Tokyo – Im Land des Lächelns

Hauptstadt Japans, dem Land der aufgehenden Sonne und der Gegensätze: Spaßgeneration und Trendsetter vs. Tradition und Kultur. Sumo, Sushi, Pachinko, Tatami, Izakaya, Kimono, Röhrenhotels…

CIMG4067How to get there:
Studenten buchen am besten bei StaTravel. Ruhig auch nach Angeboten Ausschau halten, dann geht’s schon für rund 600 € hin und zurück.
China Airlines fliegt über Taipei. Das dauert zwar etwas länger als ein Direktflug, hat aber den Vorteil, dass man – am besten auf dem Rückflug – noch eine organisierte City Tour mitmachen kann und neben Chiang Kai-shek Memorial Hall, Presidential Office Building, National Palace Museum und Martyrs Shrine auch Taipei 101, das mit 508m höchste Gebäude der Welt besichtigen und auch besteigen kann.

Where to stay:
Natürlich gilt wie immer: so zentral wie möglich.
Doch was heißt das schon in einer 12 Mio Metropole verteilt auf 2186 km²?!
Wichtiger ist der Stadtteil und die Frage: Westlicher Standard in internationalen Hotelketten oder typisch Japanisches Tatami-Lager in einem Ryokan.
Natürlich gibt es auch Jugendherbergen und die berühmten Kapsel- oder Röhrenhotels.
Auch Love-Hotels stehen zur Auswahl – man findet sie an jeder zweiten Ecke. Allerdings sind diese nur bedingt für Pauschaltouristen geeignet und werden meist nur für ein paar Stunden vermietet.

CIMG4413nightlife:
Was macht man in Japan Abends? Natürlich Karaoke! Am besten nach ein paar Stunden in einem Izakaya, einer traditionell japanischen Kneipe, bei einigen Bier, Sake oder Shochu. Sehr beliebt ist auch Calpis Sour, ein Milchähnliches Getränk mit Shochu. Dabei ist es meist sehr einfach mit Japanern in Kontakt zu treten. Sprachbarrieren verschwinden nach einiger Zeit und einigen Gläsern auch fast vollkommen.

Abends sind die belebtesten Gegenden Roppongi, Shibuya und Shinjuku.
Roppongi richtet sich hauptsächlich an ausländische Besucher. Es gibt englische Pubs, deutsche Würstchenbuden, Restaurants aus aller Welt und überall wird man gedrängt einen der vielen Clubs zu besuchen.
In Shibuya trifft sich die Jugend, tausende sind auf den Strassen, gehen Shoppen oder treffen sich in den Kneipen.
Shinjuku ist wohl die vielseitigste und grösste Gegend. Hier finden auch die überarbeiteten Geschäftsleute aus dem westlich des Bahnhofs gelegenen Wolkenkratzerviertel ihren Tagesausklang. Nordöstlich des Bahnhofs befindet sich Kabukicho, das skurrilste Rotlichtviertel der Stadt, mit Kabarets, Peepshows und Cafes.

Bis kurz vor 12 Uhr sind die Strassen überfüllt, dann versucht jeder verzweifelt die letzte Bahn zu erwischen oder fährt noch in eine der vielen Diskotheken. Zum Beispiel ins Velfarre in Roppongi, Asiens größte Disko mit gigantischen 1320 m². Auf 6 übereinander liegenden Balkons kann man Verschnaufen und bei einem Teil der 3000 Besucher neuartige Tanzschritte erkennen. Im Maniac Love, einem Technoschuppen bei Omotesando Nähe Shibuya endet die Samstagsparty mit einem Sonntagsbrunch.

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