn mit seinem Kopfschmuck und auf seinem kleinen Pferd aufbricht, um mit lärmenden Wikingern auf riesigen Rössern in eine Schlacht zu ziehen, die sich entweder als Spuk oder als Todesurteil erweisen wird. Anfangs hält sich Ibn zurück – er beobachtet die Männer, studiert ihr raues Gebaren und lauscht ihrer Sprache, der er vorerst nur entnehmen kann, daß Ibn, maskottchengleich, ein wesentliches Ziel ihres Spottes ist. Doch er ist klug und gelehrig. Bald spricht er die Sprache seiner Begleiter und verschafft sich allmählich auch handgreiflich ihren Respekt – wenn er mit Geschick sein Pferd reitet oder kunstvoll mit seinem Säbel umgeht, der nicht halb so groß wie die Schwerter der Wikinger sein mag, aber auch Feinde töten kann. Und Ibn wird seine Waffe brauchen. Denn die Kumpanei der Männer wird auf erste und ernste Proben gestellt, als sie ihr Ziel erreichen…
Im arg malträtierten Reiche König Hrothgars (Sven Wollter), wo nahezu alle widerstandsfähigen Männer schon in den Dunstkreis der grausamen wie geheimnisvollen Kreaturen geraten sind, treffen die dreizehn Krieger auf die Überlebenden. Da sind neben der Dorfbevölkerung Königin Weilew (Diane Venora), die eine spezielle Affinität zu seherischen Kräften besitzt, sowie mit Wigliff (Anders T. Andersen) ein intriganter Thronfolger in spe, dem der „fröhliche“ Herger, inzwischen Ibns engster Vertrauter, eine verblüffende Lektion erteilen wird müssen. Doch auf der Agenda stehen andere Bedrohungen. In einer nahen Hütte finden die Krieger eine Reihe von Opfern, die alle grässlichen Legenden zu bestätigen scheinen. Zerstümmelte Leichen, an denen sich ihre Mörder gelabt haben und denen die Köpfe als Trophäen abgenommen wurden…
Noch in dieser Nacht zieht Nebel auf und die dreizehn Krieger, die sich in der königlichen Halle im Dorfzentrum versammelt haben, werden erstmals mit den schattenhaften Angreifern konfrontiert. Der Kampf ist kurz und blutig, beide Seiten nehmen massive Verluste hin, Ibn kommt um ein Haar ums Leben und von den dämonischen Eroberern sind nur Bärenfratzen und Klauen zu sehen. Nach dem Gefecht sind keine Opfer der Gegenseite zu finden, die sich Dämonen gleich in Luft aufgelöst haben. Doch den Kriegern bleibt keine Zeit zum Grübeln, sie müssen ihre Gegenwehr vorbereiten. Anderntags beginnen sie mit dem Hochziehen von Palisaden und Schutzwällen, und bald sind alle Bewohner beschäftigt, das Dorf zur provisorischen Festung umzufunktionieren. In der Ruhe vor dem Sturm ist auch Zeit für flüchtige Streits, derbe Scherze oder Liebeleien, nicht zuletzt für Ibn, der Gefallen am Abenteuerleben zu finden scheint…
Aber nicht lange. Aus der nächsten Nebelbank kriecht eine nicht enden wollende „Feuerschlange“ auf das Dorf zu, die in der lokalen Mythologie einer apokalyptischen Bedrohung nahe kommt. Erst aus der Nähe erkennen die angespannt kauernden Krieger und ihre versprengten Mitstreiter, dass es sich bei der Feuerschlange um einen Fackelritt mit Aberhunderten von blutrünstigen Reitern handelt, die prompt mit der Eroberung und Zerstörung des Dorfes beginnen. Dieser Kampf wird lang und gewaltsam. Während die ersten Häuser in flammen aufgehen, nehmen die Krieger schwere Verluste hin und können der erdrückenden Flut der Angreifer nicht genug Widerstand leisten. Doch diese ziehen sich noch einmal zurück. Und schleichend scheint sich Ibns Ahnung zu bestätigen, dass sie es keineswegs mit Monster, sondern mit grausamen, maskierten Menschen zu tun haben…
Und wenn sie menschlich sind, so folgert Rädelsführer Buliwyf, dann müssen sie auch schlafen – ohne also einen Plan oder ein Ziel zu haben, machen sich die verbliebenen Wikinger auf, den Spieß wahrlich umzudrehen und diesmal selbst die Menschenfresser zu attackieren. Die Suche wird dadurch begünstigt, dass sich die bärengleichen Clanswesen erst gar nicht die Mühe machten, ihre Spuren zu verwischen, und in einem gigantischen, verwinkelten Höhlensystem aufgespürt werden können. Nun sind die Krieger in der Höhle der Feinde. Es ,geht um alles. Eine handvoll ehrenhafter, unendlich tapferer Streiter, die zu Freunden zusammengewachsen sind, gegen unzählige, animalische Kreaturen. Erst jetzt werden Ibn und die anderen auf die hexengleiche Hohepriesterin jener Dunstwesen treffen, werden sich immer tiefer unter die Erde vorarbeiten und schließlich, in die Sackgasse gedrängt, weitere Mitstreiter verlieren. Kann es etwa noch schlimmer und gefährlicher kommen?

 

The 4th Floor

Seit ihrer Jugend hat sich Jane Emelin (Juliette Lewis) ihr eigenes Appartment gewünscht. Als sie die Chance bekommt, in die Wohnung ihrer kürzlich verstorbenen Tante Cecile zu ziehen, greift sie entschlossen zu. Auch die verständilchen Proteste ihres langjährigen Freundes Greg Harrison (William Hurt), dem bekanntesten Wettermann der Stadt, können sie nicht daran hindern. Kaum eingezogen, knüpft Jane auch schon erste freundschaftliche Kontakte mit ihrer Nachbarin Martha Stweart (Shelly Duvall) und auch die anderen Hausbewohner scheinen umgängliche, wenn auch etwas skurrile Zeitgenossen zu sein. So wohnt z.B. im Keller des Hauses der verrückte Enkel des Vermieters, im zweiten Stock ein altes taubes Ehepaar, in der dritten Etage der freundliche Eigenbrötler Mr. Collins und unter Jane, im vierten Stock, die verschlossene Alice. Lauter ruhige Zeitgenossen, wie Martha ihr noch versichert. Wie stark deren Ruhebedürfnis tatsächlich entwickelt ist, bekommt Jane schon am nächsten Tag zu spüren. Kaum schlägt sie den ersten Nagel in die Wand, als ihr von unten auch schon wütendes Protestklopfen antwortet. Jane ist erstaunt, kümmert sich aber nicht weiter darum. Das ändert sich, als sie kurz darauf erneut zurechtgewiesen wird, doch endlich still zu sein – diesmal durch einen anonymen Drohbrief. Beunruhigt versucht Jane, sich den gewohnheiten ihrer Mitbewohner anzupassen und rückt die Möbel deshalb schon am frühen Nachmittag zurecht. Doch auch das nützt nichts. Am nächsten Morgen klebt ein weiterer Zettel am Gelender vor ihrer Tür. Neben der dringenden Mahnung, nicht länger solchen Lärm zu verursachen, findet sie darauf einen Punktekatalog, der ihr genau vorschreibt was sie in ihrer Wohnung machen darf und was nicht. Als sie abends eine Schranktür lauter zuknallt als sie eigentlich wollte, beginnt das pochen erneut. Doch Jane gibt sich nicht geschlagen und erwiedert ihrerseits den Lärm mit lauter Rockmusik. Nichts rührt sich mehr. Doch in der Nacht streicht jemand Schmierfett auf die Treppe vor ihrer Tür. Als Jane am nächsten Morgen ihre Wohnung verlässt rutscht sie prompt aus und verletzt sich schwer. Sie liegt für einige Tage im Krankenhaus. Als sie wieder zurückkehrt in ihre Wohnung beginnt der Terror erneut, doch diesmal ist er noch härter. Nun will sie die alte Dame, die unter ihr wohnt zur Rede stellen, doch es kommt keine Antwort. Jane bleibt nichts anderes übrig, als gewaltsam in die Wohnung einzudringen. Doch was sie nun sieht lässt ihr das Blut in den adern gefrieren. Die Wohnung ist leer. Wer steckt hinter demTerror? Oder ist Jane vielleicht paranoid?

Der Psycho-Thriller von Regiedebütant Josh Klausner erinnert teilweise sehr an den Hitchkock-Klassiker “Das Fenster zum Hof.” Er versucht in dem Film eine Spannung aufzubauen, die den Kinobesucher im Sessel fesseln soll. Dies ist ihm nur teilweise gelungen. Zu schnell wird erkennbar, wer hinter dem Terror steckt. Auch die Wendung des vermeindlichem Bösen zum Retter in letzter Not ist schon vorher ersichtlich. Alles in allem ein durchschnittlicher Kinofilm, der nur echte Fans des Genres in die Kinos locken wird.

 

Die Akte Jane

In Deutschland verboten, dürfen in den USA Frauen beim Militär dienen. In Kampfeinheiten von Heer, Marine, und Luftwaffedienen sie genauso wie einige auch Kampfjets fliegen. Doch vor bestimmten Bereichen macht die Gleichberechtigung auch in den USA immer noch halt, so darf kein weiblicher Soldat zur Elite-Kampfeinheit der US-Marine den Navy-SEALs.
Dies nahm sich „Bladerunner“-Regisseur Ridly Scott als Thema und drehte mit Schauspielern wie Demi Moore und Viggo Mortensen diesen Militär-Film.
Zur Story:
Um bei der nächsten politischen Wahl gut da zu stehen, setzt sich eine Senatorin für die Rechte der Frauen und die Rechte der Frauen in der Army ein. Da es eine große Wählerschicht gibt, die es gerne sehen würde, könnten Frauen auch in der Army gleichberechtigt arbeiten, entschließt sie sich dazu eine Frau auszuwählen, die die Grundausbildung bei den Navy-SEALs machen soll. Schaft sie es, wird die Army „offen“ für weibliche Soldaten, schafft sie es nicht, bleibst beim alten. Ihre Wahl fällt auf Jordan O´Neal eine ehrgeizige Frau, die als Leutnant irgendwo hinter einem Schreibtisch sitzt und der es nicht gefällt, nicht auf einem U-Boot in Gefecht ziehen zu können, nur weil es keine gesonderten Damentoiletten gibt. O´Neal kommt also zu den Navy-SEALs und, obwohl es einem bei einer so schweren und strengen Ausbildung nicht auffällt, wird sie gegenüber den anderen bevorzugt. Wenn nach einem langen Tag 5-6 Mann die Übungen wiederholen dürfen, weil sie das Ausbildungsziel nicht erreicht haben und O´Neal obwohl sie es auch nicht geschafft hat, in den Feierabend geschickt wird, gefällt ihr das natürlich gar nicht und so beschwert sie sich halt immer wieder über jeden „Piss“.
Auch die Presse ist nun hoch interessiert an dem einzigen weiblichen Navy-SEALs Rekruten, der trotz einer Durchfallquote von 60% auch nach längerer Zeit immer noch dabei ist. Ganz zur Freude auch der Senatorin, doch als plötzlich Bilder auftauchen, die O´Neal als „Lesbe“ zeigen soll, wird sie natürlich sofort aus der Ausbildung suspendiert und nach Hause geschickt. Auch Ihr Freund (Lebensgefährte) erfährt davon und macht eine bemerkenswerte Entdeckung. Als er O´Neal davon erzählt fährt sie wütend zum Senat und stellt die Senatorin zur Rede. Sie geht davon aus, von der Senatorin benutzt worden zu sein, um Wählerstimmen zu gewinnen und es war von Anfang an gedacht, dass O´Neal die Ausbildung nicht durchhält, doch als sie dann doch länger blieb als erwartet, wurde man nervös und hat versucht ihr irgendetwas anzuhängen.
Im großen und ganzen ein gelungener Film von dem Ihr jetzt wohl glaubt, schon alles zu wissen, doch lohnt es sich auf jeden Fall, sich den Film doch mal selber anzuschauen.

 

At First Sight – Auf den ersten Blick

Basierend auf einer wahren Geschichte erzählt dieser Film die Geschichte von Virgil Adamson (Val Kilmer), einem blinden Masseur. Dieser lebt in einem kleinen Dorf, wo er eines Tages die Architektin Amy (Mira Sorvino) kennen- und lieben lernt. Diese nimmt ihn mit nach New York und überredet ihn zu einer Operation, um seine Sehkraft wiederherzustellen. Das war der erste, weniger interessante Teil des Films. Was nun folgt ist um so mehr beindruckend. Nachdem Virgil also wieder sehen kann, fängt seine Misere eigentlich erst an. Denn wie soll er sich in einer Welt zurechtfinden, die er noch nie gesehen, sondern bis jetzt immer nur gefühlt hat? Wie kann er das Bild eines Apfels von einem echten Apfel unterscheiden ohne ihn zu berühren? Er ist wie ein Kleinkind, das die ganze Welt erst neu entdecken muß und sein eigenes Spiegelbild für einen anderen Menschen hält. Dadurch gerät auch seine Beziehung zu Amy in die Krise.
Ein sehr tiefgehender Film, den man sich ruhig anschauen kann und sollte, da er sehr beeindruckend aufzeigt, was ein Blinder durchmacht, wenn er wieder sehen kann.

 

Bad Boys II

Unseren Augen konnten wir nicht trauen, als Mitte September die Einland zur Deutschlandpremiere von Bad Boys II in München in unseren Briefkasten flatterte. In Anwesendheit von Will Smith, Gabrielle Union und Jerry Bruckheimer sollte erst der Film vorgeführt werden und anschließend zur Premierenparty übergegangen werden.
So war’s dann auch, extra aus Köln nach München angereist durften wir ihn betreten, den roten Teppich. Entlang an der Schar von Journalisten auf der einen und der kreischenden Fans, meist junge Mädels, auf der anderen Seite. Noch durch 2 Kontrollen, direkt an den Empfangsschalter. Seitenlange Listen mit geladenen Persönlichkeiten aus Film, Fernsehen und Sociaty später wurde uns freundlich mit einem Lächeln der Gästepass sowie das Eintrittsbändchen zur späteren Party überreicht. Direkt weiter, die Treppen hinauf im modernen Mathäser Kino, Champagner in die Hand und erst mal warten. Warten und schauen ob man nicht doch den ein oder anderen kannte…
Endlich, die Beine taten schon fast weh, Einlass in den Kinosaal. Ein Willkommensgeschenk mit Knabbereien an jedem Sitz. Die einen, sowie die Live-Übertragung vom roten Teppich über die dann noch mal 1,5 Stunden Wartezeit verhalfen. Die Stars angekommen, sich durch die Menge gekämpft standen nun direkt vor der Leinwand, ein/zwei Worte, ein Witz, ca. eine Millionen Fotos und weg waren sie wieder.
Aber nun: der Film! Deshalb waren wir ja eigentlich gekommen. Die Geschichte ist kurz erzählt, Mike und Martin durchleben eine kleine zwischenmenschliche Krise, zudem ist Mike noch in Martins kleine Schwester verschossen und die obendrein noch in einer Spezialeinheit der Polizei, was aber noch keiner der beiden wusste. 130 Mio. Dollar gehen dann im Film gekonnt in die Luft. Entgegen einhelliger Meinung fand ich den Film allerdings gut, obwohl ich zwischendrin fast eingepennt wäre, aber das lag wohl eher am Champagner.
Der Film zu ende, strömte alle hinaus, hinaus in die bereitgestellten Shuttlebusse, die uns zur geheimen Partylocation brachten. Die Reithalle war es übrigens. Auch hier die Stars nur kurz zu sehen, die Gäste zurückhaltend, bis gegen 23:45 die Presse rausgeworfen und die Stimmung gelassener wurde. Kanapees und Getränke kostenlos hatten einige B-Promis bald so viel hinter der Binde, dass die Bar erst überrannt und dann eingenommen wurde. Die Cocktails waren allerdings trotzdem gut, danke noch mal Elton. Schluss für uns war dann so gegen halb vier, glaub ich. Schnell noch ein Geschenk gekrallt, ab ins Auto (wir hatten natürlich einen eigenen Fahrer, da alle anderen im Stich gelassen wurden bzw. sich ein Taxi rufen durften) und nach hause…
Schön war’s, und weil ich soviel Spaß hatte, empfehle ich den Film natürlich auch gerne und ohne Gewissensbisse weiter.

 

Bube, Dame, König, GrAS

Vier Kumpels brauchen 100.000 Pfund, um an einer illegalen Pokerpartie teilzunehmen, von der sie sich einen Gewinn versprechen, da ihr Pokeras Eddy (Nick Moran) es wie kein zweiter versteht, Menschen zu „lesen“. Aber wie könnte es anders sein, er verliert und so haben die vier eine Woche Zeit, um 500.000 Pfund für „Hatchet“ Harry (P.H. Moriaty) zu besorgen. Sie beschließen also kurzerhand, ihre Nachbarn zu beklauen, nachdem diese ein paar Rauschgiftbauern bestohlen haben. Dies ist aber nur ein Handlungsstrang.
Diesen Film mit einer Inhaltsangabe zu beschreiben, ohne gleich alles zu verraten, ist ganz und gar unmöglich und noch dazu wahrscheinlich ziemlich schwierig. Nur soviel: der englische Titel „Lock, Stock and Two Smoking barrels“ ist wesentlich aussagekräftiger als der deutsche. Auch verliert die deutsche Fassung an Sprachgewalt, die englische wiederum ist teilweise recht schwer verständlich, da Umgangssprache. Immer noch nicht verstehe ich, warum an einer Stelle in der deutschen Fassung Untertitel vorhanden sind, die in der Originalfassung „fehlen“ und die etwas von der Logik nehmen.
In England war der Film auf Anhieb Nummer eins der Charts, was nicht verwundert, denn was hier an Handlungswirrwarr schlüssig zusammengebracht wird, ist doch erstaunlich.

 

Ein Chef zum Verlieben – Two Weeks Notice

Unter Drehbuch und Regie von Marc Lawrence (Miss Undercover) startet am 13. Februar die romantische Komödie „Ein Chef zum verlieben“. Sein Regiedebüt. Auch Debüt feiert das neue Leinwand-Traumpaar Hugh Grant (About a boy) und Sandra Bullock (Speed, Miss Undercover)
Der Plot: Der Millionär und Vorsitzende der Wade Corporation, George Wade (Hugh Grant), trifft die überaus intelligente und smarte, aber ständig für bedürftige rebellierende, Lucy Kelson (Sandra Bullock). Trotz gegenteiliger Meinung was die Projekte angeht, die beide „bearbeiten“, stellt er sie direkt nach dem Motto „keep your enemies close“ als Chefanwältin ein.
Einige Monate später hat Lucy keine Zeit mehr für nichts. Wade ist total unselbstständig und ruft wegen jedem Scheiße an. Privatleben ist nicht mehr möglich. Sie wirft das Handtuch. George ist über Ihre Kündigung gar nicht glücklich, lässt Sie aber gehen – unter der Bedingung, dass sie selbst für Ersatz sorgt. Lucy sucht und findet die ehrgeizige junge Anwältin June Carter (Alicia Witt), die offensichtlich ein Auge auf ihren reichen neuen Boss geworfen hat…
Traumhafte Bilder des neuen New Yorks lassen die Katastrophe um den 11. September gut vergessen. Meist unterstrichen von den schönen Swing-Klängen Frank Sinatras. Doch, und das erfreut viel mehr, mit einem kleinen Einblick in das normale New Yorker leben, mit Hotdog Ständen und Supermärkten an Straßenecken, wird der Drang des Zuschauers, diese Stadt zu besuchen, gesät. New York is back!

 

Chill Factor

Die Action-Komödie reiht sich ein in die lange Schlange patriotistischer Hollywood-Produktionen. Auch der Inhalt „Zwei Zivilisten retten unter Einsatz ihres Lebens die amerikanische Bevölkerung vor dem Super-GAU“ erscheint alles andere als neu.
Das amerikanische Militär entwickelt unter Leitung von Dr. Long eine chemische Wunderwaffe namens „Elvis“. Das Experiment misslingt, 18 Menschen sterben dabei. Der falsche Wissenschaftler wird dafür bestraft und muß ins Gefängnis. Nach 10 Jahren freigelassen, will er sich rächen und die Waffe stehlen, um sie für 100 Millionen weiterzuverkaufen. Er dringt mit einer Gruppe von Söldnern in die Militärbasis ein. Doch Dr. Long kann, von einer Kugel schwer getroffen, die Waffe noch zu seinem jungen Freund Tim (Skeet Ulrich) bringen, bevor er stirbt. Dieser jobbt in einer Tankstelle, wo sich gerade Arlo (Cuba Gooding jr.) mit seinem gestohlenen uralten Kühllaster aufhält. Da die chemische Waffe explodiert, wenn die Temperatur über 18 Grad steigt und es mitten im Hochsommer ist, „überredet“ Tim Arlo mit ihm die Waffe in Sicherheit zu bringen. Damit beginnt die Flucht des ungleichen Paares, immer gehetzt von Militärs und Ganoven und der rasante Wettlauf mit der Zeit. Durch die vielen „Hindernisse“, in denen sie immer wieder ihr Leben auf`s Spiel setzen müssen, entsteht zwischen den beiden kleinen Gaunern, denn beide sind schon öfters bei der Polizei aufgefallen, eine Freundschaft. Der Showdown findet schließlich in einem Autotunnel statt. Das am Ende das Gute gewinnt, und sie damit als Helden dastehen, ist obligatorisch.
Der Regisseur „Hugh Johnson“ setzt auf das „Speed“- Erfolgsrezept, bleibt aber leider weit hinter dem Vorbild zurück. Die Story ist allzu überzeichnet, zwei Jugendliche halten eine Gruppe von perfekt ausgebildeten Soldaten zum Narren. Manche Handlungsstränge werden zwar angedeutet, aber nicht weiterentwickelt. So bleiben am Schluß manche Fragen offen. Wenn man es allerdings mehr als Komödie denn als Actionfilm sieht, beginnt man an einigen Stellen zu schmunzeln. Die Action-Szenen sind zum größten Teil mit sehr guten Spezialeffekten durchgeführt.
Wenn man absoluter Fan solcher Filme ist, lohnt es sich „The Chill Factor“ im Kino anzuschauen, ansonsten gibt es mit Sicherheit einige Filme dieser Art, die wesentlich sehenswerter sind.

 

Chucky und seine Braut

Eine düstere Fabrikhalle, in der ein Polizeiwagen steht ist der Ausgangspunkt dieses Filmes, dem inzwischen vierten mit der Killerpuppe. Tiffany (Jennifer Tilly) stiehlt dort die Teile, die von Chucky noch übrig sind, um ihn daraufhin mit Teilen anderer Puppen wieder zusammenzuflicken und wiederzubeleben. Doch das tut sie natürlich nicht ohne Grund, denn sie ist in ihn verliebt und möchte ihn heiraten. Doch Chucky ist anscheinend gerne Single und wird daraufhin von Tiffany kurzerhand eingesperrt und mit einer Puppe im Brautkleid beschenkt. Nachdem Chucky sich befreit hat, tötet er Tiffany und transferiert ihre Seele in besagte Puppe. Da beide mit ihrer Situation nicht gerade zufrieden sind, machen sie sich kurzerhand auf den Weg nach Hackensack, New Jersey, wo der Leichnam von Chuckys menschlichem Körper liegt, um diesen auszugraben. Mit diesem unter der Erde liegt nämlich ein Seelen-transferierendes Amulett, das sie benötigen, um wieder menschliche Gestalt anzunehmen. Hilfe bekommen sie dabei von Jesse und Jade (Nick Stabile & Katherine Heigl), die Streß mit Jades Onkel (John Ritter) haben, der sie lieber getrennt sehen würde. Deshalb nehmen sie gerne den telefonischen Auftrag Tiffanys entgegen, zwei Puppen nach New Jersey zu bringen und sich damit 1000 Dollar zu verdienen. Die ersten Opfer sind vorprogrammiert, und bis die vier in Hackensack angekommen sind, wird fast kein Witz ausgelassen und eine aberwitzige Situation jagt die nächste.
Somit ist „Chucky und seine Braut“ der wohl witzigste Horrorfilm der letzten Jahre. Er reitet zwar ein bißchen auf der Teenie-Horror-Welle mit, das verzeiht man ihm bei seiner Selbstironie (Jesse: Wer seid ihr? Was macht ihr hier? – Chucky: Das ist eine lange Geschichte. Wäre es ein Film, bräuchten wir 3 oder 4 Fortsetzungen, um ihr gerecht zu werden.) aber gerne. Was diesen Film wohl so sympathisch macht, erklärt Produzent David Kirschner: „Ich denke, daß einer der Hauptgründe für Chuckys Popularität darin liegt, daß es in jedem von uns einen kleinen Chucky gibt. Wir lassen ihn natürlich nicht raus, aber wir lieben es, in einem dunklen Kino zu sitzen, während wir diesem temperamentvollen kleinen Bastard mit einem losen Mundwerk und einem Größenproblem dabei zusehen, wie er mit all den Dingen davonkommt, mit denen die Gesellschaft keinen von uns davonkommen lassen würde.“
Chucky und seine Braut ist der Überraschungsfilm des Jahres und deshalb jedem wärmstens ans Herz zu legen.

 

Corruptor

In New Yorks Chinatown herrscht Krieg. Brutale Gewalt ist das Mittel des machthungrigen Bobby Vu (BYRON MANN) und seiner „Fukienese Dragons“, mit dem sie den alteingesessenen Triaden um Uncle Benny (KIM CHAN) und seiner rechten Hand Henry Lee (RIC YOUNG) das Leben schwermachen.
Für den Cop Nick Chen (CHOW YUN-FAT) von der Asian Gang Unit des NYPD ist es höchste Zeit einzugreifen, um den fragilen Frieden in Chinatown aufrechterhalten zu können. Mit einer mutigen Aktion gelingt es ihm tatsächlich, einen Bombenattentäter der Fukien Dragons dingfest zu machen und Bobby Vu eine Warnung zu übermitteln. Nach getaner Arbeit sucht Chen Zerstreuung bei der chinesischen Prostituierten May (MARIE MATIKO).
Wenig begeistert stellt Chen im Büro fest, daß seine Vorgesetzten sein Drängen auf Verstärkung seiner Einheit zwar erhört haben – ihm aber einen weißen, unerfahrenen Polizisten als neuen Mann vorsetzen: Danny Wallace (MARK WAHLBERG) ist sich seiner gewöhnlichen Position als erster weißer Cop in Chinatown bewußt und läßt die Hänseleien seiner neuen Kollegen gutmütig über sich ergehen.
Er weiß, daß er sich schon bald bewähren muß. Der erste Einsatz läßt nicht lange auf sich warten. Bei einer Razzia in einem illegalen Bordell kommt es zu einer wüsten Schießerei mit den Männern von Bobby Vu. Chen rettet dem vor Schreck versteinerten Danny das Leben, bevor er den Gangmitgliedern hinterherjagt. In einem Restaurant stellt er Bobby Vu und verprügelt ihn brutal.
Bei der Observierung verdächtiger Gangmitglieder hat Danny zum ersten Mal die Gelegenheit, unter vier Augen mit Nick Chen zu reden. Danny ist sehr beeindruckt von seinem souveränen Chef. Als die Gangmitglieder Besuch bekommen, schreitet Danny ein. Er kann nicht wissen, daß er mit seinem voreiligen Einsatz eine lang geplante Aktion des FBI zum Platzen bringt und dabei unwissentlich einen eingeschleusten Agenten verhaftet.
Am Abend ist der junge Beamte Zielscheibe der Späße seiner Kollegen. Uncle Bennys rechte Hand Henry Lee nähert sich den Polizisten, die in seinem Restaurant speisen, und spendiert ihnen eine Flasche Wein. Mit Benny kommt er überein, daß die Triaden versuch sollten, Danny auf ihre Seite zu bringen.
Der hat mit privaten Problemen zu kämpfen: Eine Mordserie an asiatischen Prostituiertent raubt ihm den Schlaf. Außerdem taucht sein Vater (BRIAN COX) bei ihm Zuhause auf, ein ehemaliger Cop, der nach einem Korruptionsfall suspendiert wurde und mittlerweile schwer verschuldet ist. Er pumpt seinen Sohn an, der ihm mit etwas Geld aushilft.
Chen ist nicht entgangen, daß Henry Lee seine Fühler nach Danny ausgestreckt hat. Der Polizist warnt den Triaden-Mann: Er soll Danny in Frieden lassen. Im Austausch gibt er die Information weiter, daß das FBI einen Mann in die Unterwelt von Chinatown eingeschleust hat. Als Chen wieder geht, kommt der vermeintliche Erzfeind Bobby Vu aus einem Nebenraum: Er macht gemeinsame Sache mit Henry Lee, der mit Hilfe der Fukienese Dragons die Macht von Uncle Benny brechen will, um selbst die Kontrolle über Chinatown zu erlangen.
Trotz der Warnung von Chen spricht Henry Lee Danny an und verrät ihm, wie er die Prostituiertenmorde aufklären könnte. Die Täter sind Menschenhändler, die eingeschmuggelte Asiatinnen auf den Strich oder ins Pornostudio schicken und dann ermorden. Dank des Tips von Henry Lee kann Danny den Ring auf eigene Faust ausheben. Damit sichert er sich eine Belobigung der Polizei und Komplimente von Chen, der ihn aber auch warnt, nie wieder alleine loszuziehen. Mit zwei von Henry Lee zur Verfügung gestellten Frauen feiern die Männer Dannys Triumph.
Langsam spitzt sich Dannys Situation zu, als sein Vater ihn anfleht, er müsse unbedingt Spielschulden in der Höhe von 12.000 Dollar begleichen. Bei einem weiteren Einsatz eskaliert die Gewalt endgültig, und Danny kann sich bei Chen revanchieren, indem er ihm das Leben rettet. Der mysteriöse eingeschleuste FBI-Agent hat weniger Glück: Er wird in der Hitze des Gefechts getötet. Damit wird eine Kette von Ereignissen ausgelöst, in der sich alle Beteiligten aufgrund ihrer Allianzen auf dünnstes Eis begeben.
Vor allem aber zieht sich um Dannys Hals die Schlinge immer weiter zu. Doch er hält eine letzte unerwartete Trumpfkarte in der Hand, die die gesamte Situation auf den Kopf stellt.

 

Dinosaurier

Friedlich grasen die Giganten der Kreidezeit auf der Lichtung. Zärtlich schaut ein Iguanodon-Weibchen in sein Nest. Nichts scheint die Idylle dieses sonnigen Tages stören zu können. Doch die Ruhe ist trügerisch: Plötzlich bricht ein Carnotaurus aus dem Unterholz hervor und greift die Iguanodon-Herde an. Mit rasender Geschwindigkeit zerstören die mächtigen Pranken des Fleischfressers die Nester auf dem Boden. Nur ein einziges Ei bleibt von der Raserei des Raubtieres verschont. Noch.
Der Oviraptor nutzt seine Chance. In der Aufregung stiehlt der flinke Allesfresser das Ei aus dem zerstörten Nest und verschwindet im Wald. Doch auch seine Artgenossen sind hungrig – sie machen ihm das Ei streitig, und in der Balge-rei kullert die potenzielle Mahlzeit der Oviraptoren in einen Fluss und treibt davon. Aus sicherer Höhe verfolgt ein Pteranodon, ein Flugsaurier, das Geschehen. Er stößt herab, schnappt sich das Ei und trägt es weit davon… weit vom Festland weg über das Meer. Erst über einer Insel lässt er es fallen.
Neugierig betrachtet die Lemurin Plio das Ding, das vor ihren Augen vom Himmel gefallen ist. Da platzt die Hülle des Eis auf, und mit ungläubigem Blick schaut ein kleiner Dinosaurier in die Welt. Yar, der skeptische Anführer der Lemuren, wittert zwar sofort Schwierigkeiten, aber seine Tochter Plio überlegt nicht lange: Sie adoptiert den kleinen Iguanodon auf der Stelle. Und auch Yar muss beim zweiten Hinsehen zugeben, dass das tapsige, hilflose Dinosaurier-Baby sein Herz rührt.
Jahre später. Der Iguanodon Aladar tollt mit seiner Adoptivschwester Suri und seinem besten Freund Zini auf der Insel der Lemuren herum. Der liebenswert-chaotische Zini ist der Komiker in seiner Sippe, bei den regelmäßigen Brautschauen der Lemuren bleibt er allerdings stets allein zurück.
Doch eines Abends zerbricht die heile Welt auf der Insel der Lemuren. Feurige Streifen am Horizont kündigen die Katastrophe an. Wie Sternschnuppen fallen tausende von Meteoriten vom Himmel. Und dann bricht die Hölle los: ein riesiger Fels schlägt auf der Erde auf, und eine gewaltige Explosion hüllt die Welt in Feuer und Rauch. Eine Wolke der Vernichtung treibt auf die Insel zu, und glühende Arme greifen nach Aladar und seinen Freunden. Sie rennen um ihr Leben. Mit einem beherzten Sprung ins Meer rettet sich der Iguanodon und auch Yar, Plio, Suri und Zini haben die Katastrophe dadurch überlebt. Allerdings müssen sie aus der Ferne mit ansehen, wie ihre Heimat in Flammen aufgeht. Mit letzter Kraft bringt Aladar sich und seine Freunde ans rettende Festland…

Nichts ist mehr so, wie es einmal war. Aladar und die Lemuren irren durch eine verwüstete Welt. Die Weideflächen der Dinosaurier auf dem Festland sind vernichtet, die Wasserstellen ausgetrocknet. Da trifft die kleine Gruppe auf weitere Überlebende der Katastrophe: Raptoren! Erneut müssen Aladar und die Lemuren um ihr Leben laufen. Auf der Flucht haben sie Glück im Unglück: Inmitten eines aufziehenden Sandsturms verlieren die Fleischfresser die Spur ihrer Opfer. Doch der Sturm birgt noch eine weitere Überraschung: eine riesige Dinosaurierherde. Die erste Begegnung mit den beeindruckenden Tieren verläuft jedoch ziemlich unerfreulich – die Dinosaurier marschieren in einem beträchtlichen Tempo voran und überrennen Aladar und seine Freunde.
Die Herde steht unter dem Kommando des hartherzigen Iguanodons Kron. Trotz der offensichtlichen Abneigung, die Kron und sein Leutnant Bruton gegen den Neuen hegen, schließen sich Aladar, Yar, Plio, Suri und Zini der Herde an. Nur so haben sie die Möglichkeit, Weidegründe zu finden, die der Meteorit vielleicht nicht vernichtet hat. Auf dem beschwerlichen Marsch schließt Aladar schnell Freundschaft mit dem Styracosaurus-Weibchen Eema und der weisen, mächtigen Brachiosaurus-Dame Baylene. Beide sind Außen-seiter der Gruppe: Eema kann dem Tempo, das Kron und Bruton vorgeben nur mühsam folgen und Baylene, die letzte ihrer Art, ist eigentlich schon viel zu alt und gebrechlich, um den gefährlichen Marsch durchzustehen. Als Aladar Kron auf die Schwächen Baylenes und Eemas hinweist, erntet er nur Spott: Sollen etwa die Schwächsten der Herde das Tempo bestimmen? Krons Standpunkt ist klar: Wer nicht stark genug ist, die beschwerliche Wanderung zu meistern, hat auch nicht verdient zu überleben.
Während Bruton rauh und unfreundlich die Herde herumkommandiert, erregt Aladar die Aufmerksamkeit von Krons Schwester Neera. Dem Iguanodon-Weibchen imponiert die unkonventionelle, warmherzige Art, mit der sich ihr Artgenosse für Baylene und Eema einsetzt. Die kaltherzige, despotische Art ihres Bruders erscheint ihr gerade in dieser schwierigen Zeit keine Lösung zu sein. Aladar kann die veränderten Lebensumstände der Dinosaurier offensichtlich besser beurteilen. Während sich Neera ihre Gedanken macht, bemerkt auch Zini, dass sich Krons Schwester für seinen Freund interessiert…
Kron bleibt Aladar gegenüber hart. Es liegt ein Gewaltmarsch durch ein Wüstengebiet vor ihnen, und der Anführer der Herde wird nicht auf die Schwachen Rücksicht nehmen und damit das Leben aller anderen gefährden. Unbarmherzig treiben Kron und Bruton ihre Herde durch die sengende Hitze und die Aasfresser warten schon auf neues Futter. Baylene, Eema und Aladar fallen zurück. Neera bemerkt, dass das mörderische Tempo seinen Tribut fordern wird. „So verlieren wir die Hälfte der Herde“, wirft sie ihrem Bruder vor. Doch Kron antwortet nur rüde: „Dann retten wir die Hälfte, die es verdient zu überleben!“
Die sengende Sonne soll nicht die einzige Gefahr für die Dinosaurier bleiben. Auf einem Erkundungsgang werden Kron und Bruton von zwei blutrünstigen Carnosauriern attackiert. Mutig stellt sich Bruton den riesigen Raubtieren entgegen, doch gegen die scharfen Reißzähne seiner gewaltigen Gegner hat er kaum eine Chance. Kron lässt seinen loyalen Leutnant zurück, um die Herde zu retten.
Die ist währenddessen kurz vor dem Verdursten, als Aladar die rettende Idee hat: Baylene soll mit ihrem mächtigen Fuß aufstampfen und den Sand tief in die Erde drücken. Immer wieder verlagert die riesige Dinosaurier-Dame ihr ganzes Gewicht auf den einen Fuß. Das Loch, das sie in den Sand tritt, wird immer tiefer. Und auf einmal gurgelt es im Boden – die Kuhle füllt sich mit Wasser! Gierig stürzen sich die Tiere auf das selbstgeschaffene Wasserloch. Doch während sich die Dinosaurier noch um das kostbare Nass streiten, brüllt Kron den Befehl zum Weitermarschieren. Seine Strategie ist einfach: Wenn die Carnotaurier die Schwachen der Herde reißen, werden alle anderen Überleben. Die Dinosaurier preschen durch die Wüste, und wieder bleiben Baylene, Eema und einige andere hinter der Herde zurück.
Die Außenseiter laufen so schnell sie können. Auf ihrem Weg finden sie den schwer verletzten Bruton. Er warnt Aladar und seine Gefährten vor den Raubtieren, und die Gruppe sucht Schutz in einer Höhle. Aladar kümmert sich rührend um seinen verwundeten Artgenossen. Bruton ist völlig verwirrt. Bisher waren ihm Mitgefühl und Hilfsbereitschaft völlig fremd.
Die Carnotaurier greifen an. Mit letzter Kraft wirft sich Bruton seinen Feinden entgegen. Der Kampf ist kurz und unerbittlich. Heldenhaft verteidigt der Iguanodon seine Gefährten, aber er hat keine Chance. Im Sterben zerstört Bruton einen der Pfeiler, die die Höhle stützen, und die Steinbrocken begraben ihn und die Carnotaurier unter sich. Doch eines der Raubtiere hat den Steinschlag überlebt. Leicht verletzt tritt der Fleischfresser den Rückzug an. Vorerst…
Während Kron in der Zwischenzeit die Herde weiter gnadenlos antreibt, erkunden Aladar und seine Freunde die Höhle. Zini gelingt es, einen rettenden Ausgang zu finden: Durch ein kleines Loch in der Wand dringt Sonnenlicht in das Dunkel der Höhle. Mit vereinten Kräften legen Aladar, Baylene, Neera und die Lemuren den Ausgang frei. Es bietet sich hier ein atemberaubender Blick auf das Land: üppige Wälder, saftige Weiden und ein glasklarer See – eine grüne Oase liegt vor ihnen. Instinktiv ahnt Aladar: Nur durch diesen Ausgang werden die Dinosaurier zu ihren neuen Weidegründen gelangen. Er eilt los, um Kron und dem Rest der Herde den Weg zu diesem Paradies zeigen zu können.
Kron steht vor dem völlig verschütteten Zugang zu den Weidegründen. Er ist fest entschlossen, seine Herde über die Steine zu treiben – auch wenn es das Leben der Dinosaurier kosten sollte. Doch gerade als die Ersten mit der beschwerlichen und lebensgefährlichen Kletterei beginnen, überschlagen sich die Ereignisse: Der atemlose Aladar kommt hinzu und berichtet Kron von dem gefahrlosen Weg durch die Höhle. Doch der verblendete Anführer greift seinen vermeintlichen Rivalen ohne Vorwarnung an. Erst als Neera ihren Bruder stoppt, erkennt Kron, dass seine Macht gebrochen ist. Während er störrisch und unbeirrt den gewaltigen Steinhaufen erklettert und Aladar und Neera ihre Gefährten zur rettenden Höhle führen wollen, sehen sie sich dem überlebenden, blutgierigen Carnotaurus gegenüber! Aladar kämpft mit allen Kräften, um Kron und die Herde zu retten, doch es ist ein Kampf auf Leben und Tod.

 

Düstere Legenden

Ein Horrorfilm der besonderen Art versprach DÜSTERE LEGENDEN, am 7. Januar 1999 in die Kinos kommend, zu werden. Nun gibt es den Kinoerfolg auf Video.
Im Pendleton College, dem einst sichersten der USA, ereignete sich ein ungewöhnlich grausamer Mord. Die ehemalige Freundin von Natalie (Alicia Witt), der Hauptdarstellerin des Films, wurde an einer nahe gelegenen Tankstelle kaltblütig mit einer Axt umgebracht. Nachdem sich noch weitere Morde zutrugen, findet Natalie heraus, daß alle nach dem Vorbild urbaner Legenden ausgeführt wurden, doch keiner will ihr glauben. Alle ihre Freunde werden in ihrer Anwesenheit umgebracht und somit wechselt die Vorstellung, wer der Mörder sein könnte, immer wieder. Zum Schluß stehen sich Natalie und der Mörder Angesicht zu Angesicht gegenüber. Die Lage erscheint aussichtslos…
„Nach dem Vorbild von „Scream“ und „Ich weiß, was Du letzten Sommer getan hast“ inszenierte Regiedebütant Jamie Blanks einen packenden Schocker, der perfekt auf der Klaviatur des Schreckens spielt und sein Publikum durch ein konsequentes Wechselbad der Gefühle schickt. Attraktiv besetzt mit einer Reihe der angesagtesten Jungstars von Hollywood, präsentiert DÜSTERE LEGENDEN eine Story, die in einem Moment das Blut in den Adern gefrieren läßt und im nächsten mit wohl dosiertem Humor für Befreiung sorgt. Eines ist sicher: Schon lange war Grusel nicht mehr schöner als in diesem topaktuellen Meisterwerk des Schrecken.“

 

e-m@il für Dich

Es waren einmal zwei Buchhändler, die sich über das Internet verliebten und nach einigen Schwierigkeiten vermutlich ein schönes Leben führten. Sehr romantisch! Toll!
Meg Ryan spielt eine engagierte Buchhändlerin die in der Upper West Side von New York einen kleinen Kinderbuchladen führt. Tom Hanks in der männlichen Hauptrolle spielt den Chef der größten Buchladenkette Manhattans, der mit seiner Macht jede unabhängige Buchhandlung vom Markt drängen könnte. Die beiden anonym durchs Internet surfenden lernen sich durch Zufall im Cyberspace kennen. Die beiden fassen unter ihren elektronischen Decknamen „Shopgirl“ und „NY152“ sehr schnell Vertrauen zueinander und heulen sich bei ihrem Internetpartner aus. Wenig später führt sie der Zufall auch im realen Leben zueinander, sie kann ihn aufgrund seiner gesellschaftlichen Stellung nicht ausstehen, während er von ihr angetan ist. Trotz dieser innerlichen Zuneigung bleibt es nicht aus, daß er auch ihren Laden in den Ruin treibt. Nachdem sie sich wiederum bei ihrem anonymen Internetpartner ausgeheult hat, kommen die beiden dazu sich zu verabreden. Sie wartet im Park und hört schon aus der Ferne, wie der Hund Brinkley gerufen wird, den sie aus e-m@ils kennt. Wenig später stehen sich die Beiden gegenüber…
Auch die Drehbuchautorin wollte euch noch etwas mit auf den Weg geben: „Als Love-Story ist der Film zeitlos: Er zeigt zwei Menschen, die sich im Alltag hassen – und trotzdem können sie sich Hals über Kopf verlieben, wenn sie aufgrund veränderter Voraussetzungen nicht mehr durch ihre vorgefassten Meinungen blockiert sind.

 

Erin Bronkovich

Kein Geld auf dem Konto, keinen Job in Aussicht, kein Silberstreifen am Horizont: Erin Brockovich (JULIA ROBERTS), zweimal geschiedene Mutter dreier Kinder, steckt wieder einmal in der Klemme. Dann noch ein Autounfall. Erin Situation spitzt sich zu, als ihr Anwalt Ed Masry (ALBERT FINNEY) für sie keinen Cent Schadenersatz aus dem Unfall herausschlagen kann. Verzweifelt und zu allem entschlossen, bringt Erin mit sanfter Gewalt und losem Mundwerk den von ihrer weiblichen Power verunsichterten Ed dazu, sie in seiner verschlafenen kleinen Kanzlei zu beschäftigen. Dort stolpert die smarte Erin über ein paar vergessene Akten: medizinische Gutachten zwischen Immobilien-Verträgen. Auf eigene Faust beginnt sie die seltsamen und schwer verständlichen Zusammenhänge zu untersuchen und stößt dabei auf einen Umweltskandal großen Kalibers…
Julia Roberts glänzt in diesem Film durch ihre schauspielerischen Fähigkeiten und füllt die Rolle der Erin voll aus was dieser auch keinen Abbruch tut. Für einen Hollywood-Film eher zurückhaltend in Szene gesetzt was die Glaubwürdigkeit sehr gut unterstützt. Es wäre ein netter kleiner Film mit ein paar Höhen und Tiefen, ein wenig Wortwitz und einem wahren Hintergrund geworden. Doch dank des Fräulein Roberts und des Produzenten Danny DeVito (jaja der kleine dicke mit der Glaze) der Julia für dieses Projekt angeworben hat, ist es nun ein (vor allem für Robert-Fans) sehenswerter Julia Roberts-Film. Ach Übrigens ist das Krepsaus- lösende Gift in diesem Film, Siebenwertiges Crom, das gleiche was man hier in Deutschland in Turnschuhen gewissen grossen Herstellern gefunden hat. Schon desshalb fühlt man sich gleich mehr betroffen.

 

Eve und der letzte Gentleman

Eve und der letzte Gentleman ist für mich der Überraschungsfilm des Jahres. Ich habe lange nicht mehr so viel im Kino gelacht. Der einzige Film der da rankommt und dennoch weit entfernt ist, war in diesem Jahr Chucky und seine Braut.
Eve und der letzte Gentleman ist eine Komödie der besonderen Art. Sie ist nicht ganz so lustig wie „Verrückt nach Marry“, was aber nicht heißen soll, dass dieser Film schlechter ist. Im Gegenteil ich finde Eve und der letzte Gentleman sogar besser. Die Hauptrollen teilen sich Alicia Silverstone – das ist schon mal ein Grund warum man den Film sehen sollte- und Brendan Fraser, der zuletzt in der „Mumie“ zu sehen war. Der dritte im Bunde ist Christopher Walken, der seine Rolle ausgezeichnet spielt und noch nie so witzig war. Die Geschichte ist schnell erzählt. Der Film beginnt zur Zeit des kalten Krieges. Die Familie Webber gibt eine Party. Er ist Wissenschaftler und sie ist Schwanger. Während der Party kommt im Fernsehen eine Ansprache von Kennedy, in der dieser einen Atomkrieg nicht mehr ausschließt. Das veranlasst Familie Webber die Party zu beenden. Calvin Webber hat einen Atomschutzbunker gebaut von dem niemand etwas weiß. Nach der Party gehen die beiden in ihren Bunker und genau in diesem Moment stürzt ein Flugzeug auf ihrem Grundstück ab. Erschrocken von der Explosion und in Gedanken bei dem Einschlag einer Atombombe verschließt der geniale Wissenschaftler die Tür, die sich erst nach 35Jahren wieder öffnen läßt.
Nun sind sie da unten gefangen und seine Frau bekommt zu allem Überfluss ihre wehen. Ihr Sohn wird Adam genannt und lebt von nun an seit 35 Jahren in dem Bunker. Während dieser Zeit wird gezeigt, was im Bunker geschieht und was an der Oberfläche vorsichgeht. An Adams 35. Geburtstag öffnet sich schließlich die Tür und die drei stehen vor einer schweren Entscheidung. Gehen sie raus oder nicht. Nach einem kurzen Aufenthalt des Vaters an der Oberfläche wird der Sohn nun rausgeschickt. um Proviant für weitere 10 Jahre zu kaufen. Er bezahlt alles mit der Baseballkartensammlung seines Vaters. In einem Geschäft das Baseballkarten An- und Verkauft versucht er sein Glück wird jedoch von vorn bis hinten Beschi…en. Hier kommt ihm die Verkäuferin Eve zur Hilfe. Von nun an entwickelt sich langsam eine Liebesgeschichte der besondern Art. Eve und der letzte Gentleman ist ein Muss für jeden der im Kino gut unterhalten werden will und gerne lacht.

 

Faculty

Kultfilm – Panik in der High School! Sechs Schüler machen eine unheimliche Entdeckung: Außerirdische haben Kontrolle über die Körper ihrer Lehrer genommen. Nun setzen die Sechs alles daran, den Rest der Herrington High vor der Invasion dieser extraterrestrischen Körperfresser zu beschützen. Doch die Aliens vermehren sich mit rasender Geschwindigkeit, ergreifen Besitz von allen Menschen, deren Weg sie kreuzen. Um dem Spuk ein Ende zu bereiten, muß das Schülersextett nun den Anführer der Invasion finden und ausschalten. Zuvor gilt es jedoch zu entdecken, ob nicht einer in ihrer Mitte bereits vom Alienvirus besessen ist…
Für Filmfans geht mit FACULTY ein Traum in Erfüllung: Erstmals haben Actionspezialist Robert Rodriguez (DESPERADO, FROM DUSK TILL DAWN) und Kultdrehbuchautor Kevin Williamson (Scream 1 & 2, Ich Weiss Was Du Letzten Sommer Getan Hast) ihre kreativen Kräfte vereint, um das Sience-fiction-Genre in einer Mischung aus DIE DÄMONISCHEN und BREAKFAST CLUB – DER FRÜHSTÜCKSCLUB nach allen Regeln der Kunst auf den Kopf zu stellen. Das Ergebnis ist ein ebenso spannender wie augenzwinkernd ironischer Film.
Neben den Jungstars Elijah Wood (DEEP IMPACT) und Josh Hartnett (HALLOWEEN: H20) spielen Robert Patrick (TERMINATOR 2), Famke Janssen (JAMES BOND: GOLDENEYE), Salma Hayek (STUDIO 54), Bebe Neuwirth (GREEN CARD) und Piper Laurie (CARRIE).
Alles in allem wird dieser Film nicht allein wegen DIESER Schauspieler (Usher spielt zum Beispiel auch mit), sondern auch der Musik wegen eines der Highlights dieses Jahres. Deshalb lautet auch unsere Wertung: Sehr empfehlenswert und unbedingt anschauen.

 

Fluch der Karibik

Der charmante Haudegen Captain Jack Sparrow (Johnny Depp) führt ein paradiesisches Leben in der Karibik, bis sein Erster Maat Barbossa (Geoffrey Rush) eine Meuterei anzettlet, Sparrow auf einer einsamen Insel aussetzt und die Piratenflagge hisst.
Dieser, dauerumnebelt, schafft es sich von der Insel zu befreien. In Port Royal angekommen tut er sich mit Will Turner zusammen um die entführte Gouverneurstochter Elizabeth Swann (Keira Knighthley) zu befreien. Sparrow, hauptsächlich an seinem gemeuterten Schiff interessiert und Turner geraten bald in ungeahnte Abenteuer, da sie nicht wissen, dass auf Barbossa und seiner Crew ein schrecklicher Fluch lastet…
Die gekonnte Umsetzung der Disneyland-Attraktion „Pirates of the Caribbean“ von Produzent Jerry Bruckheimer ist neben Bad Boys 2, auch Bruckheimer zweifellos der Kinohit dieses Jahres.
Charmant und komisch zugleich regt dieser Film nicht nur ständig zum lachen an, sondern auch zum träumen…

 

The Game

Michael Douglas ist ein 600 Millionen Dollar schwerer Börsenmakler, der seinen 48. Geburtstag nicht feiern will, da an selbigem Geburtstag sein Vater sich, mit einem Sprung vom Dach, das Leben nahm. Nicolas (gespielt von Michael Douglas) ist ein skrupelloser Geschäftsmann, der wenn es einen finanziellen Vorteil bringt, sogar über Laichen gehen würde.
Sein Bruder lädt ihm zum Essen ein und da er nicht weiß was er ihm schenken könnte, schenkt er ihm einen Gutschein für ein Spiel, „das Spiel“, der Firma CRS. Er verabschiedet sich mit den Worten: „Geh da mal hin, die geben Dir was Dir noch fehlt.“ Als Nicolas zufällig in der Nähe der Firma ist, schaut er ´rein, macht ein paar psychologische Test, füllt 2-3 Fragebogen aus. Man sagt ihm, man würde sich melden. Tatsächlich nach 2 Tagen in einer Besprechung klingelt sein Handy (allerdings gab er ihnen die Nummer nicht) und man sagt ihm er wäre leider abgelehnt worden.
Abends zu hause allerdings wartet ein Holzclown mit einem Schlüssel auf ihm, er nimmt ihn mit rein. Während der Nachrichten schaltet sich CRS in seinen Fernseher und erklärt ihm kurz die Regeln. Nicolas weiß immer noch nicht worum es bei diesem Spiel geht. Er bekomme immer mal wieder einen Schüssel, der wohl auf irgendein Schloss passt, allerdings weiß er vorher nicht auf welches.
Anfangs sind die Spiele noch eher lustig, er bringt einen Mann ins Krankenhaus, der auf der Straße zusammengebrochen ist, doch als sie ankommen geht das Licht aus und alle laufen weg. Nicolas versteht nicht recht und hängt sich an eine Frau, da er Nachricht bekam er solle sie nicht laufen lassen. Christina scheint ganz nett zu sein und nachdem ihn mehrere Spiele fast das Leben gekostet haben , meldet er sich bei ihr wieder, doch das war eine Falle, eine mobile Einsatztruppe mit MGs stürmt das Gebäude. Nicolas kann allerdings fliehen und nimmt Christina gleich mit, da sie behauptet die einzige zu sein, die ihm alles erklären kann. Wie es kommen musste gibt es die Firma nicht mehr und seine Konten in der Schweiz sind auch alle leer geräumt. Zudem wird er unter Drogen gesetzt und nach Mexiko verschleppt.
The Game ist wohl einer der besten Filme des Jahres 1998 von Story und Umsetzung und ist nur schwer vorherzusagen. Wie er ausgeht ist fast klar, aber doch überraschend, also unbedingt anschauen.

 

Der Gigant Aus Dem All

Im Oktober 1957 gab es einiges, was Amerika in Atem hielt: Rock ’n‘ Roll. Fernsehen. Die Atombombe. Und am 4. des Monats schossen die Sowjets den ersten von Menschenhand gefertigten Satelliten „Sputnik“ erfolgreich in die Erdumlaufbahn. Das Rennen um die Vorherrschaft im Weltraum hatte begonnen. Der Kalte Krieg wurde noch frostiger. jeder misstraute jedem, Nachbarn und sogar die besten Freunde waren verdächtig.
Das Einzige, was Annie Hughes in Atem hält, ist das Abendessen, das rechtzeitig auf dem Tisch stehen soll. Annie lebt mit ihrem 9-jährigen Sohn Hogarth in der Kleinstadt Rockwell im Bundesstaat Maine. Die alleinerziehende Mutter jobbt im örtlichen Restaurant. Und den Rest der Zeit hat sie mit ihrem eigensinnigen Sohn und seiner blühenden Fantasie alle Hände voll zu tun: Ständig erwartet er drohende Angriffe von außerirdischen Mutanten oder subversiven Invasoren.
Als einer der Fischer im Lokal mächtig aufschneidet und von einem riesigen Mann aus Metall berichtet, der ins Meer gestürzt sein soll, fällt natürlich nur Hogarth auf dieses Seemannsgarn herein. Sofort will er den gigantischen Roboter aufspüren. Und tatsächlich findet er einen 15 Meter großen Blechriesen mit Heißhunger auf Metall und ebenso unstillbarer Neugier auf die ihm unbekannte Welt.
Schnell brodelt es in der Gerüchteküche: Aliens seien gelandet, oder eine russische Geheimwaffe solle Rockwell dem Erdboden gleichmachen. Schon bald erscheint der Regierungsbeamte Kent Mansley, um den Hinweisen nachzugehen. Hogarth ist ihm aber immer einen Schritt voraus und überredet seinen Freund, den Beatnik Dean, den Eisernen Giganten auf Deans Schrottplatz zu verstecken.
Es dauert jedoch nicht lange, bis sich die Gerüchte in einen regelrechten Verfolgungswahn verwandeln. Als die Situation eskaliert, droht sogar die Vernichtung der ganzen Stadt. Hogarth bittet seinen eisernen Freund um Hilfe, und der schafft es schließlich mit selbstlosem Einsatz, die Stadtbewohner vor ihren eigenen Ängsten und Vorurteilen zu bewahren.
In solchen Zeiten merkt man, aus welchem Stoff wahre Freunde gemacht sind – manchmal sogar aus Eisen.

 

Guildo Horn – Waschen Schneiden Legen

Das Warten hat ein Ende. Guildo kommt ins Kino! Selten hat ein deutscher Film bereits im Vorfeld so viele Spekulationen ausgelöst.
Es geht schließlich um das Kinodebüt eines Menschen, den 98 % all( Deutschen kennen, der sich aber fast ein Jahr aus der Medienöffenlichkeit zurückgezogen hat. Kann das gut gehen? Wieder ein Sänger, dE jetzt Schauspieler werden möchte? Kann er die Erwartungen erfüllter auch auf der Leinwand ein Meisterwerk zu präsentieren?
Er kann. Und endlich wird man ihm verzeihen, dass er sich eine Auszeit genommen hat. Im Film ist er nicht Guildo und ist es doch. Er heißt Ton Toni Schatz. Und dieser Toni hat all das, was Guildo zu einem der meist diskutierten Deutschen gemacht hat: Toni ist unbefangen, unberechenbar, aber hoffnungslos romantisch. Neoromantisch, würde Guildo sagen Der Held des Films ist weder Geheimagent, Kommissar oder Muskel Protz, aber trotzdem mit allen Wassern gewaschen und Frisör. Mi Schere, Föhn, Lockenwicklern und auch seinen bloßen Händen schafft e das, wozu andere Handfeuerwaffen benötigen: Er entlockt den Menschen die intimsten Geheimnisse und zieht sie in seinen Bann.
Für diese Rolle musste sich Guildo nicht verstellen, er musste nicht zum Schauspieler werden, sondern einfach nur er selbst sein. „Du nimmst die wohl immer, was du willst?!“, fragt Sissi Perlinger alias Gloria de Vries als sie droht, dem Charme des Meisterfrisörs zu erliegen. Und genau das ist es, was Guildo selbst zum Helden einer neuen Generation gemacht hat: Mit fast kindlicher Naivität und unüberheblichem Stolz hat er sich immer das genommen, was er wirklich wollte. Einmal auf die Torwand vom „Aktuellen Sportstudio“ schießen dürfen zum Beispiel. Dieser Wunsch wurde ihm in der ZDF-Sendung „Menschen 97“ erfüllt, und als Überraschung wurde ihm noch der Weltfußballer Lothar Matthäus als Duellgegner zur Seite gestellt. Ohne falsche Bescheidenheit zog sich der Meister erst mal seine Schuhe aus, bevor er zum Schuss ansetzte. Matthäus traf einmal und Guildo landete „schuhlos“ zwei Treffer. Der Meister besiegte den Weltmeister. So einfach geht das.
Noch Anfang 1998 hielt es die überwiegende Mehrheit der Deutschen für unmöglich, dass Guildo Horn für Deutschland beim Grand Prix d’Eurovision auftreten werde. Doch auch dieses Mal ließ er sich nicht beeindrucken, er erfüllte sich seinen Wunsch auf seine Art, wie sich versteht. Der Rest ist deutsche Fernsehgeschichte.
Schon vor „Guildo hat Euch lieb!“ hatte Guildo mit seiner Band über 1.000 Konzerte für über 1.000.000 Zuschauer gegeben. Er war damals bereits einer der erfolgreichsten deutschen Live-Künstler, obwohl – oder vielleicht weil- er fast alle Gesetze des Marktes ignorierte, jedes Format brach und immer bereit war, sich selbst und andere zu überraschen.
Guildo hat Höhenangst (auch im wörtlichen Sinne) und will es nach so manchem Konzert gar nicht wahrhaben, dass er noch soeben akrobatisch und ohne Netz und Stütze ungeschützt auf zehn Meter hohen Geländern und Lautsprechertürmen rumgeturnt ist, als ob es darum ginge, ein Menschenleben zu verteidigen. Ein Held eben, der keine Gefahr kennt, selbst wenn es einfach „nur“ darum geht, ein richtig gutes Konzert zu bestreiten. Genauso hat er sich beim Film ins Zeug gelegt.
Noch nie ist im deutschen Film so heiß gewaschen, so scharf geschnitten und so gefühlvoll gelegt worden. Bei manchen Szenen brauchte Regisseur Adolf Winkelmann einfach nur die Kamera mitlaufen zu lassen, um Guildos kindliche spielerische Freude einzufangen. Winkelmanns Credo: „Du brauchst kein Schauspieler zu sein, sondern einfach nur du selbst oder einfach nur Frisör!“ Er war sich für fast nichts zu schade, und schließlich spielte er keinen Frisör, sondern war einer. Dafür hatte er sich einen richtigen Meisterfigaro ans Set kommen lassen, der ihm das Handwerk beibrachte und ihm ständig auf die Finger guckte. Und prompt fühlte er sich seelenverwandt: „Frisöre sind wie wir Sänger: Wir müssen den Menschen ganz nah kommen, um wirklich gut zu sein!“
Wie nah er der weiblichen Hauptdarstellerin Susanna Simon wirklich kam, haben beide nicht verraten. Aber beide sind schuld, dass im Laufe der Dreharbeiten gewisse Szenen immer „neoromantischer“ wurden, als es das Drehbuch verlangte, und beide darauf bestanden, das Lied vom „Großen Glück“ für den Soundtrack gemeinsam zu singen. Ein Lied, das laut dpa „so sehr schmalzt, dass man meint, Guildo Horn wolle demnächst als Märchenprinz debütieren“.
Winnetou war einer von Guildos ganz großen Kinovorbildern. Und ein richtiger Indianer kennt keinen Schmerz. In einer Schlüsselszene musste sich Guildo alias Toni bewusstlos von einem sabbernden Hund minutenlang im Gesicht ablecken lassen. Den Dreh dieser Szene bezeichnet Guildo heute als den „widerlichsten Moment meines Lebens“: Um den größtmöglichen Speichelfluss des Hundes im Gesicht des Meisters zu provozieren, wurde Guildo das Gesicht mit Leberwurst eingeschmiert. Der Hund war kaum mehr zu halten, Guildo war kurzfristig bereit, seine Kinokarriere zu beenden, aber er hielt still.
Guildo ein Held? Seine ungewöhnlichen Erfolge haben ihm ungewöhnliche Ehrungen zuteil werden lassen: Er war das erste Säugetier, dass vom Jugendverband des Naturschutzbundes zum „Vogel des Jahres“ gewählt wurde. Ins Guinnes-Buch der Weltrekorde brachte ihn sein „größtes Poesiealbum der Welt“, und die Zeitschrift „BRAVO“ entschloss sich extra für Guildo und mit Guildo, nach all den Jahren die Nation wieder mit einem Starschnitt zu beglücken. Und jetzt soll er der neue deutsche Kinoheld werden. Eine Nummer zu groß? Wahrscheinlich. Und genau deshalb wird er es schaffen.

 

Der Guru

Der vollelektrische Gesichtshaut-Straffer kostet nur 99,99 Dollar, die Vier-Jahreszeiten-Fußmatte aus Polyacryl-Kunstgras gibt’s für 19,99, für gerade mal 50 Dollar erhalten Sie das verführerisch duftende Senioren-Parfum, das jede runzlige Mittsiebzigerin in ein begehrenswertes Sexobjekt verwandelt – und jeder Anrufer bekommt noch ein Original Steakmesser-Set dazu (handgeschliffen von einem mehr oder weniger direkten Nachfahren eines echten Samuraikriegers). Bei GBSN, dem „Good Buy Shopping Network“, gibt es einfach alles. Anruf genügt! Doch obwohl nahezu jeder Amerikaner Über ein Fernsehgerät, ein Telefon und eine Kreditkarte verfügt, laufen die Geschäfte schlecht. Die Nachfrage nach Kettensägen sinkt, und immer noch schüttet ein Großteil der US-Amerikanischen Bevölkerung das Waschpulver einfach so in die Maschine, anstatt die wissenschaftlich erprobten Waschmitteldosierungskugeln zu verwenden, die zwei nette Damen auf GBSN unermüdlich anpreisen. Ricky Hayman (Jeff Goldblum), Programmchef des audiovisuellen Gemischtwarenladens, steht das Wasser bis zum Hals. Sein Boß Mr. McBainbridge (Robert Loggia) gibt ihm nur noch zwei Wochen, um die Einnahme-Bilanz um mindestens sechs Prozent anzuheben. Ansonsten heißt’s für Ricky „Good bye, Good Buy‘!“. Und nicht nur, daß die drohende Kündigung wie ein Damoklesschwert über ihm schwebt, der selbstverliebte Ricky bekommt auch noch eine Aufpasserin zur Seite gestellt: Die Marketingfachfrau Kate Newell (Kelly Preston) soll mit ihm neue Konzepte erarbeiten und realisieren.
Die schöne und kluge Kate ist ein harter Brocken, bei dem Ricky mit seinem leicht öligen Charme nicht landen kann. Stattdessen reißt sie Ricky schon am ersten Tag in einen Strudel aberwitziger Ereignisse. Der ganze Trubel nimmt seinen Anfang, als Ricky und Kate auf dem Highway eine Reifenpanne haben. Über den Grünstreifen kommt da ein freundlich lächelnder, kahlköpfiger Mann in weißem Meditationsgewand heranspaziert, der sich als G‘ (Eddie Murphy) vorstellt, seine Hilfe anbietet und dann aufgrund eines Hitzeschlags plötzlich ohnmächtig zusammenbricht. Ricky ganz Geschäftsmann mit wenig Zeit – ist der Meinung, daß man seine mitmenschlichen Pflichten ausreichend erfüllt, wenn man per Handy einen Krankenwagen ruft und den streunenden Glatzkopf so lange einfach auf der Standspur liegen läßt. Doch Kate nötigt ihn, den Ohnmächtigen ins nächste Krankenhaus zu schaffen und zwingt ihn dann sogar noch, die anstehende Arztrechnung zu begleichen. Mit dieser vehementen Hilfsbereitschaft setzt Kate eine unglaubliche Kettenreaktion in Gang.
Am nächsten Tag marschiert nämlich plötzlich, mitten während einer Livesendung, G‘ ins Studio. Er läuft ins Bild und hält spontan mit einem der ahnungslosen Warenanpreiser einen landesweit übertragenen Smalltalk. Kernaussage des Plausches: „Wer braucht schon materielle Güter, wenn er die Sonne im Herzen und Erleuchtung im Hirn hat?“. Als sich herausstellt, daß G‘ zu Ricky gehört, wird der arme Programmchef fristlos gefeuert. Die Kündigung hat allerdings nicht lang Bestand: Es stellt sich heraus, daß G’s Auftritt die Kaufbereitschaft der Zuschauer fast verdoppelt hat. Offenkundig wollte das Publikum den Auftritt des sympathisch-gutmütigen Teilzeitpredigers honorieren, indem sie wie wild bestellte. Ricky nimmt G‘ bei sich auf und beschließt schon bald, daß der freundlich-arglose Knuddelguru in seinem Gästezimmer seine einzige Chance ist. A‘ erklärt sich sofort bereit, eine eigene Sendung bei GBSN zu moderieren, die Ricky sinnigerweise „The G-Spot“ tauft. Geld will der vergeistigte Neumoderator für seine Auftritte nicht, er will nur, daß Ricky glücklich ist. Der erste Sendetag läuft chaotisch aber effektiv. Zwar hält sich A‘ an keinerlei Text-Absprachen, fabuliert munter allerlei konsumfeindliche und menschenfreundliche Gedanken, wandert willkürlich durch’s Studio und treibt den Kameramann fast in den Wahnsinn – aber das Publikum liebt G‘. Die Verkäufe schnellen in die Höhe, weit über die angestrebten sechs Prozent hinaus. Doch wo Erfolg ist, da sind auch Neider. Im Hintergrund zieht der ehrgeizige Yuppie Scott Hawkes (Eric McCormack), der schon auf Rickys Posten spekuliert hat, allerlei intrigante Fäden. Er setzt das Gerücht in die Welt, daß A‘, über dessen Namen oder Herkunft einfach nichts in Erfahrung zu bringen ist, der Vater dreier Kinder ist, die er einfach im Stich gelassen hat. Doch der Schuß geht nach hinten los: Als aufgedeckt wird, welch falsches Spiel Scott da treibt, steigert sich die G-Euphorie ins Maßlose. Der nette Mensch mit dem Kugelkopf prangt auf den Titelbildern des Time-Magazines und der Newsweek und verhilft den Bilanzbuchhaltern bei GBSN zu regelrechten Jubelattacken. Ricky ist überglücklich, doch Kate kommt ins Grübeln. Sie bemerkt, daß der sonst so ausgeglichene und glückliche G‘ immer stiller und unzufriedener wird. Und irgendwann, als sie befürchtet, daß G’s Aura sich bald unwiederbringlich verfinstern wird, will sie Ricky überreden, G‘ weiterziehen zu lassen. Doch obwohl Ricky sich längst in Kate verliebt hat und ahnt, daß es eine unmögliche Romanze sein wird, wenn er weiterhin die Popularität seines predigenden Untermieters ausbeutet, siegt seine Gier. Er läßt G‘ einen ExklusivVertrag mit GBSN unterschreiben und freut sich über seine Gehaltserhöhung.
Als er dann plötzlich einem traurigen G‘ vor der Kamera und einer ebenso traurigen Kate, die ihm auf ewig Lebwohl sagt, gegenübersteht, geht dem kapitalistischen Wunderkind ein antimaterialistisches Licht auf. In einer verzweifelten Aktion, versucht er seinen Fehler rückgängig zu machen: In zehn Minuten, die Fernsehgeschichte schreiben sollen, gibt er G‘ seinen inneren Frieden zurück, zertrümmert Mr. McBainbriges Nervenkostüm und erobert Kates Herz.

 

Der Herr der Ringe – Die Gefährten

Der Herr der Ringe wurde von New Line Cinema als Filmtrilogie produziert, wobei jeweils zwei Bücher des Romans zu einem Teil zusammengefasst wurden, wie es auch beim Buch der Fall war (zwei Bücher = ein Band). Das Budget für die Produktion umfasste ca. 200 Millionen Dollar. Gedreht wurde in Neuseeland und die Dreharbeiten sind bereits komplett abgeschlossen.
Peter Jackson, der bei dieser Produktion die Aufgaben des Regisseurs, des Co-Drehbuchschreibers und des Co-Produzenten übernahm, hat es mit dieser Version des Herrn der Ringe bisher wohl am besten geschafft, den Roman des englischen Schriftstellers J.R.R. Tolkien auf die Leinwand zu bringen.

In dem ersten Film geht es um das Zusammenkommen der Gemeinschaft, die versuchen soll, den Ring der Macht zu vernichten, welcher dem bösen Herrscher Sauron zu unermesslicher Macht verhelfen würde. Doch da das böse niemals schläft beginnen die Probleme bereits bevor sich die Gemeinschaft zusammengefunden hat.
Der Hobbit Frodo, der von Elijah Wood (bekannt durch: Paradise, Radio Flyer, Forever Young, Huck Finn, The Good Son, North, The War, Flipper) gespielt wird, erhält zu Beginn des Films von seinem Onkel Bilbo (Ian Holm, bekannt durch: Chariots of Fire, Another Woman Woman, Hamlet, Frankenstein, Henry V, Naked Lunch, eXistenZ, The Madness of King George) den Ring der Macht, von welchem sich Bilbo nur sehr schweren Herzens trennen kann, da der Ring bereits Besitz von ihm ergriffen hat. Gandalf (Sir Ian Mc Kellen, bekannt durch: X-Men, Gods and Monsters, Apt Pupil) teilt Frodo mit, dass er den Ring vernichten muss, um Mittelerde zu retten und schickt ihn zunächst nach Bruchtal zum Elben Elrond (Hugo Weavings, bekannt durch: The Matrix, The Adventures of Priscilla Queen of the Desert, The Interview, Bedrooms and Hallways, Exile, Strange Planet, Proof). Also macht sich Frodo gemeinsam mit Samweis (Sean Astin, bekannt durch: The Goonies, Rudy, Bulworth , Under Fire , Encino Man,! Like Father Like Son, Where the Day takes you, Staying Together, War of the Roses, Save Passage), seinem besten Freund, auf den Weg und trifft unterwegs auf Pippin (Billy Boyd, bisher nur durch Fernseh- Bühnenauftritte in Großbritannien bekannt) und Merry (Dominic Monaghan, ebenfalls nur aus Fernseh- und Bühnenauftritten in Großbritannien bekannt), welche sich entscheiden Frodo und Samweis zu begleiten. Unterwegs treffen sie auf den verwegenen Waldläufer Aragorn (Viggo Mortensen, bekannt durch: Witness, Portrait of a Lady, The Indian Runner, Carlitos Way, G.I.Jane, Crimson Tide, Perfect Murder, La Pistola de mi Hermano, A Walk on the Moon) und später auf die hübsche Elbin Arwen (Liv Tyler, bekannt durch: Silent Fall, Empire Records, Heavy, Stealing Beauty, Inventing the Abbotts, Armageddon, Cookie´s Fortune, Dr.T and the Women, Onegin, Plunkett & Macleane, One Night at McCoolÍs), die Tochter Elronds, welche ihnen auf ihrem Weg nach Bruchtal behilflich sind!

Nach ihrer Ankunft in Bruchtal wird nun Endgültig die Gemeinschaft um den Ring zusammengestellt, zu der dann außer Frodo, Samweis, Merry und Pippin noch Gandalf, Aragorn, Boromir (Sean Bean, bekannt durch: Essex Boys, Ronin, Airbourne, Anna Karenina, Goldeneye, When Saturday Comes, Scarlett, Black Beauty, Shopping, Patriot Games, Caravaggio, Lorna Doone, the Field, Stormy Monday, Windprints), der Zwerg Gimli (John Rhys-Davis, bekannt durch: The Black Windmill, Raiders of The Lost Ark, Indiana Jones, The Last Crusade, Sliders, The Untouchables, I, Claudius, The Naked Civil Servant, War and Rememberance) und der Elbe Legolas (Orlando Bloom, bisher nur durch Bühnenauftritte in Großbritannien bekannt) gehören. Diese Gemeinschaft bricht nun von Bruchtal aus ins Ungewisse auf.

Der Film beinhaltet eine fesselnde Story, sehr gute Schauspieler, atemberaubende Landschaftsaufnahmen und Special Effects und ist genau das richtige für alle Fantasy-Fans. Die einzigen Nachteile sind, dass man alle drei Teile sehen muss, um die Geschichte zu verstehen, da der erste Teil lediglich die Einleitung ist und dass die Filme natürlich nicht an den Roman heranreichen können, da man bei dieser Verfilmung mit ca. drei Stunden für jeden Teil zwar schon sehr viel einkalkuliert hat, dies allerdings niemals ausreichen kann um ein so umfassendes Werk wie den Herrn der Ringe bis in die Details darzustellen.

 

Der Herr der Ringe II – Die zwei Türme

Die lange erwartete Fortsetzung des unvergleichlich erfolgreichen ersten Teils der Trilogie „Herr der Ringe“, „Die zwei Türme“ startet am 19.12.2002 in den Deutschen Kinos. Natürlich haben wir uns die Mühe gemacht, schon im vorhinein das Meisterwerk zu begutachten. Gefreut haben wir uns auf diesen zweiten Teil, der ein ganzes Jahr hat auf sich warten lassen. Zu interessant waren „Die Gefährten“. Was würde mit ihnen passieren, getrennt am Ende des ersten Teils, schien doch vieles schon verloren. Aber …
Verraten wird natürlich nix! Wäre ja auch ziemlich blöd. Nur weil das jeder macht, machen wir das noch lange nicht. Allerdings, soviel sei gesagt: Bringe man sich genügend Zeit mit, kaufe nicht zu viele Softdrinks und, falls möglich, ist auch ein Sitzkissen sehr zu empfehlen. Denn 179 Minuten fordern. Die Toilette ist weit, der Film spannend, die Leute genervt, sollte man versuchen sich doch für 5 Minuten eine Auszeit zu nehmen. Der ganzen Mühen und Anstrengungen wird man aber doch durch sehr faszinierende Bilder belohnt. Weite steppige Landschaften, endend nicht am Horizont, sondern an Bergen unglaublicher Schönheit, erfreuen nicht nur Geologen. Doch trotz diesem, gilt selbiger nicht als Dokumentar- bzw. Naturfilm. Stören doch redende und durch den Wald laufende Bäume. Aber ohne diese würde dem Film etwas fehlen, um nicht zu viel zu verraten. Aber was wirklich stört, weggelassen worden werde könnte und sich mit der Ideologie des Regisseurs, der meinte: „… der zweite Teil einer Trilogie muß dem Plot verkomplizieren.“ auch nicht deckt, sind zeitfordernde Kriege. Subsumierend besteht der erste Teil der Episode aus Angstmacherei durch ständiges Zeigen des militärischen Aufmarsches der bösen Seite, und dem vergeblichen Versuch unserer Gefährten dieses abzuwenden. Der zweite Teil ist dann schließlich, wie hätte es anders sein können, der Krieg.
Ein Volk, das bisher die Vorzüge von Feden genossen hat, sieht sich nun einer geschichtliche Wende, vergleichbar dem Anfang des ersten Weltkrieges, gegenüber. Wollen wir hoffen, daß das Gute auch gewinnt.
Doch auch einen interessanten roten Faden gibt es zu verfolgen. Gollum, im ersten Teil schon kurz aber böse angekündigt, entpuppt sich als liebenswert, will der doch den beiden Hobbits helfen. Oder doch nicht? Ständigen Persönlichkeitsschwankungen unterworfen, reizt doch wenigstens einer, der mit dem Krieg nichts zu tun hat und auch andere Ziele verfolgt. Vielleicht ein Wink mit dem Zaunpfahl, mehr Egoisten braucht das Land.
Trotzdem viel Spaß, Unterhaltung bringt der Film natürlich und das 179 Minuten lang.

 

Der Herr der Ringe III – Die Rückkehr des Königs

Die verbliebenen Angehörigen der Gemeinschaft des Rings machen sich auf den Weg zur finalen Schlacht um Mittelerde, während sich die Hobbits Sam und Frodo Mordor nähern, um den Einen Ring eigenhändig zu zerstören und das Böse aufzuhalten. Doch nicht nur die Krieger des bösen Sauron erweisen sich als Hindernis – sein Heer hat Minas Tirith angegriffen, die Hauptstadt von Gondor -, auch der von seinen inneren Dämonen getriebene Gollum hat noch durchtriebene Pläne.

Das einst mächtige Königreich benötigt seinen König nie dringender als jetzt. Doch bringt Aragorn die Kraft auf, sein Schicksal zu erfüllen und die Aufgabe zu übernehmen, für die er geboren wurde?
Während Gandalf verzweifelt versucht, die mutlosen Kämpfer von Gondor zum Handeln zu bewegen, sammelt Théoden die Krieger von Rohan, um am Kampf teilzunehmen. Aber obwohl sie tapfer und leidenschaftlich Widerstand leisten, haben die Streitkräfte der Menschen – unter denen sich Eowyn und Merry verbergen – dem überwältigenden Ansturm der feindlichen Legionen gegen das Königreich kaum etwas entgegenzusetzen. Jeder Sieg fordert große Opfer. Trotz der starken Verluste stellen sich die Gefährten der größten Schlacht ihres Lebens – vereint durch ein einziges Ziel: Sauron muss so lange abgelenkt werden, bis Frodo seine Mission erfüllen kann.

Der Herr der Ringe – Die Rückkehr des Königs stellt den Abschluss der mitreißenden Reise auf dem Höhepunkt der Trilogie von J.R.R. Tolkien dar. Wie auch bei den ersten beiden Teile wurde ein Heldenepos über Menschen, ihre Beziehungen und Rivalitäten von bisher unerreichten Dimensionen inszeniert Das Wechselspiel intimer Momente und ungeheurer Panoramen sowie die emotionale Wucht am Ende der Reise wird dem Kinogänger nachhaltig in Erinnerung bleiben.

Wer bereits von den ersten beiden Teilen der Trilogie begeistert war, sollte und wird sich diesen Meilenstein der Kinogeschichte auf keinen Fall entgehen lassen.

 

Iris

„Unter der Regie des britischen Theatergiganten Richard Eyre entstand eine zärtliche und außergewöhnliche Geschichte über die Liebe zwischen der berühmten Schriftstellerin Iris Murdoch und ihrem Ehemann John Bayley, die sich von den frühen Tagen ihrer Beziehung im Oxford der 50er Jahre bis zu ihrem Tod im Februar 1999 erstreckt. Im Mittelpunkt des wunderbar einfühlsamen, aber niemals weinerlichen oder sentimentalen Films stehen sensationelle Darstellerleistungen von Oscar-Gewinnerin Judi Dench (SHAKESPEARE IN LOVE) und Jim Broadbent (MOULIN ROUGE) als Murdoch und Bayley in der Gegenwart sowie Jungstar Kate Winslet (TITANIC) und Hugh Bonneville (NOTTING HILL) als junges Paar Murdoch und Bayley.

Der Film erzählt eine wahre Geschichte in dem Sinn, dass Iris Murdoch tatsächlich gelebt hat. Sie war 40 Jahre lang mit einem Literaturkritiker namens John Bayley verheiratet, war eine höchst erfolgreiche Romanautorin und distinguierte Philosophin und litt an der Alzheimer Krankheit. Sie schrieb beständig über die Natur von Gut und Böse, über Freiheit und über Sexualität und Liebe. Sie war ein Mensch, der bei allen, die sie traf, einen tiefen und bleibenden Eindruck hinterließ.

Die Fakten von Iris Murdochs Leben sind folgende: Sie wurde 1919 in Dublin geboren. Sie war stolz darauf, von einer distinguierten protestantischen, anglo-irischen Familie abzustammen. Also war sie keine Engländerin – und daher gefangen zwischen zwei Welten, ohne in einer von ihnen Zuhause zu sein. Ihre Schulausbildung erfuhr sie in England und im Somerville College in Oxford, das nur Frauen zugänglich ist. Während des Zweiten Weltkriegs engagierte sie sich in sozialen Bereichen. Danach unterrichtete sie Philosophie in London und Oxford. Ihr erster Roman, „Under the Net“, der in Ich-Form aus der Sicht eines Mannes erzählt ist, wurde veröffentlicht, als sie 35 Jahre alt war. Zwei Jahre später heiratete sie John Bayley, einen Universitätsdozenten, den sie seit drei Jahren kannte. Er wurde ein hoch angesehener Literaturkritiker. Ihre Ehe war, wie ein Biograph anmerkte, „unkonventionell“: Sie war bisexuell, „verliebt in die Welt, und die Liebe wurde erwidert“.

1997 wurde bei Iris Murdoch die Alzheimersche Krankheit diagnostiziert. John Bayley kümmerte sich um sie, so lange es ihm möglich war. Im Februar 1999 starb Iris Murdoch, nur drei Wochen, nachdem sie in ein spezielles Pflegeheim, das Vale House, verlegt wurde.“

 

Jackie Chans’s First Strike

Mit Rumble in the Bronx ist Superstar Jackie Chan im letzten Jahr ein riesen Erfolg gelungen. Jetzt setzt er mit Jackie Chan´s First Strike noch einen drauf. In bester James- Bond-Manier – zwischen 007-Verhohnepipelung und Actionfilm – läßt Chan die Leinwand in Flammen aufgehen und spielt all jene unglaublichen, akrobatischen und komischen Talente aus, die ihn zu einem der weltweit erfolgreichsten Actionstars machen.
In der Rolle eines gutherzigen hongkonger Cops bekommt Jackie Chan den Auftrag für die CIA eine Verdächtige zu beschatten. Dabei führt ihn sein Weg in die Ukraine, wo er einem Waffendeal der russischen Mafia auf die Schliche kommt, beidem es sich um nukleare Sprengköpfen handelt. Das kann der ehrenwerte Cop natürlich nicht zulassen und verfolgt Mafia und Sprengköpfe von den verschneiten Berglandschaften der Ukraine bis nach Australien. Plötzlich gerät Jackie zwischen die Fronten von russischer Mafia, diversen Geheimdiensten und einheimischer Polizei, doch mit Hilfe seiner asiatischen Kampfsporttechniken, seiner absoluten Körperbeherrschung und atemberaubenden Stunts – natürlich immer selber gedreht – stellt sich Chan in seiner Paraderolle der schier unüberwindlichen Übermacht von Feinden, die es allesamt auf die gestohlenen nuklearen Sprengköpfe abgesehen haben.
Jackie durchschaut dabei zwar nie so recht, worum es eigentlich geht „(typischer Dialog: „Ich habe einen neuen Verdächtigen gefunden!“ ­ „Wer ist es?“ ­ „Keine Ahnung.“)“, treibt aber die Spannung der Handlung durch zahllose Verfolgungsjagden und Prügeleien ­ immer brav unblutig, aber enorm artistisch ­ und andere Adrenalin-Anheizer immer weiter voran, bis es ihm endlich gelingt in einem atemberaubenden Showdown reinen Tisch zu machen. Aluminiumleiter, Besen, Tische, Autos, Stelzen und sogar Haifische sind ihm dabei sehr Hilfreich, aber sehen sie selbst.

 

James Bond 007 – Stirb an einem anderen Tag

James Bonds (Pierce Brosnan) neueste Mission beginnt mit einer spektakulären Hochgeschwindigkeits-Verfolgungsjagd mit Luftkissenbooten in einer verminten, entmilitarisierten Zone zwischen Süd- und Nordkorea.
Genauso rasant geht es anschließend weiter bis zum furiosen Finale: Bond at ist best eben! Bonds Weg führt von Hongkong über Kuba bis nach London und schließlich nach Island. Sein Auftrag lautet, einen Verräter zu finden und einen Krieg von katastrophalen Ausmaßen zu verhindern. Unterwegs lernt er die attraktive Amerikanerin Jinx (Halle Berry) und die britische Geheimagentin Miranda Frost (Rosamund Pike) kennen. Ihre Ermittlungen führen sie schließlich zu dem britischen Milliardär Gustav Graves (Toby Stephens) und seinem vollkommen aus Eis gebauten Palast in Island. Zum explosiven Showdown geht es dann wieder zurück nach Korea.

Das neue, 140 Millionen Dollar teure Bond-Abenteur geizt nicht mit atemberaubenden Actionszenen. Der schönste Spezialeffekt hat jedoch zwei Beine und cappucino-braune Haut: Oscar -Preisträgerin Halle Berry. Waren die schauspielerischen Fähigkeiten der bisherigen Bond-Girls an der Seite von 007 eher bescheiden, so darf Halle Berry als Bond-Girl nun endlich nicht nur schön, sondern genauso smart und schlagkräftig sein wie der Meister selbst. Nicht nur dies zeigt, dass in „Stirb an einem anderen Tag“ versucht wird, einen „modernen“ James Bond zu erschaffen. Fanden in den bisherigen Bond-Filmen die sexuellen Abenteuer von James Bond vor allem in der Phantasie der Zuschauer statt, liefert James Bond diesmal eine für seine Verhältnisse erstaunlich offenherzige Bettszene ab.

Unter der Regie des Neuseeländers Lee Tamahori steht Pierce Brosnan zum vierten Mal als Top-Agent ihrer Majestät vor der Kamera, um mit gepflegten Manieren und einem charmanten Lächeln die Welt zu retten. Nachdem Pierce Brosnan sich als charmanter Schwindler und Detektiv in „Remington Steele“ in die Herzen des Publikums gespielt hatte, gelangte er mit „Golden Eye“ und „Der Morgen stirbt nie“ zu Starruhm. „Stirb an einem anderen Tag“ ist der 20. Teil der Bond-Serie und markiert das 40-jährige Jubiläum der Filmreihe. Passend zum Jubiläum sind in dem Film viele Anspielungen an alte Bond-Filme enthalten.

„Stirb an einem anderen Tag“ ist der aufwendigste Bond-Film aller Zeiten und stellt zweifellos großes Action-Kino dar. Daneben kommen jedoch die Story und die Tiefe der Charaktere zu kurz. Den Charme der frühen Jahre versprüht der neue Bond lediglich in der Veteranenabteilung. In den raren Szenen mit dem Ur-Bond-Personal Q, M und Moneypenny läuft dem Kinobesuchern ein nostalgischer Schauer über den Rücken.
Auch wenn das neueste Bond-Abenteuer gemessen am Anspruch eines Bond-Films eher enttäuscht, ist voraussehbar, dass der Film ein Kassenschlager werden wird. Denn das bewährte Erfolgsrezept der Bond-Filme ist gleich geblieben: hübsche Frauen und böse Schurken. So war es schon immer und so ist es auch in diesem Abenteuer.

Natürlich gibt es zu dem neuen Bond-Streifen auch einen Dancefloor-tauglichen Titelsong, den diesmal Superstar Madonna singt. Und da 007 sich gerne mit hübschen Frauen umgibt, hat Madonna auch einen kurzen Gastauftritt als Fechtlehrerin.

 

Jurassic Park – Vergessene Welt

Obwohl das Gen-Labor aus dem ersten Teil durch einen Hurrikane vollkommen zerstört wurde, konnte Professor John Hammond, damaliger Leiter des Projektes, einige Dinosaurier retten und auf der benachbarten Insel Sorna einen neuen Versuch starten. Um das Leben der prähistorischen Tiere dort zu dokumentieren schickt Hammond ein Expertenteam, bestehend aus Dr. Ian Malcom (Jeff Goldblum) mit Crew und Dr. Sarah Harding (Julianne Moore).
Zur gleichen Zeit landet jedoch noch ein Team auf der Insel, eine Tierfänger-Crew die den Auftrag hat, einen T-Rex für einen zweiten „Jurassic Park“ zu fangen. Dieser neue Park wird von Peter Ludlow (Arliss Howard) mitten in der Großstadt San Diego gebaut. Nach einer gnadenlosen Jagd gelingt es den Tierfängern einen T-Rex in die Stadt zu transportieren, der sich dort sofort selbständig macht und San Diego ein „neues Outfit“ verpaßt. Dr. Malcom organisiert in der Zwischenzeit den erfolgreichen Rücktransport des Tieres auf die Insel.
Regie: Steven Spielberg Darsteller: Jeff Goldblum, Julianne Moore, Pete Postlethwaite, Arliss Howard

 

Jawbreaker – Der Zuckersüße Tod

Man stelle sich einmal folgende Situation vor: Man geht am Abend ins Bett voller Vorfreude auf den 17. Geburtstag, den man am nächsten Tag zu feiern gedenkt. Am nächsten Morgen wird man unsanft von drei mit Skimasken vermummten Personen aus dem Schlaf gerissen, gefesselt, kriegt einen Kieferbrecher in den Mund gesteckt, der alsdann noch mit Klebeband geknebelt wird. Als nächstes wird man aus dem geschliffen und in einen Kofferraum gesperrt. Das war das letzte, was man mitkriegte.
Was eigentlich als harmloser Scherz zum 17. Geburtstag von Liz (Charlotte Roldan) gedacht war, entpuppt sich für ihre drei Freundinnen Courtney (Rose McGowan), Julie (Rebecca Gayheart) und Marcie (Julie Benz) als gar nicht mehr so lustig, als sie den Kofferraum wieder öffnen und feststellen müssen, daß Liz nun unter den Toten verweilt. Auf Geheiß von Courtney wird Liz kurzerhand wieder in ihr Bett verfrachtet und alles so präpariert, daß es wie ein Sexualverbrechen aussieht. Blöderweise kommt ihnen dabei das Mauerblümchen der Schule in die Quere und wird kurzerhand in die Clique aufgenommen, sozusagen als Erstaz für Liz. Damit wäre ja eigentlich alles in Ordnung, würde nicht Julie von ihrem schlechten Gewissen geplagt…
„DER ZUCKERSÜßE TOD ist eine beißende Parodie auf alle High School Komödien und Horrorfilme der letzten 20 Jahre. Regisseur und Drehbuchautor Darren Stein inszenierte diese rotzfreche, rabenschwarze Komödie mit […].“ So der offizielle Pressetext der Columbia Tristar. Dem bleibt eigentlich nichts hinzuzufügen, außer das das kompletter Blödsinn ist. Der zuckesüße Tod ist eher ein Film, der sich nicht zwischen High-School-Komödie und Tennie-Horror entscheiden konnte und daher leider einen unausgegorenen Mix aus beidem darstellt. Ein absolut unnötiger und noch dazu ziemlich langweiliger Film, dessen einzig guter Aspekt die klasse Musik ist.

 

Disney’s – The Kid

Wenn man die Chance bekäme sich selbst in der Zukunft zu treffen, würde man mit sich selbst zufrieden sein? Im Fall von Russ Duritz ist die Antwort: NEIN.
Im Walt Disney Film “The Kid” spielt Bruce Willis die Rolle des erfrolgreichen Image-Beraters Russ Duritz, dessen Leben sich auf den Kopf stellt, als er sich selbst als 8jähriger Rusty Russ (Spencer Breslin) begenet. Rusty ist ein süßer, aber ein kleinwenig dicker aufgeweckter Junge, der Russ schmertzvoll an seine Kindheit erinnert, und alles was er gehaßt hat. Er war ein kleiner verweinter Junge, der ein Opfer der Jungen in der Schule war, die immer von den Jungen aus der letzten Reihe geschlagen wurden. Ein image, an dem er hart gearbeitet hat, um es abzulegen und zu vergessen. Ironischerweise ist der Junge aber auch mit dem unglücklich, in das sich sein 40jähriges ich verwandelt hat. Er ist keineswegs beeindruckt von seiner attraktiven Physis, seiner Gesundheit oder seiner scheinbar wichtigen Fertigkeit. Er kann das Konzept von Russ´ Job als Image-Berater nicht verstehen oder warum er seinen Traum vergessen hat Pilot zu werden. Alles was er bemerkt hat ist, daß er aufwächst um ein 40jähriger Verlierer zu werden, ein Erwachsener ohne Frau oder wenigstens einem Hund.
Bruce Wills spielt die Rolle des Mannes der sich selbst trifft sehr überzeugend, und schafft es einmal mehr, das Image des schießwütigen Action-Stars abzulegen. Er überzeugt durch seine enthusiastische Art, mit der er sich in die Rolle des Russ Duritz versetzt. Einmal mehr ist zu sehen, wie sehr es ihm Spaß macht Filme mit Kindern zu drehen. Nach “das Mercury Puzzle” und “the sixth sense” ist dies der dritte Film in dem die zweite Hauptrolle ein Kind spielt. Auch Spencer Breslin spielt seine Rolle gut und scheint sichtlich Spaß an der Schauspielerei gefunden zu haben. Alles in allem ist dies eine gelungene Komödie, die man seinen Kindern auf keinen Fall vorenthalten sollte. Auch die älteren Zuschauer sollten sich diesen Film, mit dem typischen Disney akzent, zumindest auf Video ansehen.

 

Kill Bill – Vol I

Quentin Tarantino meldet sich mit seinem vierten Film zurück. Unvergessen Filme wie Pulp Fiction oder Jackie Brown kommt am 16. Oktober nun endlich der langersehnte 4. Film von Q. Tarantino in die deutschen Kinos.
Kill Bill, eigentlich ein Sequell, überrascht kennende Kinogänger was Kameraführung oder Soundtrack angeht natürlich nicht. Der einzigartige Stil ist natürlich auch in Vol I wiederzuerkennen.
Die Story aber vielleicht schon. Uma Thurman, die Braut, ehemaliges Mitglied einer Art Mafiagruppierung, möchte genau diese verlassen, ein neues Leben anfangen. Schwanger vorm Traualtar stehend kommen ihre damaligen Freunde und bringen alle um.

Sie überlebt, trotz Kopfschuss. Wacht Jahre später aus ihrem Koma wieder auf, stellt fest dass sie ihr Ungeborenes verloren hat und schwört Rache. Rache an denen die ihr das angetan haben…
In Kill Bill Vol I kümmert sie sich um die ersten beiden und im im Januar folgenden Vol II um die dritte und eben „Bill“. Man darf also gespannt sein.
Empfehlenswert wie immer ist natürlich der Soundtrack. Beweißt Tarantino doch wieder ein besonderes Gespür für Musik und packt eben diesen Soundtrack wieder voll mit Musik die man in einer solchen Zusammenstellung wirklich ansonsten nirgends erwerben kann.

 

Der Knochenjäger

Der Tod ist ein vertrauter Begleiter von Lincoln Rhyme (DENZEL WASHINGTON), den auf Suche und Analyse von Mordspuren spezialisierten, brillanten Ermittler der New Yorker Polizei. Näher als je zuvor gerät er ihm, als ihn ein Auftrag in einen Tunnelschacht zwingt, um wie immer als Erster den Tatort eines Gewaltverbrechens inspizieren zu können. Während er sich über die Leiche eines Mannes beugt, löst sich hoch über ihm ein massiver Stein. Rhyme, der im blutigen Wahnsinn des New Yorker Polizeialltags immer als unerschütterlicher Fels bewundert wurde, wird körperlich und seelisch gebrochen.
Vier Jahre später hat Rhyme im Kampf um ein bisschen Leben fast kapituliert. Vom Nacken abwärts gelähmt, gefesselt an ein Bett, das er nur über einen Schlauch mit dem Mund bewegen kann, ist er ein Gefangener seines nutzlos gewordenen Körpers, der ihn periodisch mit Erstickungsanfällen quält. Lediglich durch seine selbstbewusste, loyale Pflegerin Thelma (QUEEN LATIFAH) und seinen Computer, den er über seinen bewegungsfähig gebliebenen Zeigefinger steuern kann, hält er eine Verbindung zur Außenwelt aufrecht. Mit dem eigenen Leben hat der landesweit respektierte Kriminologe bereits abgeschlossen, als es plötzlich noch einmal neuen Sinn bekommt: Denn ein unheimlicher Killer hat sein grausames, mit rätselhaften Hinweisen verschlüsseltes Werk begonnen, das nur Rhyme mit seinem brillanten Verstand und seiner Erfahrung deuten kann.
Als das Ehepaar Rubin, von einer Reise abgespannt, am Flughafen von New York in ein Taxi steigt, bleibt der Fahrer gesichts- aber nicht tatenlos. Während die Rubins müde in die Sitze sinken und einnicken, nimmt der Mann hinter dem Steuer seinen eigenen Kurs. Als das Ehepaar wieder erwacht, ist es für eine Flucht zu spät. Hilflos an die Scheiben trommelnd, im verriegelten Wagen gefangen, erwartet die Rubins ein Schicksal, dem ein diabolischer Plan des Killers zugrunde liegt. Nur noch kurz zu leben hat der verzweifelte Mann auf dem Rücksitz. Seine Leiche wird kurze Zeit später im trostlosen Niemandsland unterhalb der New Yorker Freeway-Brücken entdeckt. Mit einem skelettierten Finger und dem Ring seiner Frau aus dem Boden ragend, ist der Tote dort unter Steinen begraben.
Durch einen Zufall ist die mit Schlagfertigkeit und Selbstbewusstsein in eine Männerdomäne eingebrochene Streifenpolizistin Amelia Donaghy (ANGELINA JOLIE) zuerst am Tatort. Geistesgegenwärtig sichert sie auffällige Spuren, markiert einen Fußabdruck mit einem Geldschein, fotografiert das Areal und stoppt einen plötzlich auftauchenden Zug, um die Unversehrtheit des Tatorts zu erhalten. Dank ihres entschlossenen Handelns können drei auf den Eisenbahnschwellen platzierte Beweise zur späteren Analyse gesichert werden: ein Fetzen Papier, etwas aufgehäufter Sand und ein großer, halb verrosteter Metallbolzen. Obwohl ihr eigenmächtiges, ihre Kompetenzen überschreitendes Verhalten von einem Vorgesetzten, dem cholerischen Machtmenschen Cheney (MICHAEL ROOKER) massiv kritisiert wird, findet die Initiative der jungen Polizistin auch Zustimmung von prominenter Seite. Lincoln Rhyme, der von seinen ratlosen Ex-Kollegen um Mithilfe in der Klärung des Mordes gebeten wird, holt Amelia in sein Team. Inspiriert von ihrer Entschlossenheit, ihrem offensichtlich ähnlich arbeitenden Verstand und motiviert von der Aussieht, mit Amellas Hilfe wieder Tatorte unverfälscht erforschen zu können, gewinnt Rhyme Lebensmut zurück.
Er lässt sich ein auf die Jagd nach dem Killer, dessen Tatortarrangements ganz bewusst verschlüsselte Hinweise auf sein nächstes Verbrechen geben. In der zur Fahndungszentrale umgebauten Wohnung des querschnittsgelähmten Detectives hat ein Spezialistenteam der 1 bald New Yorker Polizei den sichergestellten Sand als pulverisierte Muschelschalen analysiert. Der entscheidende Hinweis auf eine im Jahre 1913 entdeckten Mord, der Rhyme den Schauplatz des nächsten Verbrechens verrät. Dort, in einem lichtarmen Labyrinth aus Schächten und Rohren unterhalb der Straßen New Yorks, wartet Mrs. Rubin auf ihren Tod. An rostigen Stahl gekettet, nach der brutalen Entfernung eines Knochens aus ihrem Arm stark blutend, starrt sie in die Öffnung eines Rohres, vor der sie der Mörder ihres Mannes platziert hat. Als Amelia Donaghy und die anderen Cops eintreffen, hören sie noch ein erbärmliches Wimmern, kurz bevor durch die Rohre schießender heißer Dampf die brutale Folter fürchterlich beendet. Zitternd, von Rhyme über Funk dirigiert, sichert Amelia ein Stück Holz und
vom etwas Rattenhaar Killer zurückgelassene Hinweise auf seine nächste Gewalttat. Alle weiteren Kommandos des abgebrühten Experten überfordern die junge Polizistin, die weinend den Ort des Schreckens verlässt.
Als sie zu Hause eintrifft, ist sie nur scheinbar allein. Aber das auf der Straße wartende, ihr gefolgte Taxi verschwindet wieder und der Killer wird im Nachtleben der schlaflosen Metropole sein nächstes Opfer finden. Bald darauf wird es, in einem alten, verwaisten Schlachthof aus der Jahrhundertwende an Händen und Füssen gefesselt, gequält und starr vor Schrecken, seinem Tod entgegensehen: Eine monströse Ratte nimmt zähnefletschend Maß und springt ihm von einer Eisenstange herab direkt ins Gesicht. Kurz darauf fällt eine ganze Horde von seinem Blut angelockter Nager über ihn her. Zum dritten Mal weist das fahle Licht einer Taschenlampe Amelia den Weg zu einem zu Tode gefolterten Opfer, an dem noch immer kleine Biester nagen. Eine versteckte Streichholzschachtel und ein weiteres Stück alten Papiers geben neue Rätsel auf. Im Dunkeln bleiben jedoch weiterhin die Motive des Täters und dieses Mal auch Ort und Zeit seines nächsten Mordes.
Wutentbrannt über deren eigenmächtiges Vorgehen will Captain Cheney Rhyme und Amella von dem Fall abziehen, doch da gelingt Rhyme von seinem Instinkt geleitet und mit Hilfe seines Teams der entscheidende Durchbruch: Eine Computerüberprüfung zurückliegender Leichenfunde im Raum New York zeigt, dass der Psychopath sein teuflisches Spiel schon viel früher als zunächst angenommen begonnen hatte. Er scheint entsprechend der Vorlage einer um die Jahrhundertwende begangenen Gewaltserie zu morden, dessen letzte Gräueltat, die Ertränkung eines alten Mannes und eines Kindes, noch aussteht. Während der Killer die finale Demütigung seiner Jäger längst vorbereitet hat, suchen die Polizisten im Wettlauf gegen die Zeit den Hafenbereich New Yorks ab. Wieder ist es Amelia, die von ihrem Instinkt getrieben, die beiden vom Wasser schon fast erstickten Opfer findet. Wieder scheint alle Hilfe zu spät zu kommen, doch schließlich gelingt es wenigstens das Kind wiederzubeleben. Doch auch diesmal ist der Killer den Cops einige Schritte voraus: In stillgelegten, unter der Erde verrottenden U-Bahn-Station versteckt er den entscheidenden Hinweis auf den letzten Mord, der seine Serie krönen soll. Diese hatte von Anfang an nur das Ziel, einen bestimmten Mann zu verhöhnen und zu vernichten. Als sich Amelia durch das unheimliche unterirdische Dunkel vorwärts tastet, lässt sie die Funkverbindung zu ihrem Partner Rhyme im Stich. So bleibt sie allein mit einer schrecklichen Entdeckung: Die jüngsten Andeutungen des Wahnsinnigen weisen auf eine Person hin, der sie sich längst besonders verbunden fühlt. Währenddessen hat der Killer sein wichtigstes Opfer bereits in seiner Gewalt. Und Lincoln Rhyme kämpft mit der ganzen ihm verbleibenden Kraft um etwas, das ihm Jahre lang nichts mehr bedeutet hat: sein Leben.

 

Der Krieger und die Kaiserin

Nach „Lola rennt“ (1998) der neue Kinofilm von Tom Tykwer. Mit Franka Potente (Lola rennt, Anatomie) als Sissi und Benno Fürmann (Der Eisbär, Die Bubi Scholz-Story) als Bodo in den Hauptrollen. Außerdem mit Joachim Krol (Ein Lied von Liebe und Tod, Rossini) als Walter, Lars Rudolph (Die Unberührbare) als Steini und Jürgen Tarrach (Die Musterknaben) als Schmatt.

Die Geschichte handelt von Bodo, dem „Krieger“, und Sissi, der „Kaiserin“ und ihre Suche nach der großen Liebe, die irgendwo da draußen auf jeden wartet. ..

„Bei einem Unfall wird Sissi, die als Krankenschwester in einer psychiatrischen Anstalt in Wuppertal arbeitet, von einem mysteriösen Mann gerettet, der danach spurlos verschwindet. Sissi macht sich auf die Suche und findet ihn schließlich: Bodo. Doch um ihn und seine Liebe zu gewinnen, muß sie mehr wagen, als sie sich je hätte träumen lassen.“

„Wie alle Filme von Tom Tykwer ist auch „Der Krieger und die Kaiserin“ ein raffiniertes Spiel mit den Elementen des Genrekinos, in dem Liebesgeschichte und Thriller miteinander verschmelzen. So virtuos wie noch nie zuvor gelingt Tykwer die schwierige Balance zwischen formaler Intensität und menschlicher Wärme, zwischen hypnotischen Bildern und anrührenden Gefühlen. Und er wertet mit einer Liebesszene auf, die man im Kino so noch nicht gesehen hat.“

Kinostart von „Der Krieger und die Kaiserin“ (X-Verleih) war der 12. Oktober 2000.
Das Buch zum Film gibt’s bei RORORO, den original Soundtrack und Single „You can’t find peace“ von „PALE 3 feat. Skin“ erscheinen bei Motor Music.

 

Last Samurai

Captain Nathan Algren (TOM CRUISE) ist ein Mann ohne Ziel. Einst hat er gekämpft für seine Ehre und die seines Vaterlandes. Doch in den Jahren seit dem amerikanischen Bürgerkrieg hat sich die Welt verändert: Mut, Opferbereitschaft und Ehre zählen nicht mehr; Habgier, Pragmatismus und Egoismus haben sie verdrängt. Algren hat an den Feldzügen gegen die Indianer teilgenommen und nach einem Indianermassaker, an dem er beteiligt war, seine Selbstachtung verloren und sich dem Alkohol hingegeben.

Szenenwechsel: So wie die Moderne in Amerika die Ureinwohner verdrängt und verdammt, so hält sie auch im traditionellen Japan Einzug. Westlicher Fortschritt prallt auf die alten japanischen Werte, nach denen die Samurai seit Jahrhunderten leben und sterben. Doch Katsumoto (Ken Watanabe), letzter Führer der Samurai, ist ein Kämpfer wie es früher Algren war und stellt sich der Bedrohung durch den Westen entgegen. Die Wege der beiden Krieger kreuzen sich, als der junge japanische Kaiser Algren anwirbt, um in Japan eine moderne Armee nach westlichem Vorbild aufzubauen.

Doch während der korrupte Ratgeber des Kaisers versucht, die Samurai auszurotten und Platz für eine westlich orientierte Regierung zu schaffen, ist Algren beeindruckt und beeinflusst von seinen Begegnungen mit den Samurai. Ihn ihrem Kodex erkennt er die Werte wieder, für die er einst selbst eingetreten ist. In der fremden Umgebung kommt der entwurzelte amerikanische Soldat zur Ruhe und findet schließlich seinen Seelenfrieden wieder. Gleichzeitig gerät er aber auch zwischen die Fronten eines grausamen, gewaltigen Konflikts, in dem zwei Epochen, zwei Welten aufeinanderprallen. Dabei kann er sich auf nichts verlassen als auf sein wiedergewonnenes Ehrgefühl. Er kämpft für die Samurai, um so seine Schuldgefühle gegenüber der aussterbenden Rasse der Indianer zu überwinden.

Negativ anzumerken ist, dass – typisch für Hollywood – einige Dinge historisch verfälscht werden und kitschig erscheinen; auch das übertrieben melodramatische Ende vermag nicht zu überzeugen. Viele Ähnlichkeiten zu „Der mit dem Wolf tanzt“ sind unverkennbar. Trotzdem ist Last Samurai unbedingt zu empfehlen, da er genau das zeigt, was großes Kino ausmacht: groß, episch, packend. Besonders die beeindruckend gefilmten und überragend inszenierten Schlachten, die sich durchaus mit der Brachialität der Gemetzel in Mel Gibsons „Braveheart“ messen können, sind den Eintritt wert. Tom Cruise zeigt bei seiner Wandlung vom gebrochenen Krieger zum leuchtende Helden, zu welcher schauspielerischen Leistung er im Stande ist.

 

Limbo – Wenn der Nebel sich lichtet

Eingebettet zwischen Bergen, Wasser, Wäldern und schier unendlicher Wildnis liegt Alaskas Hauptstadt Juneau. Die scheinbare, ursprüngliche Idylle trügt. Unaufhaltsam haben die 90er Jahre auch im unberührtesten aller Staaten der USA Einzug gehalten: Die großen Lachsfabriken, bislang Juneaus Industrie Nummer eins, sind von der Schließung bedroht. Neue Ideen sind gefragt: Der Großindustrielle Albright (MICHAEL LASKIN) nutzt die Hochzeitsfeier seiner Tochter, um Finanziers für die Idee zu begeistern, ganz Alaska zu einem gigantischen Themenpark umzugestalten. Ausgerichtet wird die Feier von dem mit Argwohn beäugten lesbischen Pärchen Frankie (KATHRYN GRODY) und Lou (RITA TAGGART), das mit ausgeprägtem Pioniergeist nach Alaska gekommen ist, um sein Glück zu machen. Eine Reihe von Ansässigen arbeitet bereits für die beiden. Unter ihnen befinden sich der ehemalige Fischer Joe Gastineau (DAVID STRATHAIRN) und die ebenfalls erst jüngst nach Juneau gezogene Jugendliche Noelle (VANESSA MARTINEZ), deren Mutter Donna De Angelo (MARY ELIZABETH MASTRANTONIO) als Sängerin das Unterhaltungsprogramm des Festes bestreitet. Nachdem die notorisch impulsive Donna auf der Bühne die Trennung von ihrer Band bekanntgibt, läßt sie sich von dem stillen Joe in die Stadt bringen. Obwohl die beiden auf den ersten Blick wenig miteinander gemein haben, sind sie sichtlich aneinander interessiert. Donna macht sich Sorgen, daß ihre Tochter aufgebracht sein könnte: Zeit ihres Lebens war Noelle gezwungen, ihrer Mutter von einer Stadt zur nächsten zu folgen, ohne jemals irgendwo lange genug zu sein, um Freundschaften zu schließen. Und Juneau scheint nur ein weiteres Kapitel in Donnas endloser Odyssee zu sein. Donna weiß nicht, daß Noelle insgeheim eine große Bewunderung für Joe hegt. Ihr gefällt seine Hilfsbereitschaft, seine stille, zurückhaltende Art. Aber sie hat auch gehört, daß Joe vor Jahren schuld an einem Bootsunfall gewesen sein soll, bei dem zwei Menschen ums Leben gekommen sind.
Donna tritt ihr neues Engagement in einem der Nachtclubs von Juneau an. Im Publikum sitzt Joe, und nach Donnas Auftritt erzählen beide einander von ihrer Vergangenheit und kommen sich näher. Nicht nur das offensichtliche Interesse Donnas gibt Joe neuen Auftrieb. Seine Arbeitgeberinnen bieten ihm an, in einem Boot fischen zu gehen, das die beiden geschäftstüchtigen Frauen einem alten bärbeißigen Fischer abgeluchst haben. Joe sagt zu. Als er das erste Mal mit dem Boot aufs Meer hinaus fährt, ist es, als würde eine jahrzehntelange Last von ihm abfallen.
Es ist eine ereignisreiche Zeit in Juneau: Die letzte große Lachsfabrik hat ihre Tore geschlossen. Die Arbeiter verbringen ihre freie Zeit in ihrer Stammbar, wo sie sich Geschichten vergangener Tage erzählen. Zufällig hört Donna zu, wie sie von der Tragödie vor 25 Jahren berichten, als Joe Gastineau sich eines Nachts in letzter Sekunde von seinem urplötzlich sinkenden Schiff retten konnte, während seine beiden Gäste an Bord ertranken. Der geheimnisvolle Smilin’Jack (KRIS KRISTOFFERSON), der seine Dienste als Pilot dem jeweils bestzahlenden Auftraggeber anbietet und es nicht immer ganz genau nimmt mit dem Gesetz, setzt sich zu Donna, doch sie weist seine Avancen zurück. Später erfährt sie, daß Jacks Bruder einer der Ertrunkenen auf Joes Boot war. Gleichzeitig gibt die einsame Noelle ihrem Lebensschmerz ein Stockwerk höher Ausdruck, als sie sich vor dem Badezimmerspiegel mit einem Rasiermesser in den Arm schneidet. Kurz später wird die begabte Geschichtenerzählerin in ihrer Schulklasse ein Essay vorlesen, das Talent erkennen läßt, sie aber mehr noch als zuvor als Außenseiterin kennzeichnet.
Im Nachtclub wird Joe von seinem Bruder Bobby (CASEY SIEMASZKO) angesprochen. Obwohl sich die beiden seit Jahren nicht gesehen haben und Bobby nicht einmal zur Beerdigung des Vaters aus Los Angeles gekommen war, bittet er Joe um einen Gefallen. Weil er kein Schiff auftreiben konnte, soll ihn Joe auf seinem Fischerboot zu einer Transaktion mit einem Geschäftspartner in den entlegenen Norden des Landes bringen. Joe trifft Donna. In Joes Wohnung küssen sie sich erstmals. Für beide ist es ein Neuanfang, und Joe bietet der Sängerin an, sie und Noelle mit auf den Trip in den Norden zu nehmen. Obwohl Donna kein Hehl aus ihrer Abneigung für körperliche Betätigung in der Natur macht, stimmt sie zu. Als sie Noelle davon berichtet, kommt es zum Streit. Jetzt erst wird Donna klar, daß Joe der Mann ist, von dem Noelle schwärmt. Verzweifelt erklärt sie ihrer Tochter, daß Joe nicht wie die anderen ist und daß sie es diesmal ernst meint. Entsprechend angespannt ist die Stimmung an Bord, als das unfreiwillige Quartett in See sticht. Vor allem Bobby wirkt angesichts der Gegenwart von Donna und Noelle nervös. Als sie gerade einen heftigen Sturm überstanden haben und kurz vor ihrem Ziel in der Wildnis sind, gesteht Bobby seinem Bruder, warum es besser wäre, wenn die Frauen nicht auf dem Boot wären: Bei der vermeintlich geschäftlichen Transaktion handelt es sich um ein Treffen mit Drogenhändlern, denen Bobby viel Geld schuldet. Joe ist angewidert und geht zu den Frauen unter Deck. Plötzlich gibt es ein Handgemenge auf dem Schiff und kurz darauf fallen mehrere Schüsse. Kein Zweifel: Die Dealer haben Bobby kaltblütig erschossen. Im letzten Moment gelingt Joe, Donna und Noelle im eiskalten Wasser die Flucht auf eine einsame Insel. Sie können sich vor den Killern verstecken, die tags darauf mit Bobbys Boot verschwinden.
Das gestrandete Trio ist völlig auf sich allein gestellt. Zwar finden sie die verfallene, lange verlassene Hütte eines Fuchszüchters, doch an Rettung oder Flucht von der Insel ist nicht zu denken. Einsam, hungrig und verunsichert, versuchen die Drei, mit der lebensbedrohlichen Situation umzugehen. Noelle findet das Tagebuch der Tochter des Fuchszüchters und liest jeden Abend aus ihren Einträgen vor. Mit jedem Tag wird die Lage verzweifelter, bis ein Flugzeug am Horizont auftaucht und tatsächlich an der Küste bei dem mühselig errichteten Signalfeuer landet. Der Pilot ist Smilin’Jack, der Joe gesteht, ein paar finstere Gestalten hätten ihn engagiert, drei gestrandete Menschen auf einer Insel zu finden. Jack verspricht, schnellstmöglich mit einem größeren Flugzeug zurückzukehren, um Joe, Donna und Noelle von der Insel zu retten.
Eine schmerzhafte Wartezeit beginnt. Die drei wissen nicht, ob Jack als Retter oder als Henker zurückkehren wird. Als sie den Motor eines Flugzeugs hören, befindet sich ihr Leben einmal mehr im Schwebezustand. Der Ausgang ist ungewiß.

 

MATRIX

Eine Gruppe von Cops stürmt eine Wohnung in einem heruntergekommenen Wohnblock. Sie sollen eine Frau namens Trinity (CARRIEANNE MOSS) verhaften. Kurz darauf treffen Undercover-Agenten unter Führung von Agent Smith (HUGO WEAVING) ein. Ihre Warnung an die Cops kommt zu spät: Trinity erledigt die angreifenden Cops mit schier übermenschlichen Kräften. Doch vor den Agenten flieht sie sofort über die nächtlichen Dächer, wobei ihr Sprünge gelingen, die eines Superman würdig sind, Als sie eine Telefonzelle betritt, sorgen die Agenten dafür, daß die Zelle von einem Truck zermalmt wird. Doch Trinity ist entkommen, hat sich buchstäblich in Luft aufgelöst. Smith ist trotzdem zufrieden, denn er hat die Telefonate mit ihren Gefährten abgehört und weiß, wer ihr nächstes Ziel ist: Neo.
Neo (KEANU REEVES) heißt im normalen Leben Thomas Anderson und arbeitet als Programmierer für einen Software-Multi. Doch seine Nächte verbringt er als Hacker am Bildschirm, und er handelt mit illegalen Cyberspace-CDs. Über dunkle Kanäle hat er von einem geheimnisvollen Programm namens „Matrix“ erfahren und von einem mysteriösen Guru namens Morpheus (LAURENCE FISHBURNE), der ihm seine Fragen beantworten könnte. Irgendwie hat Neo das unangenehme Gefühl, Traum und Realität nicht mehr auseinanderhalten zu können.
In einer Disco trifft er Trinity. Sie stellt ihm Antworten in Aussicht: „Du bist in Gefahr. Du suchst die Matrix‘. Aber die Matrix‘ wird dich finden.“ Am nächsten Tag bekommt Neo in seinem Hochhausbüro ein Päckchen zugestellt, in dem er ein Handy findet, das sofort klingelt: Morpheus ruft ihn an. Er befiehlt Neo, auf der Stelle zu fliehen, denn die Agenten haben ihn bereits geortet. Doch der einzige Fluchtweg führt außen an der Wand über dem Abgrund zu einem rettenden Fensterputzergerüst. In Todesangst schreckt Neo zurück und läßt sich lieber von Smith verhaften.
Beim Verhör wirft Smith Neo seine Computervergehen vor, Aber gleichzeitig macht er ihm ein Angebot: Straffreiheit für den Fall, daß Neo kooperiert. Smith braucht Neo, um an Morpheus heranzukommen, den er als gefährlichsten Terroristen der Welt bezeichnet. Doch Neo besteht auf seinen Rechten und will seinen Anwalt anrufen. Smiths Antwort: „Was nützt dir der Anruf, wenn du nicht reden kannst?“ Neo spürt plötzlich, wie ihm sein Mund auf unerklärliche Weise zuwächst. Die Agenten packen ihn, und Smith setzt ihm ein mechanisches Insekt, eine Art metallener Riesenwanze, auf den Bauch, die sich sofort durch seinen Nabel in seinen Körper bohrt.
Am nächsten Tag wacht Neo wie aus einem Alptraum auf Wieder ruft ihn Morpheus an: „Du bist der Erwählte. Heute suchst du mich, aber ich suche dich schon mein ganzes Leben.“ Sie vereinbaren einen Treffpunkt, an dem Neo von Trinity und ihren Gefährten mit dem Wagen abgeholt wird. Sie wissen genau, daß Neos Alptraum bittere Wahrheit ist: Tatsächlich hat man ihm eine Riesenwanze eingepflanzt, doch Trinity hat ein entsprechendes Instrument dabei, um Neo von dem lästigen Schmarotzer zu befreien.
Endlich stehen sich Neo und Morpheus gegenüber. Morpheus versucht, Neos Fragen zu beantworten. Das ist gar nicht so einfach, denn wie soll man die „Matrix“ verstehen, wenn man selbst in ihr lebt? Was Neo jetzt erfährt, ist so ungeheuerlich, daß alles in ihm dagegen rebelliert. Morpheus erklärt, daß die gesamte Welt, wie wir sie kennen, eine Illusion ist, ein Computerprogramm, das den Menschen ihre Realität nur vorgaukelt. Die Menschen sind in der „Matrix“ gefangen, willenlose Sklaven geheimnisvoller Mächte. Morpheus läßt Neo die Wahl: Er bietet ihm eine blaue Pille an, mit deren Hilfe er sein bisheriges Leben weiterführen kann. Das ist die „Realität“, wie er sie kennt. Oder er entscheidet sich, die Wahrheit zu erfahren und sich wie Alice in das unwägbare Wunderland vorzuwagen. Dafür muß er eine rote Pille schlucken. Neo entscheidet sich für die rote.
Mit monumentaler Urgewalt wird Neo jetzt in eine Metamorphose geschleudert, die alles, was er kennt, auf den Kopf stellt. Ein Spiegel verflüssigt sich und ergreift von seinem Körper Besitz. Er verliert alle Haare, erlebt eine Art brutaler Wiedergeburt in einem schleimigen Kokon. Eine furchteinflößende mechanische Riesendrone scheint das letzte bißchen Persönlichkeit aus seinem Rückgrat zu saugen. Doch am Ende des schrecklichen Tunnels warten seine neuen Gefährten auf ihn und therapieren seinen Muskelschwund mit einem Wald von Akupunkturnadeln.
Zeit für Morpheus‘ neue Lektion: Unsere Welt am Ende des 20. Jahrhunderts ist nur in der „Matrix“ vorhanden. Aber die Menschen halten sie für real. Denn was bedeutet letztlich Wahrnehmung von Realität? Impulse, die unsere fünf Sinne wahrnehmen, werden elektrisch ans Gehirn geleitet. Wer also das Gehirn entsprechend manipuliert, schafft seinen „Sklaven“ eine schöne neue Welt, ohne daß diese sich dessen bewußt sind.
Die Realität außerhalb der „Matrix“ sieht anders aus. Tatsächlich befinden wir uns etwa 200 Jahre in der Zukunft. Morpheus ist ein Rebellenführer, der einige wenige Getreue um sich schart, die die Fassade der „Matrix“ durchschaut haben und gegen die finsteren Mächte ankämpfen. Mit seinem Raumschiff „Nebukadnezar“ kreuzt er durch die Abwässerkanäle der längst untergegangenen Zivilisation und versucht, die bösen Machthaber zu bekämpfen. Die „Wachhunde“, denen er in den Kanälen ständig ausweichen muß, sehen aus wie mechanische Quallen, die mit ihrem tödlichen Laserstrahl alles zerstören können.
Anfang des 21. Jahrhunderts haben intelligente Maschinen die Macht auf der Erde an sich gerissen und sie in eine Wüste verwandelt. Denn alle Energie, die sie brauchen, ziehen sie aus menschlichen Körpern, die in gigantischen Zuchtstationen über Schläuche ernährt werden und ihr geistiges Leben ahnungslos in der „Matrix“-Illusion fristen: Die Menschen sind zu Batterien der Maschinen degradiert worden. Doch Morpheus weiß von einem Weltenretter, der die Kraft hatte, die Matrix zu verwandeln. Als er starb, versprach er, einst zurückzukehren. „Meine Suche ist vorüber“, sagt Morpheus zu Neo. „Denn ich habe ihn gefunden: Du bist der Erwählte.“
Anhand eines Kung-Fu-Cyberspace-Programms demonstriert Morpheus, wie die „Matrix“ funktioniert und vor allem wie man sie manipulieren kann. Über die Anschlußbuchse in seinem Hinterkopf bekommt Neo perfekte Martial-Arts-Kenntnisse geladen. Mit Morpheus als Sparringspartner lernt er nicht nur zu kämpfen, sondern auch die normalen physikalischen Gegebenheiten der „Matrix“-Welt zu überwinden und für sich zu nutzen: Er kann die Schwerkraft manipulieren, sich übermenschlich schnell bewegen und so weit springen, wie er will – wenn er sich nur mental von den Gesetzen der „Matrix“ distanziert: Die Gedanken sind frei!
Um Rebellen wie Morpheus zu bekämpfen, kontrollieren Smith und seine Agenten die „Matrix“, sie sind die technisch hochgerüsteten Gefängniswärter des Systems. Aber sie sind nicht unbesiegbar.
Einer der Getreuen an Bord der „Nebukadnezar“ ist Cypher (JOE PANTOLIANO). Der ständige Kampf, die ständige Angst zerren an seinen Nerven. Er fragt sich ernsthaft, warum er damals die rote Pille geschluckt hat und jetzt in der zwar realen, aber fürchterlichen Welt leben muß. Heimlich trifft er sich mit Smith, um die Rebellen zu verraten und dann als Belohnung in die sorglose Existenz der „Matrix“ zurückzukehren.
Morpheus bringt Neo zum „Orakel“, dessen Weissagungen die Rebellen spirituell zusammenhalten und aufbauen. Neo ist überrascht, als er dem Orakel gegenübersteht: eine rundliche, ältere Frau, die in der Küche am Herd steht und kocht. Was die Frau Neo weissagt, macht ihn nicht glücklicher: Sie behauptet, daß Morpheus sich irrt – Neo ist nicht der Messias, auf den alle sehnsüchtig warten. Aber Morpheus wird sein Leben für Neo opfern. Oder umgekehrt. Einer von beiden wird sterben. Durch Cyphers Verrat gelingt es Smith, den Rebellen den Rückweg abzuschneiden, indem er in der „Matrix“ die geographischen Gegebenheiten so verändert, daß die Rebellen gefangen sind. Bei dem Kampf stirbt Mouse, einer der Rebellen. Die anderen improvisieren einen Fluchtweg. Smith fordert Morpheus zum Zweikampf und kann ihn gefangennehmen. Währenddessen tötet Cypher weitere Kameraden an Bord des Schiffes, bis er selbst überwunden und erschossen wird.
Weil Morpheus in der Hand der Agenten ist, ist es nur eine Frage der Zeit, bis sein Gehirn dekodiert und damit die Verteidigung der Rebellen aufgebrochen ist. Die Rebellen haben nur eine Möglichkeit: Morpheus an Bord des Schiffes zu töten, so daß auch sein Alter ego in der „Matrix“-Gefangenschaft stirbt.
Doch im letzten Moment verhindert Neo den Brudermord. Wider besseres Wissen entschließt er sich, in die Matrix zurückzukehren und Morpheus zu befreien. Währenddessen versucht Smith, Morpheus mit allen Mitteln zu manipulieren.
In einem furiosen Feuergefecht überwinden Neo und Trinity die Wachen des Polizeigebäudes und befreien Morpheus mit Hilfe eines Helikopters aus dem Gefängnis. Die Agenten bleiben den drei auf den Fersen, als sie zu einer Telefonzelle fliehen, aus der Morpheus und Trinity wie schon früher per Spezialcode ins Schiff zurückgebeamt werden.
Neo schafft es nicht rechtzeitig und muß sich Smith im U-BahnSchacht stellen – das Duell der Giganten. Smith unterliegt, er wird vom Zug erfaßt, doch regeneriert er sich sofort in einem anderen Körper. Während Neo seinen Häschern verzweifelt zu entkommen sucht, haben die Killerquallen die „Nebukadnezar“ entdeckt und starten ihren unerbittlichen Angriff.
Plötzlich steht Neo Smith gegenüber, es gibt kein Entkommen mehr: Von Smiths Kugeln durchsiebt, bricht er tot zusammen.
Die Rebellen sind völlig verstört, wollen ihr Unglück nicht wahrhaben. Da erinnert sich Trinity an ihre persönliche Weissagung des Orakels: „Du wirst einen Toten lieben.“ Sie liebt Neo, und kein Tod kann diese Liebe beenden. ihr Kuß holt Neo ins Leben zurück. Neo tritt wieder an, um seine Mission zu erfüllen. jetzt kann ihn niemand mehr aufhalten.

 

My Favorite Martian

In dieser intergalaktischen Komödie, basierend auf einer amerikanischen TV Serie namens „My Favorite Martian“, stößt der ambitionierte TV Reporter Tim O´Hara (JEFF DANIELS) auf einen lebensechten Marsianer, dessen Raumschiff auf die Erde stürzte. Glaubend, daß dies die Story des Jahrhunderts werden könnte und ihm sicherlich den Pulitzer Preis einbringt, macht Tim sofort Pläne den Marsianer irgendwie in die News zu bringen, doch dieser, sich als Onkel Martin ausgebend, nimmt menschliche Form an und macht seinerseits auch Pläne… Natürlich will Onkel Martin nicht erkannt werden und so bemüht er sich so menschlich wie möglich zu wirken und schafft es sogar Tim dazu zu bewegen mit ihm Sachen im Baumarkt zu kaufen um das Schiff reparieren zu können. Über die Zeit werden sie richtige Freunde und erleben bei dem Versuch das Schiff zu reparieren viele lustige Situationen. Walt Disney Pictures präsentiert „My Favorite Martian“. Eine Jerry Leider/Robert Shapiro Produktion. Ein Donald Petrie Film mit Jeff Daniels und Christopher Lloyd. Executive Producer Barry Bernardi. Geschrieben von Sherri Stoner und Deanna Oliver. Produziert von Robert Shapiro & Jerry Leider und Marc Toberoff. Der Film basiert auf der TV Serien „My Favorite Martian“, erfunden von John L Greene und produziert von Jack Chertok. Vertrieben von Buena Vista Pictures Distribution.

 

Nix Zu Verlieren

Der Film handelt von zwei grundverschiedenen Typen, die sich unter ungewöhnlichen Umständen treffen und mit der Zeit eine enge Freundschaft aufbauen. Der Schwarze (Martin Lawrence) ist eigentlich ein anständiger Mensch, doch auf Grund seiner Hautfarbe bekommt er keinen Job und versucht sich und seine Familie durch Diebstählen über Wasser zu halten. Nick Bean (Tim Robbins) ist ein sehr erfolgreicher, weißer Geschäftsmann. Als Nick eines Tages früher von der Arbeit nach Hause kommt sieht er die Schwester seiner Frau im Bett mit einem fremden Mann. Weil seine Frau und deren Schwester sich so ähnlich sehen, denkt er seine Frau würde ihn betrügen. Er findet Schmuck seines Chefs BP und denkt er währe der Mann der Mit seiner Frau schläft. Nick steigt in sein Auto und fährt, ohne nachzudenken, in irgendeine Richtung los. In einem Getto muß er an einer Ampel halten und Martin Lawrence steigt in Nicks Auto ein um ihn zu überfallen. Ohne dessen Waffe zu beachten gibt er Gas. Das ist der Beginn einer spannenden und turbulenten Reise, auf der auch Nick seine kriminellen Instinkte entdeckt. Er will sich an seinem Chef rächen, indem er ihm sein ganzes Geld klaut. Im Büro des Chefs zerstört er ein Kunstwerk, welches BP sehr mochte, und beleidigt ihn durch eine der Überwachungskameras, ohne seine Maske aufzusetzen. Kurz danach erfährt er, daß seine Frau ihn nicht betrogen hat und er versucht das Geld wieder zurückzubringen. Am nächsten Tag bemerkt er wie sein Chef die Aufnahmen des Überfalls Anschaut und versucht ihn davon abzulenken. Zum Glück hat ein „Elektriker“ (Martin Lawrence) die Aufnahme an der entscheidenden Stelle verändert. Natürlich endet der Film mit einem Happy End. Dieser bekommt einen Job bei Nicks Firma, Nick ist wieder glücklich und sein Einbruch bleibt ungestraft.

 

Ocean’s Twelve

INHALT: Vor drei Jahren hat Danny Oceans (GEORGE CLOONEY) Team einen der waghalsigsten und lukrativsten Raubüberfälle aller Zeiten durchgeführt: Mit seiner rechten Hand Rusty Ryan (BRAD PITT), dem Nachwuchs-Taschendieb Linus Caldwell (MATT DAMON), dem Sprengstoffexperten Basher Tarr (DON CHEADLE), Safeknacker Frank Catton (BERNIE MAC) und anderen räumte Danny den uneinnehmbaren Las-Vegas-Tresor des skrupellosen Unternehmers Terry Benedict (ANDY GARCIA) bis auf den letzten Cent aus.
Oceans berüchtigte Crew teilte sich die 160 Millionen Dollar Beute und ließ Gras über die Sache wachsen – man lebt jetzt bürgerlich, fällt nicht auf und hält sich an die Gesetze… auch wenn das sehr schwerfällt, was besonders Dannys Frau Tess (JULIA ROBERTS) großen Kummer bereitet.
Als jemand die Regel Nummer eins missachtet und das Team an Benedict verpfeift, ist es mit der Ehrlichkeit endgültig vorbei. Denn Benedict will seine 160 Millionen zurück – mit Zinsen. Sonst wird er ungemütlich.
Und sehr schnell begreift das Team, dass nicht nur der allmächtige Benedict seine Verbindungen spielen lässt, um Oceans Elf auf den Zahn zu fühlen…
ÜBER DIE PRODUKTION: EIN NEUER PLAN
Als Steven Soderberghs hochkarätiges Remake der klassischen Rat-Pack-Komödie „Ocean’s Eleven“ (Frankie und seine Spießgesellen) im Dezember 2001 in die Kinos kam, überraschte der weltweite Erfolg sogar die hohen Erwartungen des renommierten Produzenten Jerry Weintraub. „Ich setzte natürlich große Hoffnungen auf ,Ocean’s Eleven‘, weil wir eine fantastische Besetzung, einen genialen Regisseur, ein hervorragendes Drehbuch und eine wunderbare Geschichte hatten“, erinnert sich Weintraub, der schon eine Menge Kinohits produziert hat – die äußerst beliebte „Karate Kid“-Serie, aber auch Meilensteine wie „Nashville“ (Nashville), „Diner“ (American Diner) und „Oh, God!“ (Oh, Gott…). „Ich bin davon überzeugt, dass die Zuschauer im Kino ihrem Alltag entfliehen wollen. Sie kaufen sich eine Tüte Popcorn, eine Cola, schauen sich den Film an und haben ihren Spaß daran. Uns wurde sehr schnell klar, dass sie an ,Ocean’s Eleven‘ wirklich ihren Spaß hatten!“
Laut Weintraub kam die Frage nach einer Fortsetzung erstmals auf einer Pressekonferenz in Rom während der PR-Tour für „Ocean’s Eleven“ auf. Niemand wagte davon zu träumen, ein Ensemble dieser Größenordnung ein zweites Mal zusammen vor die Kamera zu bekommen, aber das Schicksal wollte es, dass Soderbergh am selben Abend beim Abendessen verkündete, er habe eine Idee, die neue Geschichte in der Ewigen Stadt anzusiedeln.
„Ich habe nie über eine Fortsetzung nachgedacht, bis wir auf der PR-Tour für ,Ocean’s Eleven‘ nach Rom kamen – ich verliebte mich auf Anhieb in diese Stadt“, bestätigt Soderbergh. „Als ich mir überlegte, wie man die Geschichte konstruieren könnte, blieb die Idee vom europäischen Schauplatz hängen.“
„Steven besuchte Rom damals zum ersten Mal, und ich merkte, wie seine Augen zu strahlen begannen“, erinnert sich Andy Garcia. „Die Stadt inspirierte ihn, plötzlich fing er an, über ein Sequel zu reden, und er schrieb schon daran, bevor wir wieder abreisten.“

Zurückgekehrt nach Los Angeles, ließ Weintraub sich auch von George Noflis Drehbuch „Honor Among Thieves“ anregen, ein Abenteuer über den größten Dieb Amerikas, den der größte Dieb Europas herausfordert. „Das Skript enthielt eine überragende Idee für ,Ocean’s Twelve‘. Also schickte ich es an George, Brad und Steven und bat sie, es zu lesen“, sagt Weintraub. „Alle waren begeistert. In der Story geht es um zwei Hauptfiguren – unsere schwierigste Aufgabe bestand also darin, das Buch an unser Ensemble anzupassen.“

„George Nolfi hatte sein Drehbuch im selben Stil wie ,Ocean’s Eleven‘ geschrieben“, sagt Soderbergh. „Für die Fortsetzung schwebte mir vor, dass Benedict den Räubern auf die Spur kommt – sie müssen also in Europa eine Serie von Dingern drehen, um ihm das Geld zurückzuzahlen. Und im Gegensatz zum ersten Film, wo der Spaß darin besteht, dass sie Erfolg haben und alles klappt, überlegte ich mir, dass es noch lustiger wäre, wenn diesmal von vornherein absolut alles schiefgeht. Wir beschlossen also, Georges Drehbuch mit meinen Ideen zu kombinieren, was wirklich wunderbar funktionierte. Es war also gar nicht so schwierig, ,Honor Among Thieves‘ in ,Ocean’s Twelve‘ zu verwandeln – vielmehr hatten George und ich jede Menge Ideen, die wir ursprünglich alle in dem Drehbuch unterbringen wollten, letztlich aber doch wieder streichen mussten.“

„Es ist wohl nicht übertrieben zu sagen, dass wir aus der Masse der Ideen, die wir entwickelten, leicht fünf Drehbücher hätten schreiben können“, sagt Drehbuchautor George Nolfi. „Das eigentliche Schreiben ging mir leicht von der Hand, weil ich schon derart genaue Vorgaben hatte. Das Konzept enthielt viel mehr Material, als schließlich im Skript unterzubringen war. Wir mussten es zusammenkürzen – wie wenn man einen Marmorblock mit dem Meißel bearbeitet.“

„Der wichtigste Aspekt: Wir brauchten ein Drehbuch, das funktioniert, ohne dass bestimmte Schauspieler in den Vordergrund treten“, sagt George Clooney, Soderberghs Partner in der Produktionsfirma Section Eight, die die „Ocean“-Filme mit Weintraubs Firma Jerry Weintraub Productions produziert hat. „Was unser Darstellerteam so besonders macht: Niemand hat ein so großes Ego, dass er für sich bessere Gags oder mehr Dialoge als die anderen fordert. Darüber hat auch Steven immer wieder gesprochen: Dieses Ensemble ist wunderbar großzügig. Niemand versucht die anderen an die Wand zu spielen.“

 

One Hour Photo

Seymour Parrish (Robin Williams), von allen nur „Sy“ genannt, arbeitet bereits seit zwanzig Jahren im Fotolabor eines Supermarkts. Dort entwickelt der einsame Mann mit dem freundlichen Lächeln schon immer die Bilder der Yorkins, einer scheinbar perfekten Familie, der Sy am liebsten angehören möchte.

KRITIK – INFORMATION
Regisseur Mark Romanek drehte bisher hauptsächlich Musikvideos und gibt mit „One Hour Photo“ sein Debüt als Autor und Regisseur eines abendfüllenden Spielfilms.
Thema dieses Filmes ist das altbekannte Thema „Voyeurismus“.
Eine naive, labile Persönlichkeit, die klassische gescheiterte Existenz sucht Halt in der Gesellschaft. Der Kontakt zur Außenwelt geschieht nur über Fotos, mit denen sie Einblick in die intimen, familiären Momente erhält, nach denen sie sich so sehr sehnt. Sy Parrish ist diese Person, die jeden Tag aufs Neue, Einblick in unser Familienleben mittels der Schnappschüsse unserer Fotos erhält. Sy, der seiner gesellschaftlichen Randposition überdrüssig ist, sucht sich seine Traumfamilie. Der Voyeurismus entwickelt sich zu Obsession und führt unweigerlich, zum Burnout dieser psychisch labilen Person, als sie entdeckt, daß ihr familiärer Favorit – die Yorkins – keinesfalls perfekt ist.
Die Realität ist eben anders als sie auf den Fotos erscheint. Sie stellt sich keinesfalls harmonisch und glücklich dar, sondern zeigt alle die menschlichen Untiefen, die auf den Fotos fehlen. Dieser Trugschluß bringt den Untergang. Ebenso perfekt und makellos, wie sich die Familien-Vorstellungen von Sy zeigen, stellt sich auch sein persönliches Umfeld dar. Es mangelt an chaotischer Unordnung, so daß penible Sauberkeit vorherrscht. All dies sind Elemente mit denen der Regisseur Mark Romanek den Charakter seine Hauptfigur darstellt, was ihm auch gelingt.
Alles in allem ist es ihm gelungen ein überzeugendes Psychodrama zu entwickeln. Allein schon die Tatsache, den sonst so komischen Robin Williams in dieser komplexen Charakterrolle zu erleben, lohnt den Kinobesuch. Williams zeigt die dunkle Seite seiner Schauspielkunst und macht deutlich, daß er nicht nur den Hang und das Talent zum Komischen hat. Er entpuppt sich als tiefgründiger Charakterdarsteller.

 

Der Postman

Der Film von und mit Kevin Costner spielt nach einer Endzeit-Katastrophe. Der amerikanische Staat ist aufgelöst, es gibt kein System mehr was für Recht und Ordnung sorgt. So hat sich eine Gruppe räuberischer Soldaten unter der Führung eines Ex-Vertreters zusammengefunden, die im Mittleren Westen der USA als sogenannte „Hornissen“ Gelder und Rekruten der umliegenden Dörfer und Gemeinden erpressen. Normalerweise ohne Gegenwehr, da fast sämtliche Waffen und Munition sich in ihren Händen befindet.
Kevin Costner zieht derweil als Solo-Theaterspieler von Dorf zu Dorf und verdient sich so sein Essen. Als er jedoch von den Hornissen gefangen wird, wird auch er – gegen seinen Willen – einer von ihnen. Doch ihm gelingt die Flucht und er versteckt sich in einem alten Autofrack eines verunglückten Postboten. Er beschließt sich als Postman auszugeben, Briefe zu verteilen und so Essen von den Gemeinden zu bekommen.
Die Leute schenken ihm auch sehr schnell Vertrauen und bauen nach Erzählungen von ihm, es gäbe einen neuen Staat, wieder Hoffnung auf. Auch die Hornissen hören von ihm und starten eine Jagd. Um nicht schon wieder gefangen genommen zu werden, versteckt er sich für den Winter in den Bergen. Als er zurückkommt, zählt die von ihm gegründete „Post“ schon 40 Bedienstete. Alle glauben an einen Neuanfang, doch die Hornissen setzten alles daran, diese kleine Revolution wieder zu ersticken.

 

Payback

Da ist er, lange haben wir warten müssen, aber selbiges hat nun ein Ende. Der neue Film von Mel Gibson, wird in der Presse hochgejubelt und war also auch eine Grund für uns mal zu schauen, ob sich die ganzen Euphorien auch bestätigen. Der Inhalt ist einfach und kurz erzählt: Die Welt, in der Porter (Mel Gibson) lebt, ist ein Haifischbecken: leichte Mädchen, linke Deals und falsches Spiel. Wer da überlebt – oder sich gar rächen will – braucht drei Dinge: Coolness, Skrupellosigkeit und eine gehörige Portion schwarzen Humor. Leichter hätte der Coup gar nicht laufen können: Die Kohle war bereits heiß. Als die beiden Diebe Porter und Val Resnick (Gregg Henry) sie sich unter den Nagel reißen, kann sie nicht noch heißer werden. Doch dann wird es Zeit, die Beute zu teilen, und Val macht drei Fehler: er klaut Porters Anteil; er klaut Porters Frau; und versucht Porter umzulegen. Porter überlebt, und als er wieder auf zwei Beinen stehen kann, ist er nicht mehr derselbe: für ihn gibt es keine Kompromisse mehr – und kein Erbarmen. Er will sein Geld wiederhaben, ganz egal, wie. Vals neue Bosse sind die Paten eines Verbrechersyndikats namens The Outfit, und auch sie müssen die schmerzliche Erfahrung machen: Wer Porter kaltmachen will, sollte sicherstellen, daß er auch wirklich tot ist. Alles in allem ein eher mäßiger Film, der mit Stars wie Mel Gibson, Gregg Henry, William Devane oder Lucy Alexis Liu aufwartet, aber nicht unbedingt verspricht ein großer Erfolg zu werden.

 

Reine Nervensache 2

Der Mafia-Boss Paul Vitti (ROBERT DE NIRO) sitzt in seiner Zelle in Sing Sing. Kurz vor seine Entlassung versuchen einige rivalisierende Familien Vitti aus dem Weg zu räumen. Er bekommt einen Nervenzusammenbruch. Jedenfalls sieht es auf den ersten Blick so aus und auch sein früherer Psychotherapeut Ben Sobel (BILLY CRYSTAL) glaub, nach anfänglichen Zweifeln, an eine Krankheit.
Also wird Vitti vorzeitig entlassen, aber nur unter der Bedingung, daß Sobel ihn seelisch betreut und ihn als Gast in seinem Haus aufnimmt.
Sobel hat im Moment genug Ärger am Hals und möchte sich – auch auf Rücksicht auf seine Frau – nicht nocheinmal in mit dem Mafia-Boss abgeben. Doch er hat keine Wahl, er ist Vittis einzige Chace ein normales Leben, ohne Verbrechen zu führen.
Vitti bemüht sich anfänglich auch sehr einen „normalen“ Job zu finden, allerdings hohlt ihn seine Vergangenheit schneller ein, als ihm lieb ist.
Schließlich müssen beide zusammen ein letztes großes Ding drehen.

 

Ronin

Eine Hand voll Ex-Agenten (unter anderem JEAN RENO und ROBERT DENIRO) werden beauftragt einen Silbernen Koffer zu beschaffen, dessen Inhalt streng geheim ist. Nachdem sie sich ihr Arbeitsmatreal mit einigen kleineren Komplikationen beschafft haben geht es mit dem Auftrag und der Spannung erst so richtig los. Nervenaufreibende Verfolgungsjagten und wilde Schiessereien wechseln sich in einem atemberaubendem Tempo ab, bei dem kein Auge trocken bleibt. Die Spannung bleibt auch zwischen den Actioneinlagen und wilden Schusswechseln erhalten, denn fast keine der handelnden Personen ist das, was sie zu sein scheint.
Eine durchdachte, mitreissende Story, ein Staraufgebot der Sonderklasse, exzelent in Szene gesetzte Autofahrten durch die engen Strassen von Nizza und eine stimmungsvolle Atmosspähre machen diesen Film zu einem der besten seines Geres, und er war DER Action-Agententhriller des Jahres ´98.

 

Scary Movie 2

Kaum haben sie den Highschool-Horror von Scary Movie überlebt, sehen sich Shorty (Marlon Wayans), Ray (Shawn Wayans), Cindy (Anna Faris), und Brenda (Regina Hall) einem neuen Schrecken gegenüber: dem College! Doch zum Glück plant ihr Professor (Tim Curry) ein experiment mit seiner Studentengruppe, und so gibt es statt Unterricht eine Nacht in einem Spukhaus. Dort treibt, nach einem reichlich fehlgeschlagenen Exorzismus, ein Poltergeist sein Unwesen, der in Cindy seine verstorbene Frau zu erkennen glaubt, was ihn allerdings nicht davon abhält, auch mal unsichtbar zu einer anderen ins Bett zu kriechen – mit unerwarteten Konsequenzen. Und das bleibt nicht die einzige Überraschung, die er seinen Besuchern zu bieten hat….
Noch schamloser, noch gnadenloser präsentiert Keenen Ivory Wayans seinen neuen, zügellos-scharfzüngigen Parodie-Trip Scary Movie 2. Während im ersten Teil vorrangig aktuelle Teen-Schocker persifliert wurden, nehmen die Wayans-Brüder in Scary Movie 2 Hollywood-Blockbuster wie “Drei Engel für Charlie”, “Mission: Impossible 2”, “Hollow Man” sowie die Horror-Klassiker “Der Exorzist” und “Poltergeist” aufs Korn. Natürlich kommen auch die Tennie-Schocker wieder nicht zu kurz. In die verschiedenen Charaktere der wüsten Komödie schlüpfen mit Anna Faris, Regina Hall, Marlon und Shawn Wayans erneut die Stars aus dem ersten Teil. An ihrer Seite spielen die “Beverly Hills, 90210”- Darstellerinnen Kathleen Robertson und Tori Spelling sowie die bekannten US-Stars James Woods und Tim Curry. Wem der erste Teil gefallen hat der sollte sich den Zweiten auf gar keinen Fall entgehen lassen, da dieser noch lustiger ist. Wer sich jedoch beim ersten Teil nur stellenweise amüsiert hat und nicht so recht überzeugt wurde sollte sich das Geld für den Kinobesuch des zweiten Teils sparen.

 

Der Schakal

Richard Gere, ein IRA-Terrorist wird vom FBI aus einem Hochsicherheitsgefängnis geholt, da befürchtet wird ein Agent namens „Der Schakal“ sei angeheuert worden, den FBI-Direktor zu töten. Da das FBI aber nicht mal sicher ist ob es diesen „Schakal“ überhaupt gibt, heuern sie Richard Gere an, der angibt diesen schon mal gesehen zu haben.
Die Jagd beginnt, während der Schakal (gespielt von Bruce Willis) mit seinen 3 Identitäten von Helsinki über Montreal in die USA reist und dabei Sachen wie eine Mobilfunkgesteuerte Abschussvorrichtung mit Hochleistungspräzisionsfernrohr und eine Riesenkanone mit „Splittermunition“ kauft, tappt das FBI noch weitgehend im dunkeln.
Doch als der Schakal seine ganzen Utensilien von Kanada via Jacht in die USA schmuggeln will, ist das FBI schon da. Es kommt zu einem Aufeinandertreffen der beiden Protagonisten, doch der Schakal kann fliehen. Sofort ist Richard Gere aber klar: es muss einen Verräter in den Reihen des FBI geben, da der Schakal nicht überrascht war ihn zu sehen. Diesen ausgeschaltet, tötet Bruce Willis ein paar FBI-Agenten und hinterlässt eine Nachricht: „Du kannst Deine Frau nicht retten!“
Nun ist es klar, der Schakal will nicht den FBI-Direktor, sondern die First-Lady. Ein großes Gemetzel beginnt an dem am Ende das Gute triumphiert.

 

Shang-High Noon

Am 12. Oktober fand im Kölner CINEDOM die Deutschland-Premiere von SHANG-HIGH-NOON, dem neuen Film von und mit Jackie Chan, mit anschließender Premierenparty in der „Alten Ziegelei“ statt. Zu dieser Premierenfeier war Jackie Chan extra nach Köln gereist, um seinen neuen Film der Öffentlichkeit schon eine Woche vor dem offiziellen Kino-Start in Deutschland vorzustellen. Im Anschluss an die Filmvorführung gab der vom großen Jubel begeisterte Jackie Chan den geladenen Gästen und der anwesenden Presse ein kurzes Statement und ließ sich für seinen Film feiern. Mit bereitgestellten Bussen ging danach zur Premierenfeier. Dafür war eigens eine ehemalige Ziegelei umgestaltet worden. Im Stile des Films war eine Western-Kulisse aufgebaut worden, u.a. mit einem Planwagen voll amerikanischen Bieres und einem riesigen Country-Buffet. Dank des großen Aufwandes entstand eine sehr schöne Atmosphäre und die geladenen Gäste feierten ausgelassen. Neben Jackie Chan waren zahlreiche Prominente wie dem Box-Weltmeister Sven Ottke, Dolly Buster, BB-Alex, Dunja Reiter und dem Präsidenten von Fortuna Köln Jean Löring sowie einige Daily-Soap-Stars erschienen.

Zum Film:
„East meets West“, so das Motto des neuesten Werkes von Jackie Chan. Der kampferprobte Martial-Arts-Star aus dem Osten hat diesmal eine Mission im Wilden Westen zu erfüllen. Jackie Chan spielt die Rolle eines Dieners des chinesischen Kaisers, der die entführte Prinzessin Pei Pei (gespielt von Lucy Liu, bekannt aus Ally Mac Beal) befreien soll. Im Wilden Westen bekommt er zwei Gefährten an seine Seite gestellt: den Gangster Roy O`Bannon (Owen Wilson) und ein Indianermädchen (Brandon Merrill). Auf seinem schwierigen Weg zur Befreiung der Kaiserin muss er zuerst unzählige Abenteuer bestehen und sich in einer völlig anderen Welt zurecht finden.

Nach eigenen Angaben war der Film für Jackie Chan eine Erfüllung eines Kindheitstraums, da er schon immer die Rolle eines Cowboys spielen wollte. Dazu musste er seine anfänglich große Angst vor Pferden überwinden. In diesem Film wird im Gegenteil zu seinen früheren Werken wesentlich mehr Wert auf visuelle Effekte und Eindrücke (Gegensatz der Verbotenen Stadt und des Wilden Westens) als auf Kampfszenen gelegt. Leider ist die Story nichts neues, sondern stark an seine vorherigen Werke angelehnt. Zudem ist man spektakulärere Stunts gewöhnt. Aber für echte Fans der virtuosen Stunts und der eigenen Komik eines Jackie Chans ist dieser Film mit Sicherheit unverzichtbar.

 

Southpark – Bigger Longer Uncut

Sonntagmorgen in SouthPark, Colorado. Noch herrscht Frieden in dem verschneiten Bergnest. Die Drittklässler weigern sich erfolgreich, die Eltern in die Kirche zu begleiten – sie gehen lieber ins Kino. Denn dort läuft „Feurige Ärsche“, der neueste Film ihrer Idole Terrance & Phillip. Cartman, Kenny, Kyle und Stan sind schwer enttäuscht, als der Mann an der Kasse sie nicht hineinlässt: Der Film ist wegen seiner unflätigen Sprüche erst ab 18 Jahren freigegeben.
Doch die Kids lassen sich nicht aufhalten: Sie versprechen einem Obdachlosen eine Flasche Schnaps, damit er ihnen die Kinotickets besorgt. Auf der Leinwand stecken Terrance & Phillip diesmal ihre Fürze in Brand, und ihre Fluchkanonaden decken die ganze Bandbreite zwischen „Furzen“ und „Ficken“ ab.
Die Kids sind begeistert und texten ihre Freunde beim Schlittschuhlaufen mit dem neuen Vokabular zu. Stan ist eifersüchtig, denn seine große Liebe Wendy hat sich mit dem arroganten Streber Gregory angefreundet. Alle bekommen rote Ohren von den schlimmen Wörtern, und natürlich gehen alle sofort ins Kino.
Lehrer Garrison fällt am nächsten Morgen aus allen Wolken, als seine Schüler ihn mit den wüstesten Beschimpfungen abblitzen lassen. Auch der Beratungslehrer kann die völlig verkorksten Kleinen nicht kontrollieren, und sehr schnell stehen die Eltern auf der Matte, um ihren Rangen den Mund zu waschen.
Während als erste Maßnahme alle „Terrance & Phillip“-T-Shirts aus der Schule verbannt werden, holt sich der unglücklich verliebte Stan beim Koch Rat. Der gibt Stan den Tipp eines erfahrenen Mannes: „Du musst die Klitoris finden – dann fressen dir alle Frauen aus der Hand!“
Terrance & Phillip setzen ihren Siegeszug durchs Kino und durch die Pop-Charts fort. Auch das Fernsehen berichtet über die populären BlähBoys. In den Nachrichten meldet sich Kyles Mutter, Sheila Broflovski, zu Wort, sie hat sich an die Spitze der Elternbewegung gegen den Unflat dieser Welt gestellt. Und sie hat den Feind bereits eingekreist: Es sind die Kanadier, denn der schreckliche Film, der die Jugend verdirbt, stammt aus dem Nachbarland der USA. Vergeblich versucht der kanadische „Spielfilmminister“, Sheila von der Friedfertigkeit und Unschuld seiner Landsleute zu überzeugen.
Unterdessen müssen die lieben Kleinen einen Rehabilitationskurs absolvieren. Der Vertrauenslehrer schlägt mit einem freundlichen Liedchen Alternativen für die ungehörigen Ausdrücke vor: Es muss nicht immer „Arschloch“ heißen -„Po-Loch“ geht doch auch…
Die Kids hält das nicht davon ab, ihren Lieblingsfilm immer wieder anzusehen. Am Kinoausgang wettet Cartman, dass Fürze nicht wirklich brennen. Kenny macht die Probe aufs Exempel, sein Furz brennt tatsächlich, und Sekunden später steht der ganze Kenny in Flammen. Ein beherzter Trucker löscht das Feuer, indem er Kenny unter einer Ladung Streusalz begräbt.
Der lebensgefährlich verletzte Kenny wird von den Ärzten im OP buchstäblich auseinander genommen. Sein Herz landet in einem Mikrowellenherd neben einer Backkartoffel. Leider wird ihm später statt des Herzens die Kartoffel eingepflanzt. Kenny stirbt und schwebt in den Himmel. Überglücklich sieht er bereits vollbusige Engel auf sich zukommen, als er jäh abstürzt und in der Hölle landet.
Die Kids sehen sich Conan O’Briens Talkshow im Fernsehen an, denn neben Brooke Shields hat Conan die Superstars Terrance & Phillip zu Gast. Vor laufenden Kameras werden die beiden verhaftet. Conan muss zugeben, dass er sich mit der Eltern-Liga verschworen und die Stars heimtückisch verraten hat. Deprimiert und reuevoll stürzt sich Conan aus dem Fenster und zu Tode.
Vor der UN-Vollversammlung kommt es zu einer hitzigen Debatte: Der kanadische Botschafter verlangt die sofortige Freilassung von Terrance & Phillip. Aber er wird von den Amerikanern nur ausgelacht.
Die Kanadier beantworten den Affront mit sofortiger Mobilmachung. Kanadische Bomber fliegen einen ersten Angriff und legen das Haus der Baldwin-Brüder in Schutt und Asche. Präsident Clinton ruft den nationalen Notstand aus und erklärt Kanada den Krieg. Die in den USA lebenden Kanadier werden in KZs interniert. Gleichzeitig kündigt Clinton die öffentliche Hinrichtung von Terrance & Phillip an. Außerdem stellt er seine frisch berufene Beleidigungsministerin vor: Sheila Broflovski!
jetzt bekommen auch die Kids die eiserne Hand der Eltern zu spüren. Cartman begeht den Fehler, sich mit einem Song über die „Schlampe“ Sheila Broflovski Luft zu machen. Dr. Vosknocker pflanzt ihm daraufhin eine V-Chip in den Kopf, der ihm automatisch einen Stromstoß versetzt, wenn er ein verbotenes Wort ausspricht. Während Toronto von amerikanischen Bomben dem Erdboden gleichgemacht wird, brennen überall im Lande die Scheiterhaufen – alles, was an Terrance & Phillip erinnert, geht in Flammen auf.
Es wird höchste Zeit für die Kids, eine Rettungsaktion für ihre Helden zu starten. Aber wie? Wehmütig denken sie an ihr Eiskunstläufer-Idol, sie fragen sich: „Was würde Brian Boitano tun?“ Per Internet rufen sie alle Widerständler zusammen – Kennwort „La Resistance“.
Kenny wird in der Hölle Zeuge der sexuellen Beziehung zwischen dem Satan und dem jüngst verstorbenen Saddam Hussein. Der Satan ist dabei nicht glücklich und träumt von einer kühleren Welt. Mit einem Solotanz und einem Lied kann Saddam den Satan jedoch ‚davon überzeugen, dass er im Grunde ein ganz lieber Kerl ist. Die beiden versöhnen sich wieder.
Kenny erscheint den Kids als Geist und macht ihnen Mut. Bei der Versammlung im Lagerhaus sind sogar Wendy und Gregory dabei: Auch sie haben das neofaschistische Vorgehen der Eltern satt und wollen für die Freiheit kämpfen.
Der US-General entwirft seinen Schlachtplan: Ein Bataillon schwarzer Soldaten soll als „menschliches Schutzschild“ an vorderster Front verheizt werden, damit dann weiße Soldaten vorstoßen können. Während sich alles für die große Schlacht rüstet, rekrutieren die Kids den kanadischen Schüler Christophe für ihre Sache: Er wird der „Maulwurf“ genannt.
Der Tag der Hinrichtung ist da: Tausende von Soldaten haben sich in einem riesigen Stadion eingefunden. Der elektrische Stuhl ist auf der Bühne installiert. Im Vorprogramm treten Winona Ryder mit einer Pingpong-Nummer und Big Gay Al mit einem patriotischen Song auf Währenddessen hat sich der Maulwurf bis unter die Bühne gegraben, um die Todeskandidaten zu befreien. Doch die Aktion misslingt – der Maulwurf stirbt den Heldentod mit einem Lied auf den Lippen.
In einer Vision erscheint dem verzweifelten Stan eine gigantische Klitoris, die ihm sein Selbstvertrauen zurückgibt. Mit neuem Mut stellen sich die Kids gegen die Kriegstreiber. Sie warnen die Eltern und Militärs ein letztes Mal: Wenn Terrance & Phillip sterben, wird Satan die Welt regieren. Sheila Broflovski lässt sich davon nicht beeindrucken. Eigenhändig erschießt sie Terrance & Phillip. Es kommt zu einer blutigen Schlacht, die der entfesselte Satan dominiert. Cartman stellt fest, dass er die Stromstöße in seinem Kopf als Strahlenwaffe gegen andere einsetzen kann. Auf diese Weise wird Saddam gegrillt und stirbt seinen zweiten Tod.
Das letzte Wort hat Kennys Geist. Nach vollbrachten Heldentaten hat er einen Wunsch frei. Er wünscht sich, das furchtbare Gemetzel ungeschehen zu machen: Die Toten stehen auf, die Eltern sehen ihre Fehler ein – alles auf Anfang in SouthPark, Colorado.

 

Speed 2 – Cruise Control

Annie Portner (Sandra Bullock) und ihr neuer Freund, Cop Alex Shaw (Jason Patrick), verbringen ihren Urlaub auf einem Kreuzfahrtschiff in der Karibik. Natürlich verläuft der Urlaub anders als geplant, denn: ein rachsüchtiger Computerspezialist (Willem Dafoe), der seinen Job bei der Flotte verloren hat, bringt das Schiff unter seine Kontrolle und steuert es auf einen Öltanker zu. Während des Evakuierungschaos befreit Annie die eingeschlossenen Passagiere, Alex rettet ein taubstummes Mädchen und ändert den Kurs des Schiffes. Danach beginnt die Jagt nach dem Terroristen, der Annie kurzfristig als Geisel nimmt und flüchtet. Zum Showdown kommt es, als eine Inselpromenade das Schiff zum stehen bringt und der Terrorist samt Öltanker in die Luft fliegt.

 

Starship Troopers

Der Hintergrund: Starship Troopers spielt in der nahen Zukunft (in ca. 100 bis 200 Jahren). Die einzelnen Regierungen wurden aufgelöst und durch die Föderation ersetzt. Die Macht liegt in den Händen der Militärs, denn nach der allgemeinen Meinung kann nur der regieren, der gelernt hat, für die Erde und deren Sicherheit sein Leben zu geben. Die Bevölkerung teilt sich also in zwei Klassen; die Militärs und die Zivilisten. Den Zivilisten ist es nicht erlaubt, am Regierungswesen teilzuhaben, d.h. sie dürfen weder wählen noch ein Regierungsamt übernehmen. In allen anderen Bereichen sind sie gleichberechtigt. Eine Trennung zwischen Rassen und Geschlechtern gibt es weder beim Militär noch bei Zivilisten. Der Film spielt während der großen Bugkriege. Die Bugkriege sind die Kriege zwischen den Menschen und den Bugs, die die Erde immer wieder aus einer anderen Galaxie mit Kometen beschießen. Die führenden Militärs spielen die Bedrohung durch die Bugs zuerst herunter, stellen sie als rein instinktiv handelnde Wesen dar, müssen aber später zugeben, daß sie intelligent sind und eine ernste Bedrohung darstellen. Die Propaganda und die Uniformen, sowie die Art der Regierung und die Einstellung, die einzig intelligente Spezies im Universum zu sein erinnern bewußt an die Nazizeit und ihre Folgen. So kann man schon nach kurzer Zeit den Ausgang des Films vorhersagen.

Die Handlung: Hauptcharakter des Films ist Rico, der Sohn eines reichen Zivilisten. Die erste Szene zeigt wie er, während des ersten Angriffs auf die Bugs, stark verwundet wird. Hiernach folgt eine Rückblende um ein Jahr. Nun folgt der Werdegang des 18jährigen Zivilisten Ricos zum Kompanieführer der M(obilen)I(nfantrie). Es wird gezeigt, wie er sich entschloß zum Militär zu gehen, weil seine Freundin diesen Weg gewählt hatte und er sie nicht verlieren wollte, wie er die Ausbildung fast abgebrochen hat, weil seine Freundin ihn trotzdem verließ und er am Tod eines Rekruten Schuld hatte und wie er schließlich in den Krieg zog, bis hin zum Anfang des Films. In der nächsten Szene sieht man wie seine Freunde ihn in seinem „Heilungstank“ besuchen und ihm seinen Totenschein zeigen. Hierauf folgt der nächste Krieg gegen die Bugs, der besser vorbereitet wurde, aber trotzdem sehr verlustreich verläuft. Am Ende wird schließlich ein „Brainbug“ gefangen, der die Operationen der Bugs koordiniert. Die Militärs erhoffen sich mit durch das Studieren dieses Bugs den Sieg.
Ungereimtheiten in der Handlung: Abgesehen davon, das der Film in der Zukunft spielt und viele darin vorkommende Kriegsgeräte noch nicht erfunden sind, gibt es einige Dinge die nicht oder nur schwer erklärbar sind; Warum können am Anfang des Films 7 MIs einen Bug gerade so in Schach halten, während später 3 von ihnen genügen um einen zu töten und kurz darauf einer sogar eine ganze Bug-Streitmacht aufhält?
Warum wird der Brainbug angeblich von nur einem MI eingefangen, wo doch 30 nötig sind, um ihn überhaupt zu bewegen? Worin besteht der Sinn einer MI-Rüstung, wenn sie noch nicht einmal die Arme beschützt und bei jedem Zusammenstoß mit Chinin aufreißt wie Papier? Warum schießen MIs mit Maschinengewehren, wo doch Raketenwerfer oder Schrotflinten um ein Hundertfaches effektiver sind? Und warum hat man den Boden der MI-Festungen nicht metallverkleidet, wo die Bugs doch andauernd aus der Erde kommen?
Vergleich zum Buch: Eigentlich ist es immer so, daß das Buch besser ist als der Film, also warum sollte es hier anders sein? Hier ist es aber so, daß die Handlungen von Buch und Film stark von einander abweichen. Das Buch wurde 1959 von Robert A. Heinlein geschrieben, der sich angesichts des Filmes wohl im Grabe umdreht. Das Buch enthält wesentlich mehr, wesentlich glaubwürdigere und wesentlich bessere Sience Fiction als der Film auch nur andeutet. Sehr vermißt habe ich den MI-Kampfanzug, der sicherlich für einige Spezialeffekte gut gewesen wäre. Auch der politische Hintergrund wird im Buch besser und glaubwürdiger dargestellt. Hier ist im Film nur die Parodie auf die Nazis vorhanden.
Fazit: Schade das eine so gute Vorlage, wie sie das Buch bietet, und die Arbeit, die in den Special Effekten steckt, einfach in einer miesen Story verschwendet wurde. Wer also Lust auf gute Sience Fiction und ein bißchen Zeit hat soll das Buch lesen. Wer eine (unbeabsichtigte) Splatter-Komödie mit Spezial Effekten sucht kann sich den, dank der guten Vermarktung, erfolgreichen Film ansehen.

 

Der Sturm

Der Film von Wolfgang Peterson (Das Boot, Air Force One) erzählt die wahre Geschichte von einer Hand voll unerschrockener Männer und Frauen, die täglich ihr Leben aufs Spiel setzen, wenn sie mit ihren Fischerbooten und Seenotrettungskreuzern den unberechenbaren Naturgewalten trotzen.
Im Herbst 1991 stösst der Hurricane Grace vor der Ostküste der USA auf zwei weitere Schlechtwetterfronten. Dadurch braut sich der gewaltigste Sturm seit Menschengedenken zusammen.
Der Wetterbericht hält den Kapitän Billy Tyne (GEORGE CLOONEY) trotzdem nicht davon ab, mit der „Andrea Gail“ auszulaufen. Tyne kann nicht die hervorragenden Fangquoten seiner Kollegin Linda Greenlaw (MARY ELIZABETH MASTRANTONIO) vorweisen – im Gegenteil.
Mit seiner verzweifelten Aktion will er seine Schlappe in weit entfernten, reichen Fischgründen wettmachen. Mit an Bord befindet sich Bobby Shatford (MARK WAHLBERG), der seine Scheidung finanzieren muss, um mit seiner Freundin Chris (DIANE LANE) ein neues Leben beginnen zu können. Gegen ihren Willen heuert er bei Billy an, denn er sieht keine andere Möglichkeit, das Geld zusammenzubringen.
Ihr Leben riskieren die Fischer sowieso jeden Tag. Doch diesmal müssen sie erfahren, wie gnadenlos die See wüten kann.

Ein Effekt-Geladener Action-Thriller, in dem der perfekt-animierte Sturm die eigendlichen Hauptdarsteller Clooney und Wahlberg locker an die Wand spielt. Dabei sind die schauspielerischen Leistungen, die geboten werden nicht etwa schlecht, sondern ganz im Gegenteil: Clooney und co. miemen hervorragend die Fischer und Seeleute des kleinen Ortes „Gloucester“, umso realer wirkt der alles überschattende Sturm in dem Film. Zu erwähnen sind wohl auch Clooney’s Versuche der Fischerei einen romantischen Hauch zu geben, die allerdings ungewollt ins Komische abrutschen(„…und Du weisst, Du bist ein Schwertfischkapitän!“). Wohl für jeden was dabei.

 

Die Thomas Crown Affäre

Sein Name ist Crown. Thomas Crown. Selfmade-Millionär. Erfolgsmensch. Kunstliebhaber. Und genialer Gemäldedieb. Einst spielte Steve McQueen den legendären Part in dem Krimiklassiker. Diesmal übernimmt Pierce Brosnan die Rolle des charmant cleveren Ganoven (und ist zugleich Produzent). Seine Gegenspielerin ist nicht weniger smart: die attraktive Versicherungsdetektivin Catherine Banning (Rene Russo) hat bislang noch jeden Betrüger zur Strecke gebracht. Auch hier zieht sie alle Register, um das millionenschwere Monetbild zurückzubekommen. Thomas Crown ist Stammgast in der New Yorker Gemäldegalerie. Vor allem die französischen Impressionisten haben es ihm angetan. Wie immer plaudert er freundlich mit dem Personal. An diesem Tag jedoch interessieren sich auch finstere Gestalten für die schöne Kunst: technisch bestens ausgestattet und mit verblüffender Kenntnis der Örtlichkeiten gelangen die Diebe über den Lieferanteneingang in das Museum.
Versteckt in einer Skulptur schmuggelt sich die Bande wie in einem trojanischen Pferd in das Gebäude. Mit Präzision und Artistik wird zunächst das gesamte Sicherheitssystem ausgeschaltet. Über dem Glasdach des Museums wartet bereits ein Helikopter für den Abtransport der Beute. Als Aufseher getarnt vertreiben die Ganoven die Besucher aus einem Saal der Gemäldesammlung.
Auch Thomas Crown muss den Raum verlassen. Doch gelingt es ihm, im letzten Moment noch die echten Wärter zu wranen. Alarm wid ausgelöst. Eisengitter versperren die Türen. Ein Großaufgebot der Polizei verhaftet die Gangster. Der große Coup mißlungen ?
Nicht ganz: denn das teuerste Bild ist spurlos verschwunden.Die Polizei steht vor einem Rätsel. Derweil steigt vor dem Museum ein gutgelaunter Thomas Crown mit einem Aktenkoffer ins nächste Taxi. In seinem pompösen Büro warten andere Geschäfte. Knallharte Bankleute wollen Crown dort zu einem Verkauf zwingen. Das triumphierende Lachen vergeht ihnen schnell, als sie nach der Unterschrift des Vertrages bemerken, dass sie elegant über den Tisch gezogen wurden. In ein paar Minuten ein paar Millionen verdient.
Unterdessen kommt Polizist McCann (Denis Leary) bei seinen Ermittlungen nur schlecht voran. Das Verhör der osteuropäischen Ganoven scheitert bereits an den Sprachschwierigkeiten. Und dann mischt sich auch noch die Versicherungsdetektivin Catherine Banning in seine Arbeit ein.
Die coole Lady erkennt schnell, dass der spektakuläre Raubzug nur ein gelungenes Ablenkungsmanöver war. Auf den aufgezeichneten Videobändern der Überwachungskameras bemerkt sie, dass vor dem Raub unter einer Besucherbank ein Aktenkoffer versteckt war., der anschließend fehlt. Als Thomas Crown zur Zeugenaussage aufs Revier kommt, hat die erfahrene Ermittlerin instinktiv einen Verdacht – doch leider keine Beweise.
Um den schweren Verlust des Museums auszugleichen, erweist sich Crown als großzügiger Mäzen und stellt ein Werk seiner eigenen Kunstsammlung zur Verfügung. Bei der feierlichen Zeremonie geht Banning zum Angriff. Sie weiß, dass nur Thomas Crown der Dieb gewesen sein kann. In der Hoffnung, ihn damit aus der Reserve zu locken, sagt sie ihm die Tat auf den Kopf zu. Crown gibt sich gelassen. Zugleich ist er fasziniert von soviel Cleverness.
Und zudem ist die smarte Lady eine wunderschöne Frau. Endlich eine Herausforderung. Und endlich auch eine Hoffnung auf die große Liebe. Denn so erfolgreich er im Geschäftsleben ist, so erfolglos bleibt Crown bei seinen privaten Beziehungen. Seine Psychologin (Faye Dunaway) kann längst ein Klaglied davon singen.
Der schönen Catherine freilich geht es da ganz ähnlich. Schnell spüren die beiden Gegenspieler, dass sie auf derselben Wellenlänge liegen. Umso mehr genießen sie ihr hochkarätiges Katz- und Mausspiel. Wie in einem Jazzduett spielen sie mit ihren Verführungskünsten. Doch im Hintergrund läuft das raffinierte Such- und Versteckspiel immer mit.
Einer stürmischen Liebesnacht in Crowns luxoriöser Wohnung lässt Catherine eine Polizeirazzia folgen – ohne Erfolg. Umso mehr erhofft sie sich danach, beim gemeinsamen Kurzurlaub in der Karibik, das gesuchte Bild zu finden.
Crown ahnt, dass sich die Schlinge immer enger um seinen Kopf zieht – und er genießt die Situation ebenso wie die Zeit mit der schönene Lady. Schließlich verspricht er seiner Rivalin, das Bild zurück ins Museum zu bringen und ein neues Leben mit Catherine anzufangen. Ein perfekter Plan. Doch dann trifft Catherine überraschend in Crowns Appartment auf die junge Anna (Spaniens Supermodel Esther Canadas). Tief enttäuscht informiert sie Detective McCann vom geplanten Vorhaben des Meiserdiebs.
Als Crown das gestohlene Bild ins Museum zurückbringen will, wimmelt es dort von Polizei. Doch der Millionär hat noch einen verblüffenden Trumpf im Ärmel. Mit einem genialen Coup überrascht er die Cops und Catherine gleichermaßen. Ein Thomas Crown ist eben nicht zu fassen – oder doch?

 

Toy Story 2

Woody is back! Da ist er wieder, nach 2 Jahren melden sich Woody und seine Freunde wieder zurück auf den Leinwänden deutscher Kinos. War Toy Story damals ein so großer Erfolg in den Kinos (wir berichteten in unserem Printmedium), nicht allein da es der erste komplett am Computer erstellte Kinofilm war, melden sich Disney und Pixar mit der Fortsetzung zurück. Wieder müssen unsere Freunde große Abenteuer überstehen um am Ende das große finale Lied gemeinsam singen zu können. Und diesmal wird es für unsere Freunde richtig gefährlich, Woody soll nämlich nach Japan verkauft werden… Alles fängt wieder ganz idyllisch in Andys Kinderzimmer an, die Spielsachen organisieren ihr kleines Leben im Kinderzimmer, Woody freut sich auf den Ausflug ins Feriencamp mit Andy und plötzlich passierts: Woodys Arm reißt ein und hängt nun losen an ihm runter. Andy ist ganz traurig und läßt Woody lieber zu hause, damit er nicht ganz kaputt geht, was Woody natürlich sehr traurig macht. Im Regal findet er den Pinguine, der schon länger kaputt ist. Der Tag kommt, die Tür öffnet sich, Andys Mutter kommt rein, schnappt sich den Pinguine und bringt ihn raus zu den anderen Sachen, zum Garagenverkauf. Das kann Woody natürlich nicht zulassen und er veranläßt eine große Rettungsaktion. Mit Hilfe des Hundes kommt er unbemerkt raus, holt den Pinguine und macht sich auf den Rückweg, doch dann passiert es: Ein Kunde klaut Woody! Oben im Kinderzimmer, hinterm Fenster herrscht große Aufregung, den Andys Mutter bemerkt den Diebstahl nicht und dann ist der Dieb auch schon weg. Buzz, in der ersten Folge noch von Woody gerettet, macht sich mit ein paar Freunden auf den Weg in die „wirkliche“ Welt um Woody zurückzuholen. Es beginnt ein Abenteuer für unsere Freunde was sie so schnell nicht vergessen werden, sie müssen vielbefahrene Straßen überqueren, mit Buzz´s Doppelgänger fertig werden und Woodys Entführer austricksen. Wie es ausgeht, dieses spannende Abenteuer, findet ihr besser selber raus. Lohnen tut es sich auf alle Fälle.

 

John Carpenters Vampire

Im Auftrag des Vatikan ziehen Jack Crow (James Woods) und seine Mannen durch Amerika, um Vampire zu vernichten. Dies tun sie auch gleich zu Beginn des Films, wenn sie ein Vampirnest in einem verfallenen Bauernhaus ausheben und die Blutsauger nach und nach an die Sonne zerren, wo diese standesgemäß verbrennen. Soweit, so gut, doch dummerweise sollte sich eigentlich bei einem Vampirnest immer auch ein Meistervampir aufhalten, der seinesgleichen nicht im Stich zu lassen pflegt. Aber egal, jetzt wird erstmal mit Nutten und Bier gefeiert. Doch plötzlich taucht Valek (Thomas Ian Griffith), der erste Vampir überhaupt, also sozusagen der Obermeistervampir, der von der Kirche selber geschaffen wurde, auf, um die Seinen zu rächen. Nur Jack, sein Freund Montoya (Daniel Baldwin) und die Prostituierte Katrina (Sheryl Lee) überleben das Blutbad. Katrina, die von Valek gebissen wurde, soll die beiden Jäger dank ihrer telepathischen Verbindung zu ihrem Meister führen. Dieser ist auf der Suche nach dem magischen Berzier-Kreuz, das ihm die Fähigkeit, auch bei Sonnenlicht durch die Lande zu ziehen, geben könnte. Also gilt es ihn aufzuhalten, bevor ihm selbiges gelingt…
Die einhellige Meinung der Presse, daß dieser Film das Genre neu belebt, ist absolut nicht nachzuvollziehen. Das einzig neue an diesem Film ist, daß hier nicht Vampire in Massen getötet werden (à la Blade), sondern Menschen auf jede nur erdenkliche Weise geschlachtet werden.
Über einige Logikfehler muß man bei einem solchen Film ja schon gezwungenermaßen hinwegsehen, oder wie ist es zu erklären, daß Valek ein ganzes Dorf innerhalb kurzer Zeit zu Vampiren rekrutieren kann, obwohl die Transformation eines Menschen zu einem solchen doch ungefähr 48 Stunden dauert, die vorher gebissene Katrina allerdings nach dem großen Showdown anscheinend immer noch nicht ganz damit fertig ist, da sie sich im Sonnenlicht noch einigermaßen wohlzufühlen scheint.
Bleibt abschließend nur zu sagen: Für Splatterfans wahrscheinlich genau das richtige, für Kinofans genau das falsche.

 

Very Bad Things

Very Bad Things beginnt locker und witzig, fast wie eine ganz normale Komödie: Regisseur und Drehbuchautor Peter Berg beschreibt eher harmlos die Hochzeitsvorbereitungen der zwei typisch, amerikanischen Durchschnittsbürger Laura Garrety und Kyle Fisher. Laura wünscht sich nichts sehnlicher als eine Hochzeit ganz in Weiß, natürlich in der Kirche und mit allem was dazu gehört. Fast krankhaft plant sie den kompletten Ablauf ihrer Traumhochzeit und bis auf ein paar Kleinigkeiten ist alles vorbereitet. Kyle möchte nichts weiter, als die Frau heiraten die er liebt und versucht so gut es geht Lauras Vorstellung einer Traumhochzeit zu erfüllen.
Doch bevor sich die zwei das Ja-Wort geben können, beschließen Kyles Freunde (der Immobilienmakler Robert Boyd, der Mechaniker Charles Moore und die Berkow-Brüder Adam und Michael) den Abschied vom Junggesellendasein noch einmal so richtig zu feiern. Ein letztes Mal soll Kyle das Leben genießen und zwar ohne seine – doch manchmal etwas nervige – Braut Laura.
Robert organisiert diesen letzten großen Abend in der Glitzerstadt Las Vegas. Dort angekommen sieht auch alles nach einer wirklich gelungenen Party aus und Kyle genießt den Abend genau so ausgelassen wie seine vier Freunde, die das Hotelzimmer völlig auf den Kopf stellen. Diverse Drogen, viel Aklohol und eine Prostituierte sorgen zusätzlich für Stimmung.
Doch dann kommt alles anders als ursprünglich geplant, Kyles Freund Michael nimmt die Frau mit ins Badezimmer, rutscht auf dem nassen Boden aus und fügt ihr durch den Handtuchhaken an der Wand eine tödliche Kopfverletzung zu.
Völlig mit Blut beschmiert gesteht er seinen Freunden den Unfall, die jetzt verständlicherweise ihre gute Laune verloren haben.
Nach kurzer Diskussion entscheidet man sich dafür, die Polizei nicht einzuschalten und die Leiche lieber in der Wüste von Las Vegas zu vergraben. Noch bevor die Aufräumarbeiten im Zimmer beginnen können klopft ein Wachmann an der Tür, der sich aufgrund des Lärms nach dem allgemeinen Wohlbefinden erkundigen möchte. Er inspiziert das Zimmer, entdeckt die Leiche und muß folglich auch dran glauben.
Gemeinsam fährt man in die Wüste, um die mittlerweile in handliche Stücke zersägten Körper zu vergraben.

Aber das ist erst der Anfang des Horror-Trips, denn wer kann so eine nervliche Belastung schon einfach wegstecken? Zu Hause angekommen wächst die Belastung noch weiter und auch die Anzahl der Morde steigt rapide an. Und alle sind nötig, um den ersten zu vertuschen.

 

Verrückt nach Mary

Mary (Carmen Diaz) hat´s nicht leicht. Sie wird gleich von drei Männern (Tendenz steigend) umworben. Sie alle sind verrückt nach Mary. Allen vorran XXXX der Mary seit dem Abschlussball der Highschool nicht mehr gesehen hat, welcher zugegeben in die Hose gegangen ist. Dieser kann sie 10 Jahre später immer noch nicht vergessen und beauftragt den schmierigen Privatdetektiv XXXX (Maat Damen) Mary ausfindig zu machen. Doch dieser verliebt sich erst einmal selber in Mary und belügt seinen Auftraggeber XXXX („die Frau wiegt ne Tonne etc.“).Lügend und trixend mach er sich dann auch an die übrigends in Florida lebende Mary ran und fährt einiges auf um an dem Architekten Richard vorbei zu kommen welcher ebenfalls ein Auge auf die hübsche Mary geworfen hat. schliesslich hält es XXXX nicht mehr aus und fährt auch richtug Florida um Mary zu suchen, denn er hörte, das Mary doch ein „heisser Feger“ sei…
„Verrückt nach Mary“ ist eine ideenreiche und äusserst lustige Komödie in der sich Wortwitz und Slapstick die Klinke in die Hand geben, mit einigen sehr gelungenen Gags. Es scheint so, als ob die Macher des Filmes eine gewisse Vorliebe für künstliche Gummihaut haben und möglicherweise eine leichte Aversion gegen Hunde hegen… Alles in allem eine sehr zu empfehlende teilweise schwarze Komödie mit einem ebenso gelungenem Abspann.

 

Virus

„In den unendlichen Weiten des Südpazifiks: Wie aus dem Nichts taucht vor dem leckgeschlagenen Bergungsschlepper „Sea Star“, ein Geisterschiff auf. Die Crew der „Sea Star“, deren Schiff unterzugehen droht, hat Zuflucht in der gespenstischen Ruhe im Auge eines Taifuns gesucht, wo sie hofft, notwendige Reparaturarbeiten ausführen und so die Katastrophe abwenden zu können. Aber irgendetwas stimmt nicht. Das fremde Schiff, ein russisches Forschungsschiff, ausgerüstet mit hochmodernen Radar- und Elektonikeinrichtungen und anderem technischem Wunderwerk, scheint völlig verlasse. Doch wie die Crew der „Sea Star“ bald feststellen muss – der Schein trügt. Ihre Flucht vor dem Sturm endet in Terror und Schrecken an Bord des unbekannten Schiffes, auf dem sie zur Beute für eine mutierte fremde Lebensform werden; eine Lebensform, die Zeit und Raum durchquert hat – eine Energiekraft wie keine andere im Universum. Sie ist mächtig. Und intelligent. Und sie hat den perfekten Planeten zur Besiedlung gefunden. Und wenn sie überleben will, dann muss sie das eine zerstören, das ihre Existenz bedroht – einen Virus namens Mensch.“
Dieser „spannungsgeladene“ Science-Fiction-Thriller von John Bruno (Drehbuch von Chuck Pfarrer und Dennis Feldman) steht als Film, „Auf der Suche nach einem Schiff für den stärksten Taifun der Film-Geschichte“. Mit Jamie Lee Curtis, William Baldwin und Donald Sutherland verpflichtete John Bruno drei Hollywood-Stars. Insgesamt standen nur neun Schauspieler vor der Kamera. Donald Sutherland spielt die Rolle eines „durchgeknallten“, geldgierigen, Kaptains, der im Laufe des Filmes noch verrückter wird, als er anfangs schon ist. William Baldwin ist in der Rolle des charmanten Helden Steve Baker zu sehen, der selbstlos und aufopfernd um das Leben von Kit Foster (Jamie Lee Curtis) kämpft. Jamie Lee Curtis, die ihr Leinwanddebüt 1978 in „Halloween“ gab, führt auch in diesem Film die Rolle „der kreischenden Frau“ fort. Der Film ist eine Mischung aus „Terminator“ und „Event Horizon“, der zwar durch seine hervorragenden Special-Effects besticht, aber dennoch nur stellenweise für Spannung sorgt.
Fazit:
Wieder einmal ist die Umsetzung einer Comicbuch-Serie – in diesem Fall „Virus“, erschienen in der Dark Horse Comicbuch-Serie von Chuck Pfarrer – nicht gelungen. Abschließend läßt sich der Film nicht für „Memmen“, „Weicheier“ und Kinder empfehlen, da an mehreren Stellen an offenen Gehirnen und herumfliegenden Gliedmaßen, in Großaufnahme, herumexperimentiert wird.
Wird es William Baldwin schaffen die Menschheit vor dem Bösen zu retten?

 

Volcano

Tommy Lee Jones, der Held des Films, ist Captain des Katastrophenschutzkommandos (OEM). Eines morgens gibt es ein Erdbeben in LA, eigentlich nicht ungewöhnliches, doch sterben auch eine Gruppe von 7 Arbeitern in einem Tunnel unter dem Park auf eine mysteriöse Art und Weise. Anfangs noch geglaubt durch Wasserdampf, finden 2 junge Geologinnen einen Erdspalt in dem Tunnel unter dem Park, aus dem extrem heißer Schwefeldampf aufsteigt. Durch das plötzlich eintretende 2. Erdbeben wird eine der Geologinnen von der Erdspalte „verschluckt“.
Kurze Zeit später bricht der Vulkan, der sich unter dem Park befindet, aus, Lava strömt unaufhaltsam durch die Straßen. Durch Zufall ist Tommy Lee Jones vor Ort und beteiligt sich aktiv an den Rettungsaktionen. Nachdem man mehrere Versuche startete um die Lavamassen einzudämmen bzw. zu stoppen, wird mit Autobahnpfeilern eine 1,80m hohe „Sackgasse“ gebaut, anschließend versucht man mit Wasserwerfern die Lava erkalten zu lassen, damit sich eine Kruste bildet. Es gelingt auch, doch ein weiterer Lavastrom fließt durch ein unterirdisches Tunnelsystem direkt auf das Notkrankenhaus zu.
Schnell steht fest das man hier nur etwa 30 Minuten Zeit hat um das Schlimmste zu verhindern…
Ein actiongeladener Katastrophenfilm mit Tommy Lee Jones der den unermüdlichen Kampf der Menschen gegen Naturkatastrophen zeigt und klarmacht, dass in solch einer Situation alle Menschen gleich sind, egal ob arm oder reich, ob weiß oder schwarz. Und der Film zeigt auch das wiedergewonnene Verständnis eines Vaters sich nicht die ganze Zeit um seinen Job kümmern zu müssen, sondern auch für die Familie dazusein.

 

Ein wahres Verbrechen

Wenn es um schlagzeilenträchtige Knüller geht, läßt ihn seine Spürnase nie im Stich. Aber Reporter Steve Everetts (CLINT EASTWOOD) untrüglicher Riecher beschränkt sich auf seinen Job – privat bekommt er seine Probleme nur schlecht in den Griff. Er ist Alkoholiker, der immerhin schon seit zwei Monaten keinen Tropfen mehr anrührt. Aber wegen seiner ständigen Seitensprünge droht seine Frau Barbara (DIANE VENORA), ihn endgültig rauszuwerfen. Und sein chaotisches Privatleben wirkt sich auch auf seinen Job aus: die New York Times hat ihn gefeuert. inzwischen ist er an die Westküste gezogen und arbeitet für den Oakland Tribune‘. Zum Glück ist ihm ein einziger Freund geblieben: Wenn es Chefredakteur Alan Mann (JAMES WOODS) nicht gäbe, müßte Everett stempeln gehen.
Das heißt aber nicht, daß Everett sich in einen neuen Mensch verwandelt hätte, bloß weil er umgezogen ist und sich an diesen letzten Strohhalm klammert. Den steifen Lokalredakteur beim Tribune‘, Bob Findley (DENIS LEARY), treibt Everett bereits zur Weißglut – und zwar nicht nur beruflich, sondern auch privat: Als Findley Everett auf eine wichtige Story ansetzen will, ruft er bei sich zu Hause an und bittet seine Frau, Everett an den Apparat zu holen. Denn der liegt gerade mit ihr im Bett.
Findleys Auftrag ist deswegen so dringend, weil eine Kollegin Everetts über die Hinrichtung des Mörders Frank Beachum (ISAIAH WASHINGTON) berichten sollte und bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist. Beachum hatte sich bereit erklärt, dem Tribune‘ ein letztes Interview zu gewähren. Deswegen soll Everett jetzt übernehmen. Der hält die Story für reine Routine und arbeitet sich eher widerwillig in den Fall ein.
Auch wenn sein schrottreifer Wagen ein Symbol für sein kaputtes Privatleben ist, so bleibt Steve Everett trotzdem ein hervorragender Reporter. Er recherchiert Frank Beachums Fall: in einem Supermarkt in Oakland ist bei einem Raubüberfall ein Mord geschehen, aber die Puzzlestücke wollen einfach nicht zusammenpassen. Als Everett dann persönlich mit Beachum im Gefängnis spricht, bestätigt der, was Everett instinktiv spürt: Beachum ist unschuldig. Wie besessen jagt Everett jetzt den Beweisen nach, die Beachums Hinrichtung aufschieben könnten.
Aber er hat sich erst viel zu spät mit dem Fall befassen können. Beachums Uhr ist fast abgelaufen, und dennoch verfolgt Everett verbissen jede Spur, die ihn der Wahrheit näher bringt. Denn während Beachum in der Todeszelle wartet, bleibt Everett seine letzte Hoffnung.
Steve Everett hat eigentlich schon mit sich selbst alle Hände voll zu tun. Sein Selbstzerstörungstrieb und seine Umgebung machen es ihm nicht leicht, den Kopf über Wasser zu halten. Dabei geht es im Augenblick um viel Wichtigeres: Ihm bleiben weniger als 24 Stunden, um Beachums Unschuld zu beweisen.

Die Kommentare wurden geschlossen